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Universelle Steuerungsapp

Allzweck-App: Muzzley steuert gesamtes Smart Home

Die App „muzzley“ will das App-Wirrwarr im vernetzten Heim beenden und dabei Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander verknüpfen.

Allzweck-App: Muzzley steuert gesamtes Smart Home

@Muzzley

Es bleibt kaum ein Bereich des täglichen Lebens, der mittlerweile nicht zumindest theoretisch durch Gadgets, Sensoren und Angebote diverser Hersteller unterstützt wird. Diese Angebote verfügen aber normalerweise allesamt über eigene Apps und meist auch über (haus)eigene Protokolle, über die sie kommunizieren. Mit Geräten aus der gleichen Produktfamilie arbeiten sie in aller Regel sehr gut zusammen, zeigen aber meist sehr wenig Ambitionen, mit Angeboten anderer Hersteller zu kooperieren. Das Resultat für den Smart Home Nutzer ist deshalb, dass er zwar über zahlreiche Möglichkeiten verfügt, sein Zuhause zu steuern und zu überwachen, dafür allerdings den Preis zahlt, fast genauso viele Apps bedienen zu müssen.

©Muzzley / Mit Muzzley steuert man Smart Home-Lösungen unterschiedlicher Hersteller in einer App.

Kein Standard für das Smart Home

Bis heute hat sich kein einheitlicher Standard für das Smart Home durchsetzen können und so bleibt es für den Nutzer viel zu oft bei den Insellösungen der jeweiligen Hersteller. Eine Alternative, unterschiedliche Smart Home-Angebote dennoch zu verknüpfen, bietet der weit verbreitete Online-Dienst IFTTT (If this then that), mit dessen Hilfe sich nicht nur Hardware, sondern auch Dienste, Anwendungen und Benachrichtigungen verknüpfen lassen. Allerdings reiht sich damit ein weiterer Dienst und eine weitere App in das Profil des Nutzers ein.

„muzzley“ - eine Universalfernbedienung für Smart Home-Angebote

Abhilfe für dieses Szenario verspricht die kostenfreie App „muzzley“, die für iOS, Android und sogar für Windows Phone verfügbar ist. „muzzley“ ist eine unabhängige App, die einen Großteil der aktuellen Smart Home-Lösungen kennt und diese nicht nur anzeigen und auslesen, sondern auch untereinander verknüpfen kann. Anstatt jedes Gerät nun über die Geräte-eigene App zu bedienen, übernimmt „muzzley“ die Steuerzentrale und fungiert gleichermaßen als Universalfernbedienung im Smart Home.

©Muzzley / Muzzley kann auch via Android-Smartwatch gesteuert werden.

Die Liste der von „muzzley“ unterstützten Hersteller ist heute - Anfang April 2016 - bereits sehr lang und soll nach Herstellerangaben weiter ausgebaut werden. Eine Vielzahl der Unternehmen sind hier zu Lande allerdings kaum bekannt oder noch nicht erhältlich. Nichtsdestotrotz finden sich mit den Philips Hue-Lampen, der Belkin WeMo-Familie, Withings, Netatmo, Misfit und Jawbone genügend auch in Deutschland verfügbare Smart Home-Devices in der Kompatibilitätsübersicht, um auch hier viele Freunde gewinnen zu können.

Herstellerübergreifende Steuerungsapp

„muzzley“ zeigt die erkannten Geräte inklusive deren ermittelten Werte in Listenform an und bietet die Option, Geräte in Gruppen zusammen zu fassen. Auf diese Weise erhält der Nutzer einen Überblick über den Status seines Smart Homes, den er sich bei Interesse auch als Benachrichtigung auf sein Mobiltelefon schicken lassen kann.

Aber „muzzley“ geht noch einen Schritt weiter und verspricht, die proprietären Insellösungen der unterschiedlichen Hersteller zu überbrücken.

©Muzzley / Über Agenten lassen sich automatisierte Regeln anlegen.

Die App erlaubt es, sogenannte Agenten zu erstellen, mit deren Hilfe unterstützte Geräte unter einander verknüpft und verschaltet werden können. Die Agenten sind automatisierte Regeln und funktionieren genauso wie die Rezepte (recipies) bei IFTTT nach einer „wenn - dann“- Logik. Tritt bei einem Gerät ein bestimmter Wert auf, dann kann bei einem anderem eine Aktion ausgelöst werden. Darüber hinaus lassen sich die Agentenaktivitäten verfeinern, indem Ausnahmen oder weitere Bedingungen definiert werden.

Fazit

Die „muzzley“-App ist eine zentrale Informationsquelle für die Smart Home-Angebote unterschiedlicher Hersteller und listet nicht nur die Geräte und deren Kernwerte auf, sondern stellt auch Verknüpfungen zwischen den Geräten her.

 

Damit löst sie zwei Unannehmlichkeiten im vernetzten Heim auf einmal. Sie macht es möglich, nur noch eine App anstatt viele einzelne zu nutzen, und sie schlägt eine Brücke zwischen den Insellösungen der einzelnen Hersteller.

 

Zusammen mit dem umfangreichen Lösungs-Angebote, das bereits heute unterstützt wird, ist „muzzley“ für eigentlich jeden Smart Home—Nutzer auf jeden Fall einen Blick wert.

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