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Neue Features

Die dritte Version des Nest Learning Thermostat

Ein größeres Display mit höherer Pixeldichte, optimierte Lernroutinen und einiges mehr: das dritte Nest Thermostat präsentiert sich runderneuert.

© Nest Labs

© Nest Labs

Als 2011 das erste Nest Thermostat in den Handel kam, waren viele Nutzer erst einmal skeptisch. Heute hält das 2014 für über drei Milliarden US-Dollar von Google aufgekaufte Unternehmen Nest Labs eine Art Monopol auf Smart-Home-Technik im Heizen/Kühlen-Bereich und verkauft nach Schätzung von Experten rund 40.000 Thermostate pro Monat. Grund genug, eine neue Version auf den Markt zu bringen. Mit dem Nest Learning Thermostat V3 präsentiert das Unternehmen die aktuellste Version des beliebten Smart-Home-Thermostats mit zahlreichen Neuerungen und Innovationen. Äußerlich zeigt Version 3 sofort deutliche Unterschiede zu den vorherigen Generationen: das Gerät ist etwas dünner und schlanker geworden und besitzt ein 40 Prozent größeres Display, das zudem mit einer höheren Auflösung von 480x480 Pixeln glänzt.

Die einfache Bedienung per Drehrad zum Einstellen der Temperatur und die markante Anzeige mit einem kühlen blauen oder einem warmen roten Hintergrund ist geblieben. Zusätzlich erkennt das Thermostat jetzt mittels Handy-Ortung und „Farsight-Funktion“, ob sich jemand im Thermostat-Umkreis von drei Metern (statt vorher einem Meter) im Raum befindet. In dem Falle reagiert er dementsprechend, indem er etwa die Temperatur herunterregelt, wenn der Raum verlassen wurde. Gleichzeitig erwacht das Thermostat bei Bewegung im Raum aus der Sleep-Funktion und zeigt direkt und einfach lesbar die Temperatur, Uhrzeit in analoger oder digitaler Form oder die aktuelle Wetterlage – je nachdem, was vorher festgelegt wurde.

© Nest Labs / Einfach zu bedienen: Kurz am Rad drehen und die Wohlfühltemperatur einstellen

Das Nest Thermostat lernt in einer Woche das Heizverhalten

Im Inneren der dritten Generation des Nest Thermostats sorgen zusätzliche Temperatursensoren und neue Programmier-Routinen für ein noch intelligenteres Lernverhalten. Nach der Installation genügt eine Woche manuelle Nutzung, damit der WiFi Thermostat beginnt, sich von selbst zu programmieren. Laut Hersteller-Claim „Programs itself. Then pays for itself“ soll sich das Thermostat durch lernende Selbst-Programmierung über eine Nutzungsdauer von unter zwei Jahren refinanzieren. Erste Studien zeigen aktuell Einsparungen im Wärmebereich von zehn bis zwölf Prozent und im Kühlungssegment von bis zu fünfzehn Prozent.

Als Indikator für echte Energieersparnis dient ein grünes Blatt, das immer dann auf dem Screen erscheint, wenn eine minimale Veränderung der eingestellten Temperatur echtes Energiesparen ermöglicht. Auch diese Funktion lernt stetig durch das Verhalten der Nutzer dazu. Weitere Neuerung der dritten Generation ist die Überwachung von Heißwassersystemen und Boilern. Die für europäische Länder notwendige „Heat Link“-Box für die Nutzung dieser Funktion soll im Lieferumfang der Europa-Verkaufsversion enthalten sein. Die dritte Version des Nest Thermostaten unterstützt zudem den weltweiten OpenTherm-Standard und ist damit auch mit neuen Heizungsanlagen in Europa kompatibel.

Ein WiFi-Thermostat für ein sicheres Smart Home

Im Apple App Store und Google Play Store steht die Nest App zum Download bereit. Sie dient nicht nur dazu, das Thermostat bequem von unterwegs zu regeln, sondern zeigt detailliert eine Energie-Historie und eine monatliche Auswertung. So kann direkt abgelesen werden, welches die Spitzenzeiten bei der Heizungsnutzung sind und wo weitere Einsparpotenziale schlummern. Zusätzlich zeigt ein Smartphone-Alarm an, wenn etwas mit der Temperatur nicht stimmt. Dann warnt die App vor dem Einfrieren der Leitungen oder einer Überhitzung des Raumes, zum Beispiel durch einen Defekt in der Heizungsanlage.

Die Anbindung an „Google Now“ ermöglicht das Einstellen der Temperatur per Sprachbefehl. Ein Satz wie „Okay Google, stelle die Temperatur auf 24 Grad“ genügt und das Thermostat führt den Befehl aus. Besitzer einer Android Wear Smart Watch oder Apple Watch können darüber hinaus viele Einstellungen direkt über das Gadget am Handgelenk vornehmen. Die dritte Generation des Nest Thermostats ist in Nordamerika für 249 US-Dollar erhältlich, ein Release in England, Irland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden steht laut Hersteller-Website kurz bevor. Wann Deutschland in den Genuss des Nest Learning Thermostat Version 3 kommt, bleibt abzuwarten.

© Nest Labs / Der Lieferumfang des Nest Learning Thermostat V3.

Fazit

Das Nest Thermostat ist seit Jahren das Thermostat für Smart Home User. Das weiß auch Google und arbeitet stetig an der Entwicklung von neuen Funktionen und Features, um weiter glänzen zu können. Die dritte Generation des Nest Thermostats macht da keine Ausnahme. Äußerlich noch ein wenig schicker als bisher überzeugen auch die inneren Werte. Da steht einem Erfolg wohl nichts im Weg. Auch wenn Mitbewerber wie das Ecobee3 Thermostat bereitstehen und vor allem Apple-User zu überzeugen wissen. Eines haben alle Geräte gemein: sie sparen Energie. Und sind dabei einfach zu bedienen.

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