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Title: Beleuchtung
Beleuchtungs-Trends

Smart Home Beleuchtung: Mehr als Philips Hue

Clevere Beleuchtung ist der einfachste Einstieg ins Smart Home. Platzhirsch Philips Hue gibt dabei den Takt vor, aber die Konkurrenz holt auf.

© Philips

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Das Coole am Smart Home 2017 ist nicht nur, dass man so viele Möglichkeiten hat wie nie, auch der Einstieg ins Smart Home war nie einfacher. Das Paradebeispiel für Einfachheit ist Smart Home Beleuchtung. Verschiedene Hersteller bieten clevere Leuchtmittel an, die man einfach in bestehende Lampen einschraubt und die Dank LED-Technik auf jeden Fall sparsam arbeiten. Die Lichtsteuerung erfolgt per Smartphone-App und neuerdings auch per Sprachbefehl.

Philips Hue ist das iPhone der Smart Home Beleuchtung

Wer über Smart Home Beleuchtung schreibt, muss spätestens im zweiten Absatz auch ein paar Worte über Philips Hue verlieren. Das Beleuchtungssystem ist jetzt schon fünf Jahre auf dem Markt und sowas wie das iPhone unter den smarten LED-Leuchtmitteln, denn es setzt Trends, denen andere folgen. Philips Hue besteht heute aus einem riesigen Ökosystem, wie es die Hersteller gerne nennen. Es gibt also jede Menge Lampen, Leuchten, Schalter, Sensoren und vor allem viele Apps mit zig Steuerungsmöglichkeiten. Am Anfang konnte man nur die Hue-Lampen per App ansprechen und untereinander vernetzen, der nächste logische Schritt war die Integration anderer Smart Home-Plattformen. Verbindet sich heute eine Hue-Lampe mit einem Bewegungssensor, geht das Licht automatisch an, wenn jemand den Raum betritt und entsprechend automatisch wieder aus, wenn die letzte Person den Raum verlässt.

© Philips / Philips Hue geht seit fünf Jahren bei Smart Home Beleuchtung voran und setzt Trends.

Philips Hue erfindet Ambilight neu

Mit Ambilight hat Philips gefühlt schon ewig eine coole Zusatzfunktion für TV-Geräte am Start. Eine Beleuchtung außen am Fernseher ist dabei auf das aktuell angezeigte Bild abgestimmt. Wird zum Beispiel gerade Fußball geguckt, schaltet Ambilight auf sattes Grün, was seitlich und oben die Wand hinter dem TV-Gerät beleuchtet. Das Bild wirkt größer und die Lichtstimmung passt zu den Inhalten. Mit Philips Hue wird Ambilight auf eine neue Ebene gehoben. Hue kann nämlich die Lichtstimmung von Filmen, Musik oder Videospielen aufnehmen und die Beleuchtung des gesamten Raums anpassen. So kommt Stadion-Feeling auf. Auf der IFA 2017 konnte man das unter dem Schlagwort "Surround-Beleuchtung" begutachten. Streaming-Dienste sollen die ersten Anwendungen dafür sein und wer schon Hue Bridges der zweiten Generation in Betrieb hat, kriegt die neue Funktion einfach per Update spendiert.

Smart Home Beleuchtung jenseits von Philips Hue

Im Prinzip läuft es bei der smarten Beleuchtung heute noch so, dass Philips eine neue Funktion bringt und die anderen Hersteller diese dann übernehmen. Aber der ehrfürchtige Abstand wird geringer, denn auch andere sind mutiger mit neuen Ideen dabei. Gar nicht so weit weg von den aktuellen Entwicklungen bei Philips Hue ist zum Beispiel Nanoleaf Aurora Rhythm. Das kleine Zusatzmodul integriert einen Audiosensor und arbeitet mit den Nanoleaf Aurora LED-Panelen zusammen. Die nur rund 200 Gramm leichten LED-Dreiecke lassen sich individuell zusammenstecken und an Wänden befestigen. Gesteuert werden sie, wer hätte es nicht geahnt, per App, Sprache oder über eine mitgelieferte Fernbedienung. Die Einbindung in ein Smart-Home-Netzwerk erfolgt über WLAN. Rhythm analysiert den Klang, etwa die Musik aus einer Soundbar und lässt die Dreiecke entsprechend leuchten.

Hellstes LED Leuchtmittel der Welt

Philips ist aber nicht der einzige Hersteller, der beim Thema Smart Home Beleuchtung für Hingucker sorgt. LED-Leuchtmittelspezialist WiZ zum Beispiel zeigte auf der IFA 2017 mit dem WiZ E27 Globe 100 Colors die hellste LED-Leuchte der Welt. Satte 1550 Lumen Lichtstärke kitzelt das internetfähige Leuchtmittel aus 21 Watt Leistungsaufnahme. Neben der Steuerung per App, ist auch Sprachsteuerung über Alexa oder Google Home möglich. Zielgruppe sind vor allem Nutzer, die keine Lust auf zusätzliche Brides oder Hubs haben. Jedes WiZ-Gerät hat einen eigenen Speicher, über den es sich Einstellungen merkt. Gesteuert wird das Ganze aber über einen Cloud-Dienst im Rücken.

©Osram/Entweder entscheidet man sich für ein Lichtsystem mit Hub oder man greift bei Osram Smart+ auf Bluetooth zurück.

Smart Home Beleuchtung arbeitet zusammen

Smart Home Beleuchtung ist der simpelste Einstieg in das Smart Home. Doch es können Probleme auftreten, wenn das Smart Home wächst. Dann ist es plötzlich nicht mehr so leicht, weil Hersteller A und Hersteller B nicht zusammenarbeiten. Doch das ändert sich langsam aber sicher. Philips Hue Leuchten zum Beispiel können schon länger mit Apples Smart Home Schnittstelle HomeKit, das gilt jetzt auch für Bewegungsmelder und Schalter aus dem Hue-Universum. Osram Smart+ lässt sich mit anderen Lichtsteuerungssystemen kombinieren, wenn diese ZigBee Lightlink einsetzen. Doch auch wer es ganz einfach mag, kommt auf seine Kosten. Osram hat auch eine ganz einfache smarte LED-Lampe mit E27-Sockel im Angebot, die ohne Bridge per Bluetooth funktioniert. Gesteuert wird sie per Apple HomeKit. Wer trotzdem Zugriff von außen will, kann ein iPad oder Apple TV als Hub dazwischen klemmen.

© iDual / Kleine Zusatzfunktionen wie eine USB-Schnittstelle zum Aufladen von Smartphones kommen bei Kunden gut an.

Kleine Details statt großer Ausstattung

Das Angebot an Hue-Alternativen wird immer größer, davon profitieren vor allem die Nutzer. Aber manchmal sind es auch die kleinen Dinge, die Kunden überzeugen. Bei iDual setzt man auch in breiten Fronten auf LED-Lampen, die viele Farb- und Helligkeitsszenarien erlauben. Trotzdem vergisst man die Einfachheit nicht. Die Tischlampe Jasmine Table erreicht zum Beispiel 430 Lumen Lichtstärke und soll bis zu 20.000 Stunden durchhalten. Wer im Bett gerne noch ein gedrucktes Buch in die Hand nimmt, hat es dort schön gemütlich. Und wenn dann doch das Licht gelöscht wird, bringt die Lampe einen eingebauten USB-Port zum Aufladen des Smartphones mit; das ist genau das, was Nutzer brauchen. 

Fazit

Smart Home Beleuchtung war noch nie so einfach und es gab noch nie so eine große Auswahl wie 2017. Eine ideale Zeit also, sich mit dem Thema smarte Beleuchtung vertraut zu machen.

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