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Title: Beleuchtung
Die Lösung aller Probleme?

Der iotty Smart Switch: WLAN Schalter mit vielen Möglichkeiten

Smarte Leuchtmittel haben ein Problem gemeinsam: Wird der Strom via Wandschalter abgedreht, ist Schluss mit smart. Dieses Problem will eine Firma aus Italien nun mit einem WLAN Lichtschalter lösen, der ganz nebenbei auch noch schön aussieht.

© iotty

© iotty

Das Wohnzimmerlicht von der Couch aus dimmen, oder das Flurlicht per Sprachassistent ausschalten? Smarte Lichtelemente haben sich in vielen Haushalten bereits einen festen Platz erobert. Und doch haben alle smarten Lichtelemente unterschiedliche Schwachstellen. Die italienischen Firma iotty will sie alle lösen – mit dem Smart Switch, einem WLAN-Lichtschalter. Das klingt erstaunlich einfach, könnte aber auch ziemlich gut funktionieren. Hier lohnt sich ein genauerer Blick.

© iotty / Das Licht von der Couch aus steuern - ganz einfach

Smarte Leuchtmittel bleiben dunkel

Smarte Lichtsteuerung bedeutet: Unterschiedliche Lösungen, unterschiedliche Herausforderungen. Um zu verstehen, was am WLAN Lichtschalter von iotty interessant sein könnte, lohnt es sich, den Herausforderung intelligenter Lichter einmal genauer nachzugehen. Beliebte Leuchtmittel wie die von Philips Hue, IKEA Trådfri und Osram Smart+ haben ein gemeinsames Problem: zwar hat man sie recht schnell und unkompliziert installiert, dennoch benötigen sie eine ständige Stromzufuhr. Schaltet man beispielsweise den Lichtschalter neben der Tür aus, so bleiben auch die smarten Leuchten einfach dunkel. Besonders bei Familienfeiern oder in Familien mit Kindern dürfte dies immer wieder zu dunklen Momenten führen.

Smarte Schalter statt smarte Leuchtmittel

Schnell stößt man bei der Suche nach Alternativen auf sogenannte Unterputzmodule wie die von Fibaro, Aeotec, NodOn oder auch Qubino. Unterputzmodule werden, wie der Name schon besagt, in die Wand hinter dem Lichtschalter eingelassen. Zwar ist damit das Problem der Stromzufuhr eindeutig gelöst. Es erklärt sich aber von selbst, dass diese aufwändige Art der Elektroinstallation nicht für jeden Haushalt in Frage kommt. Außerdem: Unterputzmodule nutzen oft eine Funktechnologie, für dessen Nutzung es ein eigenes Gateway bedarf. Im Falle von Fibaro und Aeotec hieße das zum Beispiel, zusätzlich ein Z-Wave Gateway anzuschaffen. Einhergehend der damit anfallenden Investitionskosten, bleibt fraglich, ob sich das wirklich lohnt, wenn man nicht ohnehin den Einstieg in die Smart Home-Welt plant, oder?

© Chris Bertko / Fibaro Z-Wave Modul wird hinter dem Wandschalter verbaut

Lichtsteuerung ohne zusätzliche Hardware

Wenn man es genau nimmt, haben viele Menschen bereits alles zur Hand, um ihr Licht zuhause intelligent zu vernetzen: das Smartphone. Insbesondere das iPhone hat seit der Präsentation von HomeKit sowie der Home App weitreichende Möglichkeiten in Sachen Heimautomation – smartes Licht inklusive. Doch auch ohne Apple Geräte besteht die Möglichkeit, entsprechend ausgerüstete Leuchtmittel wie die Smart Home Leuchten von Paulmann via Bluetooth zu steuern. Auch Philips Hue hat kürzlich angekündigt, ausgewählte Hue-Produkte zusätzlich mit Bluetooth auszurüsten – bei gleichbleibenden Preisen.

Der Vorteil liegt auf der Hand: man kauft eine Leuchte, schraubt sie ein und kann sie sofort per Smartphone oder Tablet schalten. So praktisch das auch sein mag, Bluetooth hat eine Herausforderung: es funktioniert nur lokal. Reichweiten von mehr als 10 Metern sind nur selten realisierbar. Schalten aus der Ferne oder von unterwegs – Fehlanzeige. Auf Dauer also auch keine smarte Lösung, oder?

Der WLAN Smart Switch von iotty

© iotty / WLAN Schalter mit Designaffinität

Neben dem Smartphone gibt es allerdings noch ein weiteres Gerät, was in vielen Haushalten bereits Einzug gehalten hat: der WLAN-Netzwerkrouter wie die FRITZ!Box von AVM. Pünktlich zur IFA 2019 in Berlin hat das italienische Unternehmen iotty einen smarten Lichtschalter präsentiert, der sich via WLAN vernetzen lässt – ganz ohne zusätzliche Hardware und ohne Gateway; ein WLAN-Router reicht völlig aus.

© iotty / WLAN Schalter ersetzt konventionellen Wandschalter

Der Vorteil: Dank direkter WLAN-Anbindung lässt sich das Licht nicht nur aus der Ferne schalten. Man hat auch Zugriff auf eine Reihe von Automatisierungsmöglichkeiten. So kann der Schalter dafür sorgen, dass das Licht automatisch mit den Online-Wetterdaten abgeglichen wird und bei Anbruch der Dunkelheit das Licht im Flur schaltet – ganz ohne zusätzlichen Lichtsensor. Während der Urlaubszeit kann zudem ein zufälliges An- und Ausschalten von Lichtern zu bestimmten Tagesabschnitten für mehr Sicherheit sorgen. So wird aus dem einfachen Lichtschalter ein Element, welches gleichzeitig für Komfort und Sicherheit sorgt. Die Integration der Sprachdienste Amazon Alexa, Google Assistant sowie Siri Shortcuts lässt das mit dem WLAN-Schalter verbundene Licht auch auf Zuruf schalten. Wer das einmal ausprobiert hat, möchte es nicht mehr missen.

© iotty / WLAN Schalter kommt in verschiedenen Farben

Fazit

Der iotty Smart Switch kann als WLAN-Lichtschalter eine gute Alternative sein, um schnell und ohne Anschaffung weiterer Hardware in die smarte Lichtsteuerung einzusteigen. Ob das Gerät tatsächlich in der Lage sein wird, die vielfältigen Herausforderungen anderer Hersteller zu lösen, wird sich in der Praxis zeigen müssen. Das Potential ist aber definitiv vorhanden. Auch dank der vielfältigen Farbvariationen (u.a. schwarz, braun, weiß, blau und hellgrau), wird das sich Gerät sicherlich schnell seinen Platz erobern. Wer den Schalter hingegen selbst und mit eigenen Augen sehen möchte, hat im Rahmen der IFA 2019 in Berlin die Möglichkeit dazu. Es könnte sich lohnen.

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