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Smartes Licht

Hue oder hot? Philips steuert Licht durch Sprache

Die Lichtlösung Hue ist vielseitig einsetzbar. Was sie alles kann und was neu ist, haben wir ausprobiert.

Philipps Hue sorgt für ein angenehmes Licht.

Ⓒ Philips Hue

Lichtschalter? Braucht man die noch? Wer mit der Zeit geht, regelt seine Beleuchtung per App. Oder noch besser: per Sprachsteuerung. Wir haben es getestet. Hier unser Erfahrungsbericht.

Philips Hue ist ruck zuck eingerichtet

Philips Hue: smarte Beleuchtung

Einen angenehmen Einstieg in die smarte Lichtwelt bietet das Hue Starter Set von Philips. Im Paket befinden sich eine Bridge, die das Netzwerk aufspannt, sowie drei Birnen. Die Installation ist kinderleicht und in fünf Minuten erledigt: Leuchtmittel in Lampen (in diesem Fall mit E27-Fassung) schrauben, Bridge per Netzwerkkabel mit dem Router verbinden, App für iOS oder Android herunterladen und mit der Bridge koppeln – fertig.

Es werde Licht

Zugegeben, die erste Sichtkontrolle verläuft unspektakulär: Die Lampen erzeugen weißes Licht. Fest steht aber schon einmal: In der neuen Version strahlen die Zehn-Watt-LEDs mit 800 Lumen ordentlich hell. Genug auf jeden Fall, um kleine Räume ausreichend aufzuhellen. Ist die App dann aktiviert, entfaltet das System sein ganzes Potenzial. Ich kann unzählige Farben wählen, dimmen und bestimmte „Szenen“ wie „Lesen“, „Sunset“ oder „Konzentration“ aussuchen, die ein bestimmtes Licht erzeugen.

Beleuchtung 2.0 dank Hue

Philips Hue auf dem SmartphoneWirklich interessant wird es bei den „smarten“ Funktionen. So leuchten auf Wunsch die Lampen, wenn ich nach Hause komme. Oder sie erlöschen, wenn ich vergessen habe, sie vor dem Verlassen des Hauses abzuschalten. Das erkennt das System daran, wenn sich mein Smartphone mit dem WLAN verbindet oder eben das Signal verliert. Das funktioniert ausgezeichnet. Ebenso kann man einen Lichtwecker einrichten, der etwa meine Kinder am Frühstückstisch daran erinnert, den Bus nicht zu verpassen. Oder der Diebe abschreckt, wenn ich nicht zuhause bin. Bei Bedarf kann ich sogar von jedem Ort der Welt via Internet das Licht zuhause ein- und ausschalten.

Niedriger Stromverbrauch

Gut zu wissen: Die Bridge verbraucht nur rund 1,4 Watt Strom. Die einzelnen Lampen, wenn nicht über den Lichtschalter ausgeschaltet, benötigen pro Stück rund 0,2 Watt im Standby. Natürlich lassen sich die Birnen wie gewohnt auch per Schalter bedienen. In diesem Fall funktionieren sie wie ganz normale, sparsame LED-Leuchtmittel. Das bedeutet, dass sie im Betrieb je nach Einstellungen zwischen zwei und zehn Watt verbrauchen.

 

 

Philips Hue gehorcht aufs Wort

Ach ja – die Sprachsteuerung. Die klappt bislang nur mit Siri, der Apple-Assistentin. Einfach beispielweise den Befehl „Schalte Esstisch an“ in Smartphone oder Tablet sprechen, und die Lampen gehorchen aufs Wort. Klasse, wenn auch eher eine Spielerei. Die Verbundenheit zu Apple zeigt sich auch durch die Unterstützung von „Apple Homekit“. Darüber lassen sich weitere smarte Geräte über die Hue-Bridge steuern, etwa Thermostate oder Türschlöss

Fazit

Es ist verlockend, sein ganzes Haus mit vernetzten Birnen zu bestücken und verschiedene Szenarien auszuprobieren. Die Installation ist einfach, also auch für Laien kein Hindernis, Apps zum Experimentieren gibt es zu Hauf. Allerdings ist der Spaß nicht ganz billig. Das Einsteigerset kostet 200 Euro, weitere Birnen gibt‘s ab 20 (weiß) oder 60 Euro (farbig). Überdies lassen sich LED-Streifen, Sideboard-Lampen, Schalter und weiteres Hue-Zubehör kombinieren. Mein Fazit als Tester: Für große Spielkinder ein schönes Weihnachtgeschenk – trotz des hohen Preises.

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