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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Energie sparen
Smart Heizen

Die neuen smarten Heizkörperthermostate

Gleich mehrere Unternehmen nutzten die IFA 2017 als Bühne, um ihre neusten Heizkörperthermostate und andere Smart-Home-Lösungen zur Heizungssteuerung vorzustellen. Smart-Wohnen.de hat sich die Produktneuheiten für die kalte Jahreszeit genauer angesehen.

© Elgato / Eve Thermo 2

© Elgato / Eve Thermo 2

Die kälteren Tage des Jahres stehen vor der Tür und smart heizen liegt im Trend. Höchste Zeit also, sich die Neuheiten im Detail anzuschauen.

© Netatmo / Ein individueller Heizplan soll Nutzern des neuen Netatmo Heizkörperthermostats das Heizen vereinfachen.

Heizkörperthermostate fürs Smart Home haben vor allem zwei Aufgaben: Sie sollen das Beheizen der eigenen vier Wände möglichst einfach machen und zugleich helfen, Energie und somit Heizkosten zu sparen. Das französische Unternehmen Netatmo hält sich diesbezüglich nicht zurück und behauptet, dass sich die Heizkosten mit dem auf der IFA präsentierten smarten Heizkörperthermostat um bis zu 37 Prozent senken lassen sollen.

Die meisten intelligenten Heizkörperthermostate erkennen unverzüglich, ob Fenster geöffnet sind. Bei der Regulierung der Raumtemperatur werden zudem auch Faktoren wie das Wetter oder die Isolation des Hauses berücksichtigt. Die Smart Home Thermostate der verschiedenen Hersteller lassen sich mit Hilfe mitgelieferter Adapter schnell und einfach auf jeden gewöhnlichen Heizkörper nachrüsten. Die Bedienung erfolgt in der Regel über eine Smartphone App für iOS oder Android oder auch manuell. Die smarten Thermostate lassen sich zudem häufig in bestehende Smart-Home-Systeme einbinden und unterstützen die Steuerung etwa über Qivicon (Deutsche Telekom), Homematic, Apple HomeKit und Google Home oder können an bestehende Hardware wie die FRITZ!Box von AVM angeschlossen werden. Der Preis für einen intelligenten Heizkörperregler beginnt, je nach Funktionalität und Ausstattung, bei rund 15 bis 50 Euro – eine Investition, die sich zumeist schnell rentiert.

© Danfoss / Danfoss gilt als das Urgestein im Bereich smarte Heizungssteuerung. 

Neue Smart Home Heizkörperthermostate von Danfoss und Eurotronic

Bei der Heizungssteuerung per Z-Wave dominiert das dänische Unternehmen Danfoss den Markt. Das neuste Modell, das auf der IFA gezeigt wurde, kommt in einem neuen, nutzerfreundlicheren Design daher. Das Display ist nunmehr auf der Oberseite des Heizungsreglers zu finden, sodass man es auch dann ablesen kann, wenn Möbel oder andere Gegenstände den Blick auf den Heizkörper erschweren. Neu ist auch, dass die gewünschte Raumtemperatur nunmehr wie bei einem klassischen Thermostat per Drehrad eingestellt werden kann.

Konnte sich Danfoss früher bequem auf seiner Marktführerschaft ausruhen, was Z-Wave basierte Smart Home Heizkörperthermostate betrifft, bekommen die Dänen mittlerweile deutlich mehr Gegenwind zu spüren. Beispielsweise präsentierte Eurotronic ein smartes Thermostat, das auf den nicht allzu eingängigen Namen Eurotronic Spirit Z-Wave Plus getauft wurde. Neben einem neuen Design unterscheidet sich das Model im Vergleich zu den Vorgängern vor allem dadurch, dass es dank FLiRS Technologie umgehend reagiert, wenn beispielsweise ein Fenster geöffnet wird. Bei herkömmlichen batteriebetriebenen Z-Wave Produkten kann dies im Extremfall bis zu 15 Minuten dauern, da die Geräte sich die meiste Zeit im „Deep-Sleep“-Modus befinden. Lediglich alle 15 Minuten wird eine Funkverbindung zur Z-Wave Smart Home Zentrale aufgebaut, um die neusten Befehle zu erhalten. Das spart zwar Batterien, macht aber vor allem bei einem smarten Heizungsthermostat nur bedingt Sinn. Mit der FLiRS Erweiterung im Z-Wave Protokoll werden Produkte wie das neue Heizkörperthermostat von Eurotronic nicht in einen Tiefschlaf versetzt, sondern sind durchgehend auf Lauerstellung. Der Nachteil: Laut Hersteller beträgt die Batterielaufzeit des Spirit Z-Wave Plus nur noch ein Jahr statt wie zuvor zwei Jahre.

 © AVM / DECT 301 soll laut Hersteller bis zu 30 Prozent der Heizkosten einsparen können.

AVM präsentiert günstigen Heizkörperregler FRITZ!DECT 301 mit E-Paper Display

Während der FRITZ!Box-Hersteller AVM anfangs voll auf den Comet DECT von Eurotronic setzte, bietet das Berliner Unternehmen mittlerweile nun auch eigene smarte Heizkörperregler im Rahmen seiner FRITZ! Familie an. Das neuste Modell, das AVM auf der IFA zeigte, heißt FRITZ!DECT 301 und verfügt neben einem neuen Design auch über ein einzigartiges E-Paper Display. Selbst bei wenig Licht sorgt der hohe Kontrast dafür, dass die Anzeige leicht lesbar ist. Das innovative Display benötigt lediglich bei Anzeigeänderungen Energie, was den FRITZ!DECT 301 besonders energieeffizient macht.

Wer bereits eine FRITZ!Box mit integrierter DECT-Basis hat, kann mit dem FRITZ!DECT 301 automatisch und präzise die Raumtemperatur steuern, ohne in weitere Hardware investieren zu müssen. Das smarte Thermostat nutzt den Funkstandard ULE (Ultra Low Energy), der auf DECT-Frequenzen basiert. DECT-Gateways lassen sich allgemein einfach per Software-Update auf ULE erweitern. AVM hat dies bereits vor längerer Zeit getan, sodass alle FRITZ!Box User, die das aktuelle FRITZ!OS nutzen, ihr Smart Home und damit auch die Heizung leicht über ihre FRITZ!Box bzw. daran angeschlossene Geräten steuern können wie PCs, Smartphones und Tablets. Ein besonderer Clou ist dabei, dass diese Heizkörper über die FRITZ!Box nicht nur per App zuhause und unterwegs, sondern auch über die beliebten FRITZ!DECT-Telefone gesteuert werden können. Besonders attraktiv sind diese Heizkörperregler daher für alle, die bereits eine FRITZ!Box haben.

 © ULE Alliance / Zieht mit den neuen smarten Heizkörperthermostaten auch der neue ULE-Funkstandard ein?

Eigenschaften wie hohe Sicherheit und Reichweite machen ULE attraktiv fürs Smart Home

Der ULE-Funkstandard verfügt über eine große Reichweite, gilt als besonders sicher und nutzt einen eigenen, geschützten Frequenzbereich. Interferenzen mit anderen Funkstandards sind somit ausgeschlossen, weshalb sich ULE immer stärker im Smart Home durchsetzt. Hinzu kommt, dass sich von der ULE Alliance zertifizierte Geräte, unabhängig vom Hersteller, miteinander verknüpfen lassen.

Über den kostenlosen MyFRITZ!-Dienst sind der FRITZ!DECT 301 und der Comet von Eurotronic auch von unterwegs per App oder Browser bedienbar, sodass sich jederzeit Änderungen an den Heizeinstellungen vornehmen lassen. Zu den weiteren Features und Funktionen gehören u.a. individuelle Zeitprogramme, Urlaubszeiten, Fenster-offen-Erkennung, Tastensperre und eine Kalkschutzfunktion. Der smarte Heizkörperregler lässt sich an allen gängigen Heizkörperventilen einfach montieren. Der FRITZ!DECT 301 ist dank des DECT-ULE-Single-Chip-Designs und des doppelten Flash-Speichers sehr leistungsfähig und energieeffizient. Durch regelmäßige FRITZ!OS-Updates erhält letztlich auch der FRITZ!DECT 301 immer neue Funktionen und bleibt auf einem aktuellen und sicheren Stand. In den Handel kommt das neuste Modell voraussichtlich im vierten Quartal, also rechtzeitig zur Winterzeit. Der UVP beträgt 59 Euro. Wie gesagt: Wer bereits eine FRITZ!Box zuhause hat, kann seine Heizung also bereits für wenig Geld smart machen.

 © Elgato / Das neue Eve Thermo hat neben dem neuen Design auch neue Funktionen spediert bekommen.

Eve Thermo Heizkörperthermostat zeigt sich in neuem Design 

Das Heizkörperthermostat Eve Thermo von Elegato lässt sich über Zeitpläne, HomeKit-Automationen, Siri, Apple Home und die App Eve steuern. Die zweite Generation der Heizkörperthermostate, die es auf der IFA zu sehen gab, kommt nun mit einem Display inklusive Touch-Bedienfeld zur manuellen Steuerung der Zieltemperatur daher. Das Model verfügt von Fenster- über Anwesenheitserkennung bis Feiertagsautomatik über verschiedene  Komfort-, Wartungs- und Energiesparfunktionen.

Wie Eve Thermo der ersten Generation verfügt auch das neue Modell über die Steuerungstechnik von Eurotronic. Über eine weiß durchscheinende LCD-Anzeige und ein berührungssensitives Bedienfeld lässt sich die Zieltemperatur in Schritten von 0,5° C einstellen. Das Display wird per Fingertipp aktiviert und schaltet sich kurz nach der letzten Eingabe ab. In der Eve App kann die Display-Ausrichtung angepasst sowie eine Tastensperre aktiviert werden. Die Batterielaufzeit beträgt laut Hersteller über 12 Monate.

Das Thermostat zur smarten Heizungssteuerung kann auf Wunsch automatisch bei Abwesenheit die Temperatur absenken. Diese Funktion basiert auf der neuen Anwesenheitserkennung von HomeKit und kann daher einfach auch mit anderen Automatismen verbunden werden. Die Eve App steht kostenlos im App Store zum Download bereit. Bestehende Eve Thermo-Anwender erhalten im Rahmen einer Upgrade-Aktion 25 Euro Rabatt bei Neukauf, wenn sie ihr altes Gerät einsenden.

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