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Philips Hue

Philips Hue E14: Jetzt auch smartes Kerzenlicht

Hue-Fans haben sie sehnlichst erwartet: „White Ambiance“ und „White and Color Ambience“ heißen die neuen smarten LED-Kerzenlampen von Philips.

© Philips

© Philips

Vom romantischen Lichtschimmern auf dem Nachttisch über ein klares Weiß in der Küche bis hin zu stimmungsvollen Farben über dem Esstisch: Endlich gibt es für gut 80 Prozent aller haushaltsüblichen Leuchten passende Lampen aus der Philips-Hue-Reihe. Hatte der niederländische Hersteller schon länger Lampen für die Fassungen E27 und GU10 im Angebot, ist nun auch die schlanke Variante E14 dazugekommen. Das ermöglicht quasi eine lückenlose intelligente Beleuchtung des gesamten Zuhauses in beliebigen Weißabstufungen und Farbtönen.

Die neuen Philips-Kerzenlampen kommen ziemlich gut an

Die lange Wartezeit hat zwar dazu geführt, dass Hersteller wie Osram längst vorpreschen konnten und ihre smarten Lampen bereits relativ günstig auf dem Markt sind. Andererseits hat sich das Warten gelohnt, denn Philips scheint hier alles richtig gemacht zu haben. Die LED-Kerzenlampen in den Varianten „White Ambiance“ und „White and Color Ambience“ fügen sich nahtlos in die Hue-Familie ein, sehen schick aus und werten das Zuhause mit vielen spannenden Möglichkeiten auf. Und im Gegensatz zu den Lightify-Lampen von Osram, die auch ein schönes Licht verbreiten, sind die LEDs im Lampeninneren nicht zu sehen und die Lichtveränderungen optisch noch angenehmer.

© Philips / Die Kerzenlampen „White and Color Ambience“ und „White Ambiance“ ergänzen das Philips Hue Sortiment.

Allerdings sind die neuen „Hues“ mit 35 bzw. 59 Euro im Vergleich zur Konkurrenz recht teuer. Und wie immer braucht es – für Hue-Einsteiger – noch eine „Bridge“ als Schaltzentrale, zumindest wenn man alle Möglichkeiten der Vernetzung und Synchronisierung nutzen will.

© Philips / Hue-Nutzer tauschen die Lampen einfach aus.Alle anderen, die schon auf das Hue-System setzen, können die neue Lampe einfach in die Glühbirnenfassung einschrauben. Das Prinzip: die neue Lampe einschalten, über die Hue-App (Einstellungen, Plus-Button) eine neue Lampe hinzufügen – und schon nach wenigen Sekunden müsste sie erkannt werden.

Außerdem sind die Lampen über Smart-Home-Partnerplattformen steuerbar, z.B. Apple HomeKit, Bosch Smart Home, Logitech Harmony, Telekom Magenta SmartHome, Amazon Alexa, Nest oder Samsung SmartThings.

Weißes Licht für 35 Euro, Millionen Farben für 59 Euro

Egal, für welches Modell man sich bei den neuen Kerzenlampen entscheidet, beide ersetzen herkömmliche 40-Watt-Birnen und ermöglichen vielseitig variierbare Lichtstimmungen zwischen einem authentisch-warmen Kerzenlichtweiß und einem klaren Tageslichtweiß. Die teurere Color-Variante lässt sich sogar noch einen Tick „wärmer“ regeln, vor allem aber liefert sie insgesamt 16 Millionen Farbtöne und dabei besonders satte Rottöne – zum Beispiel für stimmungsvolle Akzente an Wänden, auf Fensterbänken und in Deckenleuchten oder Kronleuchtern im Wohnzimmer oder über dem Esstisch.

© Philips / Satte Farbtöne ermöglichen fast jede nur erdenkliche Stimmung.

Den Alltag erleichtern die Kerzenlampen vor allem durch ihr breites Spektrum an weißem Licht. E14-Lampen werden zum Beispiel häufig in dekorativen Leuchten eingesetzt, etwa im Schlafzimmer. Hier können die Aufsteh- und Einschlaf-Routinen der Philips-Hue-App, über welche die Lampen steuerbar sind, für einen erholsamen Schlaf sorgen, indem sie die Hue-Lampen morgens sanft heller werden lassen und sie abends in immer wärmer werdender Farbtemperatur herunterdimmen. In einem Video erklärt Philips die Funktionsweise und den positiven Einfluss auf den Biorhythmus.

Unzählige Anwendungsmöglichkeiten werten das Zuhause auf

Ziemlich cool sind die Anwendungsmöglichkeiten, die sich durch die Einbindung in das „Hue-Ecosystem“ ergeben. Über mehr als 600 Hue-Apps lässt sich das Ambiente je nach Belieben und Situation praktisch unbegrenzt verändern. Mehr noch: Auch die neuen E14-Kerzenlampen können jetzt mit Musik, Filmen und anderen Entertainment-Anwendungen synchronisiert und per Smartphone mit anderen Smart-Home-Geräten vernetzt werden. Das Beispiel „Alexa, dimme die Lampe auf 30 %“ ist da nur ein Kommando auf einer fast unendlich langen Liste.

Intelligente Vernetzung und Synchronisierung

© Philips / Hue ermöglicht kreative Farbstimmungen.Ein paar Einsatzbeispiele: Das Fernseherlebnis kann durch synchronisierte Lichtstimmung auf den ganzen Raum ausgeweitet, das Wohnzimmer durch die Kombination aus Lieblingsmusik und Licht in eine Tanzfläche verwandelt werden.

Oder beim Spielen an der Konsole: Die Lampen reagieren auf Ereignisse im Spiel und erzeugen so ein intensives Erlebnis. Im Wohnzimmer studiert man Unterlagen bei Leselicht, das die Konzentration fördert. Und im Schlafzimmer wird man von einem langsam heller werdenden Sonnenaufgang geweckt und von warm-weißem Licht entspannt in den Schlaf „gedimmt“.

© Philips / Angenehm weißes Leselicht sorgt für bessere Konzentration.Apropos dimmen: Die Hue-Lampen lassen sich auch mit dem kabellosen Dimmschalter koppeln, der praktisch ohne Aufwand einsatzbereit ist. Und sie täuschen die Anwesenheit zu Hause vor, indem Ein- und Ausschaltzeiten festgelegt werden – sogar für jeden Raum einzeln und zu unterschiedlichen Zeiten.

Fazit

Gut, dass Philips sich so viel Zeit gelassen hat! Die neuen Kerzenlampen bekommen in praktisch allen Testberichten gute Noten ausgestellt und stellen zurzeit wohl den besten Stand der Technik in Kombination mit einem noch vertretbaren Preis dar.

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