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LED-Birnen

Mehr als nur hell: Licht-Lösungen für Profis

Erstaunlich, was Licht plötzlich alles kann: die Farbe wechseln, unsere Laune verbessern und für Sicherheit sorgen. Ein Ausblick auf die Möglichkeiten

Mit dem Smartphone lässt sich das Licht ganz einfach steuern.

iStock.com/mikkelwilliam

Manch einer erinnert sich sicher noch an die Klatsch-Sensoren, mit denen sich in den 1990er-Jahren das Licht vom Bett aus ein- und ausschalten ließ. Was damals technisch der letzte Schrei war, wirkt heute eher angestaubt. In diese Kategorie passen auch Beleuchtungslösungen in vielen Haushalten, die alle über einen Schalter geregelt werden. Dabei gibt es inzwischen pfiffige Lösungen zum Nachrüsten, die den Umgang mit Licht revolutionieren. Immer mit dabei: moderne Leuchtmittel.

Die Basis ist zeitgemäße Leuchtkraft

Licht-emittierende Dioden, kurz LEDs, gehören zweifellos zu den aktuellen Trend-Technologien. Immer mehr erobern die energieeffizienten Lichtwunder die Haushalte – zu Recht, denn die Halbleiter-basierten Lampen überzeugen durch einen konkurrenzlos hohen Lichtertrag pro Watt. Zum Vergleich: Eine normale Glühbirne liefert bei 40 Watt rund 500 Lumen, eine LED hingegen benötigt für dieselbe Leuchtstärke nur etwa 9 Watt.

Zudem sind moderne LEDs mit weit über 10.000 Brennstunden auch enorm langlebig. Kombiniert mit aktueller Funktechnik und Smartphone, spielen diese smarten Leuchten ihre ganze Stärke aus und eröffnen faszinierende Möglichkeiten.

Bequeme Steuerung per App

Gemütlich auf dem Sofa entspannen und die richtige Lichtstimmung einstellen? Kein Problem! Mit cleveren LED-Birnen regelt man neben der Helligkeit auch den Farbton ganz individuell. Schließlich sind LEDs in der Lage, Millionen verschiedener Farben darzustellen. So ergeben sich in den eigenen vier Wänden vollkommen neue Lichtwelten. Per Fingertipp lässt sich die ganze Stimmung in einem Raum ändern – etwa vom Arbeitsklima in Altweiß hin zu einem entspannten, warmen Gelbton. Wer noch mehr Farbe ins Spiel bringen möchte, wählt je nach Gemütslage entweder einen romantischen Rotton oder ein stylishes Blau. Das funktioniert auch, wenn man noch gar nicht im Raum ist. Wie? Ganz einfach übers Internet und sein Smartphone

Automatische Beleuchtung sorgt für Sicherheit

Eine tolle Lösung, besonders für Morgenmuffel: die Weckzeit einstellen, Morgenrot als Farbe und dazu einen leichten Helligkeitsanstieg wählen – schon ahmt die Lampe einen sanften Sonnenaufgang nach. Das können beide der hier vorgestellten Smart-LEDs. Natürlich profitieren auch Workaholics von cleveren Lampen: Verschiedene Leuchtszenarien, die sich zu unterschiedlichen Zeiten automatisch einschalten, halten finstere Gestalten in den dunklen Jahreszeiten fern und sorgen bei Abwesenheit für mehr Sicherheit.

Lange Zeit waren solch smarte Lichtsteuerungen ein teurer Spaß, der sich nur in Kombination mit einer entsprechenden Hausvernetzung realisieren ließ. Zum Glück muss man seit Kurzem aber nicht mehr gleich ein neues Haus bauen, um in den Genuss einer vernetzten Beleuchtung zu kommen, denn Hersteller bringen nach und nach interessante Lichtsysteme zur Nachrüstung auf den Markt.

Philips Hue: Der Pionier bietet abwechslungsreiche Szenarien

Zugegeben, günstig ist etwas Anderes. Rund stolze 190 Euro kostet der Einstieg in Philips smarte Lichtwelt. Im Set dabei sind drei LED-Lampen sowie eine kleine Steuereinheit (Bridge), die per Netzwerkkabel an den Router angeschlossen wird. Die weitere Einrichtung ist einfach: Netzteil anschließen, Birnen in die Fassungen drehen und Lampen einschalten. Daraufhin verbinden sich die Lampen drahtlos mit der Steuereinheit. Nun noch schnell die App heruntergeladen (gibt’s für iOS und Android) und schon kann es losgehen. Die 190 Euro relativieren sich dann, wenn man einmal festgestellt hat, dass man für sein Geld schon richtig ordentliche Qualität und ein durchdachtes Konzept bekommt.

Mit der App lassen sich sowohl eigene „Szenarien“ erstellen, als auch vorgegebene auswählen. Diese enthalten bestimmte Farben und Helligkeitsstufen. Darüber hinaus kann der Nutzer pro Szene bestimmen, zu welcher Uhrzeit die Lampen ein- oder ausgehen sollen.

Aber es geht noch besser: Richtet der Nutzer ein Konto auf der Hue-Internetseite ein, schalten sich die Lampen auf Wunsch automatisch ein, wenn er sich dem Haus nähert, oder aus, wenn er es verlässt. Natürlich ist auch eine manuelle Steuerung der Lampen von unterwegs mithilfe der App möglich.

Die LED-Birnen mit einer Leuchtstärke von 600 Lumen sind aber nur der Anfang. Zubehör wie LED-Streifen, eine Sideboard-Lampe namens Bloom und weitere Philips-Hue-Lösungen lassen sich in das System integrieren. Nach und nach wird so das ganze Haus in eine smarte Lichtshow getaucht. Apps von Drittherstellern zaubern zudem effektvolle Lichtspiele ins Wohnzimmer: Das ist beispielsweise ein flackerndes Kaminfeuer oder – passend zur Musik – eine Art Disco-Licht.

Lümen Tabü TL800: Der preisgünstige Einstieg in die vernetzte Lichtwelt kann auch viel

Da das Lümen-System ohne Steuereinheit auskommt, wird das Ganze preislich attraktiver. Los geht es bereits ab rund 40 Euro für eine Birne. Zum Vergleich: Eine Hue-Lampe zum Nachrüsten schlägt mit knapp 60 Euro zu Buche. Der Nachteil: Da statt WLAN Bluetooth als Funktechnik zum Einsatz kommt, beschränkt sich die Reichweite für App-Befehle auf maximal zehn Meter. Darüber hinaus erzeugt das Leuchtmittel mit 400 Lumen nur zwei Drittel einer Hue-Lampe. Das reicht allerdings locker für den Einsatz als dekorative Wandleuchte oder als kleine Leselampe.

Auch die App bietet einige Möglichkeiten wie zum Beispiel Dimmen oder Farbanpassung. Ebenso an Bord ist eine Annäherungsfunktion, die die Lampen automatisch einschaltet, ein Wecker, der morgens behutsam die maximale Leuchtkraft hochdimmt, sowie ein Telefonalarm, der die Lampen bei eingehenden Anrufen flackern lässt. Unterm Strich eine günstige Einsteigerlösung, die sich ideal zum Ausprobieren eignet.

Fazit

Weißes Licht ist out. Smarte Lichtlösungen bieten je nach Stimmung Millionen Farben, eine bequeme Bedienung per App und weitere spannende Funktionen.

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