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Title: Energie sparen
Smart Heating

Fußbodenheizung im Smart Home

Kann man auch die Fußbodenheizung mit dem Smart Home vernetzen? Und ab wann lohnt es sich überhaupt, die Temperatur der Fußbodenheizung smart zu steuern? Antworten auf diese Fragen gibt es hier!

©iStock.com/scyther5

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Früh morgens klingelt der Wecker, der Geruch von frisch gebrühtem Kaffee strömt durch die Wohnung und das Badezimmer ist bereits wohl temperiert. Ungefähr so beginnt jeder zweite Text zu Anwendungsbeispielen im Smart Home. Bei uns soll es heute aber mal um warme Füße im Smart Home gehen.

Das mit der Heizung im Badezimmer ist eine coole Sache, doch funktioniert das auch bei einer Fußbodenheizung? Diese wird mit maximal 40°C Vorlauftemperatur gespeist, damit die Bodenbelege (lies: Fliesen) keinen Schaden nehmen. Ein wassergeführter Heizkörper hingegen wird mit deutlich höheren Temperaturen betrieben. So kann ein Raum gegenüber einer Fußbodenheizung viel schneller aufgeheizt aber auch abgesenkt werden.

Daher stellt sich die Frage, ob es Sinn macht die Fußbodenheizung smart zu machen, um diese dann in der Temperatur abzusenken? Die Antwort ist: Jein.

Fakt ist, man kann eine Fußbodenheizung nicht so behandeln, wie einen wassergeführten Heizkörper. Es macht also keinen Sinn, die Fußbodenheizung bei einem offenen Fenster mehrere Grad herabzusenken. Es würde viel zu lange dauern, um den Raum – aufgrund der geringen Vorlauftemperatur – wieder aufzuheizen.

Smart kann es jedoch sein, die Fußbodenheizung in definierten Zeiten um wenige Grad abzusenken – wie beispielsweise nachts, oder wenn man in der Arbeit ist. Richtig Geld kann man hingegen sparen, wenn die Fußbodenheizung während des Urlaubs heruntergefahren wird.

Wie das geht? – So wird die Fußbodenheizung smart

Zunächst gilt es zu unterscheiden, ob man eine strombetriebene, oder eine wassergeführte Fußbodenheizung besitzt. Bei einer strombetriebenen Heizung gibt es keine mechanischen Ventile, wie es bei der wassergeführten Heizung der Fall ist.

In beiden Fällen jedoch, erfolgt die Regulierung der Temperatur an einem Raumthermostat. Und genau jenes kann gegen ein smartes getauscht werden.

© pixabay/ Elektrische Stellventile der wassergeführten Fußbodenheizung.

Wer eine strombetriebene Fußbodenheizung besitzt, kann dabei auf das MCO Home Thermostat mit der Modellnummer: MCOEMH7H-EH zurückgreifen. Das durch seine Glasoberfläche und durch die Touchfeldbedienung sehr elegant wirkende Raumthermostat wird einfach an die bestehende Verkabelung angeklemmt und in der Unterputzdose montiert.© MCO Home / Z-Wave Wandthermostat für die Fußbodenheizung.

Via Z-Wave Funk kann es zum Beispiel mit dem Fibaro Home Center verbunden – und darüber via Szenen oder der Fibaro App gesteuert werden.

Das Modell MCOEMH7-WH aus dem Hause MCO Home sieht identisch aus, ist aber für den Einsatz von wassergeführten Fußbodenheizungen vorgesehen.

Auch dieses wird mit 230 Volt Spannung versorgt und der bestehenden Steuerleitung, welche mit dem elektrischen Stellventil verbunden ist, verbunden. Die Montage erfolgt in der Unterputzdose.
Auch dieses Modell funkt via Z-Wave und kann mit entsprechenden Smart Home Zentralen verbunden und darüber gesteuert werden.

© MCO Home / Einbau des Wandthermostat erfolgt in der Unterputzdose.

Wem die Glasoptik nicht zusagt, der findet im Hause „Heatit“ eine Alternative. Wahlweise in schwarz oder weiß. Auch das Heatit Wandthermostat wird in der Unterputzdose montiert, mit der bestehenden Verkabelung verbunden und funkt via Z-Wave.

© Thermofloor / Heatit Wandthermostat mit Z-Wave.

Um seine Fußbodenheizung smart zu machen gibt es aber auch andere Hersteller mit entspechenden Produkten im Portfolio. Auch der ostfriesische Hersteller „eQ-3“ bietet in seiner neusten Smart Home Generation entsprechende Komponenten an.

Gleich zwei verschiedene Modelle finden sich im Homematic-IP Portfolio:

1. HmIP-BWTH – Dieses Wandthermostat mit Schaltausgang ersetzt Fußbodenheizungs-Wandthermostate mit 230 Volt. Die Montage erfolgt in Unterputz Schalterdosen.

2. HmIP-BWTH24 – Dieses Modell ist für alle 24 Volt Anlagen. Es kann also alle Fußbodenheizungs-Wandthermostate ersetzen, welche das Stellventil mit 24 Volt Niederspannung ansteuern.

© eQ-3 / Wandthermostat aus der Homematic IP Serie.

Die Homematic IP Thermostate passen in viele der gängigen Mehrfachrahmen. Für Schalterserien von Berker, Jung, Merten, Gira, Düwi oder Kopp gibt es entsprechende Adapter.

Für Nutzer der Qivicon Base oder der modularen Smart Home Zentrale Homee dürfte das Bitron Home – bzw. Bitron Video Wandthermostat ganz interessant sein. Dieses funkt auf der ZigBee Basis – daher ist für die Qivicon Zentrale der Zigbee Funkstick und für den Homee der orangene Würfel nötig.

© Bitron Home / ZigBee Wandthermostat, kompatibel mit homee und Qivicon.

Das Bitron Wandthermostat kann Aufputz montiert werden und wird über 2x AAA Batterien mit Spannung versorgt. Per Relais kann es Spannungskreisläufe bis zu 230 Volt schalten.

Wer die Wandthermostate nicht austauschen möchte, oder keine Möglichkeit dazu hat, kann bei wassergeführten Fußbodenheizungen auch die Ventile direkt ansteuern.
Dafür bietet zum Beispiel der Hersteller Danfoss einen Hydronic Controller mit – je nach Modell – fünf oder zehn Ausgängen für 24Volt Stellantriebe NC oder NO. Der Hydronic Controller selbst wird direkt mit 230Volt versorgt, so dass keine weitere Spannungsumwandlung auf 24 Volt nötig ist.

Via Z-Wave funkt der HC (Hydronic Controller) so mit der Smart Home Zentrale, wie beispielsweise dem Fibaro Home Center und kann damit verbunden und darüber gesteuert werden.

© Danfoss / Hydrocontroller mit 24V Steuerspannung.

Aber auch für andere Systeme gibt es einen solchen Hydronic Controller. Wie zum Beispiel für Innogy, Homematic IP oder alphaEOS.Egal, ob smartes Wandthermost oder Hydronic Controller. Dank der Verbindung zur Smart Home Zentrale sind individuelle Zeitprofile und App Steuerung der Fußbodenheizung möglich. Je nach Smart Home Zentrale kann die Temperatur natürlich auch via Sprachassistent wie Google Home, Amazon Echo oder Apple´s HomeKit erfolgen. Auch eine Steuerung abhängig von der Anwesenheit bieten einige Smart Home Systeme an – lies: Tado.

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Fazit

Auch die Fußbodenheizung kann ohne viel Aufwand in das Smart Home System integriert werden, so dass man von individuellen Heizplänen, Sprachsteuerung und der Anwesenheitserkennung profitiert. Allerdings ist stets zu beachten, das eine Fußbodenheizung aufgrund der geringen Vorlauftemperatur sehr träge ist.

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