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WLAN-Repeater

Sengled Boost WLAN-Lampe leuchtet jedem Funknetzwerk heim

Kann eine smarte LED-Glühbirne die Reichweite eines kabellosen Netzwerkes auf Knopfdruck spürbar erweitern?

Sengled Boost wird über eine App am Tablet gesteuert

© 2015 Sengled

WLAN ist für das Smart Home fast unverzichtbar, doch die Technik muss mit Hürden kämpfen: Wände, Decken oder sogar schwere Möbel können im Haus für Empfangsstörungen sorgen. Solche Ecken und Winkel leuchtet die Sengled Boost (für rund 50 Euro laut Hersteller) gleich auf zweierlei Weise aus: mit Licht per LED und mit WLAN dank eingebauten Repeater. Der verstärkt das Funksignal und leitet die Bits und Bytes weiter. Und das funktioniert sehr gut.

Sengled-Boost-Lampe

Internet über den Lampensockel

Gelegentlich ist der Einsatz eines Repeaters eher eine Aufgabe für Anwender mit fortgeschrittenen Computerkenntnissen, wenn man keine Fritz!Box inklusive WPS-Funktion hat. Soll ein herkömmlicher WLAN-Router für diesen Zweck konfiguriert werden, muss der Nutzer sich genau mit dessen Menüs auskennen. Das ist bei der Sengled Boost dank smarter Technologie etwas anders – und sie sieht zudem deutlich cooler aus:

  • Die erste Inbetriebnahme ist so einfach wie bei jeder anderen Glühlampe auch: auspacken, in die Lampenfassung schrauben oder stecken, Schalter anknipsen, fertig. Die Sengled Boost ist in verschiedenen Ausführungen für E27-Fassungen, GU10- und B22-Stecksockel verfügbar.
  • Die Verbindung mit dem eigenen Netzwerk geschieht mithilfe der kostenlosen Smartphone-App, die für Android und iOS verfügbar ist. In der App muss man lediglich die eingeschaltete Boost-Lampe beziehungsweise den zugehörigen Repeater auswählen und anschließend zur Sicherheit noch einmal das WLAN-Passwort eintippen. Nicht ganz so kinderleicht wie eine Verbindung via WPS – aber auch für Einsteiger eine lösbare Aufgabe.

Die Smartphone App von Sengled Boost

Danach genügt es, die Lampe bei Bedarf einzuschalten, um ein zu schwaches WLAN-Signal in diesem Bereich der Wohnung zu verstärken. Praktisch: Sind mehrere Boost-Lampen im Einsatz, lassen sie sich alle gemeinsam über die App steuern. Zur Absenkung des Energieverbrauchs kann man das Licht auch per mobiler Anwendung herabdimmen oder sogar ganz ausschalten. Ein externer Dimmer funktioniert aber nicht.

Moderater Stromverbrauch

Von der Beleuchtungsseite bietet die Sengled Boost solide Eckdaten: Die LED-Lampe strahlt ein warmweißes Licht mit einer Farbtemperatur von 3000 Kelvin aus, ist also für gemütlich ausgeleuchtete Wohnräume bestens geeignet. Bei einem Stromverbrauch von maximal 6 Watt liefert sie eine Helligkeit von 470 Lumen. Das entspricht ungefähr dem Licht einer 40-Watt-Glühbirne. Damit besitzt die Sengled Boost im Vergleich zu anderen LED-Leuchtmitteln eine durchschnittliche Energieeffizienz.

Für den WLAN-Repeater kommt ein Stromverbrauch von maximal 3 Watt hinzu, sodass die Lampe auf einen maximalen gemeinsamen Verbrauch von 9 Watt kommt. Der Hersteller gibt als „typischen Stromverbrauch“ 7,5 Watt an.

Was kann der eingebaute Repeater?

Der Repeater der Sengled Boost kann Funknetzwerke mit einer Frequenz von 2,4 GHz nach den Standards 802.11 b/g/n erweitern. Damit ist er für so gut wie alle üblichen privaten Funknetzwerke bis zu einer Geschwindigkeit von 300 MBit/s geeignet. Verschiedene Tests zeigen, dass das WLAN-Signal nach dem Einschalten des Repeaters in unmittelbarer Umgebung der Lampe um etwa 20 dB verstärkt wird – das entspricht der hundertfachen Stärke des ursprünglichen Signalpegels. Die Empfangsbedingungen verbessern sich durch den Einsatz der Sengled Boost also deutlich.

Einen kleinen Haken hat die Angelegenheit: Geräte, die über den Repeater mit dem WLAN verbunden sind, können maximal die halbe Übertragungsgeschwindigkeit des Funknetzwerks nutzen. Das liegt daran, dass jedes Signal vom Repeater zweimal in Sende- und Empfangsrichtung verarbeitet werden muss. Unterm Strich erkauft man den stabilen Empfang also mit Geschwindigkeitsverlust. Das ist beim einfachen Surfen oder Chatten im Internet kein Problem, für anspruchsvolle Anwendungen wie Videostreaming kann die Übertragungsgeschwindigkeit aber zu gering sein. Immerhin: Durch den besseren Empfang gibt es wirklich keine Lücken mehr für den Einsatz des Smartphones als Steuerzentrale des intelligenten Zuhauses.

Fazit

Die Sengled Boost bietet eine einfache Möglichkeit, schlechten WLAN-Empfang in einzelnen Bereichen von Wohnung oder Haus zu beseitigen. Dazu sind keine großen Computerkenntnisse erforderlich – so muss smarte Technik sein. Darüber hinaus gibt es eine sparsame und dimmbare LED-Lampe, die neben dem besseren Empfang auch gleich für bessere Lichtverhältnisse sorgt.

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