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Title: Energie sparen
Basiswissen

Energie sparen mit Smart Home

Dank dem Einsatz von Smart Home Geräten, lässt sich im Haushalt richtig viel Energie sparen - und das ohne sich in puncto Komfort einschränken zu müssen.

© Elgato

© Elgato

Egal, ob die jährliche Nebenkostenabrechnung oder die Jahresendabrechnung des Energieverbrauchers – beide lassen uns jedes Mal aufs neue in Ehrfurcht erstarren. Mit den folgenden Tipps lässt sich der Verbrauch effizient senken und den hohen Kosten der Kampf ansagen. Dank dem Einsatz von Smart Home Geräten, ohne sich in puncto Komfort einschränken zu müssen.

1 – Richtig Lüften

Wird zu wenig gelüftet, sinkt die Luftqualität in Innenräumen und kann sogar die Schimmelbildung begünstigen. Smarte Innenraumsensoren, wie zum Beispiel der Netatmo Healthy Home Coach helfen dabei, Schwellwerte zu erkennen und rechtzeitig zu lüften. Neben der Temperatur misst dieser auch die Luftfeuchtigkeit und meldet diese an die Smartphone App. Steigt die relative Luftfeuchte über 65%, so sollte, um Schimmelbildung vorzubeugen, gelüftet werden.

Auch die Luftqualität erfasst der Netatmo Healthy Coach, denn Sauerstoffmangel und parallel dazu ein ansteigender CO2- und Schadstoffgehalt wirken sich schnell auf das Konzentrationsvermögen und langfristig nachteilig auf die Gesundheit aus. Steigt die CO2 Konzentration in der Luft über 1.400 ppm, so sollte ebenfalls frische Luft hineingelassen werden.

© Netatmo / Netatmo Healthy Coach überwacht die Luftqualität.

Doch wie lüftet man richtig?
Eine allgemeine Regel, die das ganze Jahr Bestand hat, gibt es nicht, denn geht es im Sommer vor allem darum, dass es in der Wohnung möglichst kühl bleibt, muss man im Winter vor allem Heizkosten sparen und trotzdem für eine gleichmäßig gute Luftqualität sorgen.

Damit man im Winter beim Lüften die Wärme nicht nach Draußen pustet, sollte man „Stoßlüften“. Dabei werden die Fenster mehrmals täglich, je nachdem, wann es die Luftqualität erfordert, für 5-15 Minuten weit geöffnet. Je höher die Differenz zwischen der Innen-  und Außentemperatur, desto kürzer sollte gelüftet werden. Doch schnell vergisst man, dass das Fenster im Bad noch geöffnet ist und schon wird aus dem Stoßlüften – ein Endloslüften.

Fenstersensoren erkennen, ob das Fenster geöffnet oder geschlossen ist. Diese findet man fast im Portfolio jedes Smart Home Systems. So kann man sich mit einem Blick auf die Smartphone App einen Überblick darüber verschaffen, welche Fenster noch geöffnet sind. Je nach Automatisierungsmöglichkeit durch die einzelnen Zentralen, kann man sich sogar eine Pushmitteilung senden lassen, wenn das Badfenster länger als die empfohlenen 5 Minuten geöffnet ist.

© Fibaro / Tür-/Fensterkontakt erkennt den Zustand des Fensters.

2 - Heizung beim Lüften schließen

Apropos Fenstersensor: Solange das Fenster zum Lüften geöffnet ist, kann die Heizung geschlossen werden. Auch für diese Aufgabe eigenen sich die Fenstersensoren bestens. In Verbindung mit einem smarten Heizungsregler wird das Heizungsventil völlig automatisch geschlossen, sobald der Fenstersensor den Zustand „Fenster offen“ meldet.

Neben dem Energiesparpotential bringen die smarten Heizungsregler auch noch eine Menge Komfort mit sich. Für diese lassen sich, recht komfortabel per Smartphone App, oder über die Weboberfläche der Smart Home Zentrale - ganz individuelle Heizpläne hinterlegen. So ist das Badezimmer schon kurz vor dem Aufstehen auf eine mollige Wohlfühltemperatur hochgeheizt. Auch die Zeiten, in welchen man sich auf der Arbeit oder in der Schule befindet sollten im Heizplan berücksichtigt werden, denn dann kann die Temperatur abgesenkt werden, um Energie zu sparen.

© Tado / Smartes Heizungsthermostat erlaubt zeitbasierte- und App-Steuerung der Heizung.

Noch komfortabler geht das mit der sogenannten Geofencing-Funktion, welche unter anderem die Heizungssteuerung Tado verwendet. Dabei übermittelt das Smartphone die aktuelle Position an die Smart Home Zentrale, welche somit erkennt, ob die Homezone (ein virtueller Radius um das Zuhause) verlassen wurde und senkt die Temperatur entsprechend ab. Befindet sich einer der Bewohner wieder auf dem Heimweg, so wird die Wohnung wieder auf die Komfort-Temperatur hochgeheizt. Das birgt eine Menge Flexibilität und damit ein hohes Energiesparpotential.

© Tado / Geofencing erlaubt standortabhängige Steuerung.

3 – Standby Geräte abschalten

Um unser digitales Leben so komfortabel wie möglich zu gestalten, warten die Unterhaltungs- und Haushaltsgeräte förmlich auf ihren nächsten Einsatz. Dafür verharren sie in einem „Stand-by“ Modus, um bei ihrem nächsten Einsatz nicht lange „hochfahren“ zu müssen. So ziehen Fernseher, Receiver, die HiFi-Anlage und in der Küche der Kaffeevollautomat stets 3-5 Watt Standby-Leistung. Sicher ist das nicht viel, doch wie sagt ein schönes Sprichwort: „Kleinvieh macht auch Mist“. Viele der Geräte sind 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche am Stromnetz – wobei wir diesen Komfort gar nicht rund um die Uhr brauchen.

Zwischensteckdosen helfen dabei, genau jene Geräte dann physikalisch vom Stromnetz zu trennen, wenn wir deren Einsatz nicht benötigen.

© Elgato / Elgato Eve Zwischenstecker dreht Stand-by Geräten den Saft ab.

So kann per Tastendruck der Fernseher und der Receiver nach dem Fernsehabend abgeschaltet werden und der Kaffeevollautomat per Zeitschaltung nur dann zugeschalten werden, wenn die Wahrscheinlichkeit gegeben ist, dass man sich einen Kaffee kochen möchte.  

Die vernetzten Zwischenstecker haben noch einen anderen positiven Effekt: Viele von ihnen können die angeschlossenen Geräte nicht nur schalten, sondern messen auch deren Energiebedarf. Denn neben den Heizkosten sind es vor allem die Stromkosten, welche sich ungleich schwierig im Blick behalten lassen. Was kostet eigentlich der Kühlschrank oder der Warmwasserboiler im Monat?

Die Zwischenstecker gibt es als Stand-Alone-Version mit WLAN oder aber für Smart Home Systeme. So können diese, wie auch die Heizung, beim Verlassen der Wohnung einfach abgeschaltet werden.

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