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Title: Energie sparen
Energiekosten sparen

Nachzahlungsschock smart vermeiden

Seit Jahren steigen die Energiekosten für Strom und Heizung kontinuierlich. Wie bei der nächsten Nebenkostenabrechnung aus dem Nachzahlungsfrust ein Nachzahlungsplus wird, dass haben wir hier aufgeschrieben.

©Tado

©Tado

Jedes Jahr wiederholt sich das gleiche Schauspiel. Kaum ist der Sommermonat August vorbei, findet sich in den Briefkästen schon die ersten Nebenkostenabrechnung wieder. Nicht selten steht am Ende der Rechnung eine gehörige Summe zu Buche, die nachgezahlt werden muss. Kein Wunder, denn immerhin steigen die Kosten für Strom und Heizung seit Jahren kontinuierlich. Wie im nächsten Jahr aus dem Nachzahlungsfrust ein Nachzahlungsplus werden kann, genau darum soll es in diesem Artikel gehen. Und eines gleich vorweg: effektiv Heizkosten einzusparen ohne abends auf der Couch frieren zu müssen, das ist eigentlich ganz leicht. Auch lassen sich die Stromkosten mit einfachen Mitteln effizient senken – und zwar dauerhaft.

Wie man im Winter Heizkosten einspart

Keine Frage, der nächste Winter kommt bestimmt. Wer im Sommer aber kein böses Erwachen mehr erleben will, der sorgt bereits heute schon vor. Das Münchener Unternehmen tado° bietet zum Beispiel unter anderem smarte Heizkörperthermostate an, mit denen sich alle gängigen Heizkörper nachträglich aufrüsten lassen. Und dank Starter-Set kann man hier im Handumdrehen auch schon mit dem Sparen loslegen.

© tado / Einzelraumregelung bringt Komfort und spart Energie

Der Vorteil liegt auf der Hand: ist das smarte Gerät erst einmal angebracht, lässt sich die Temperatur nun bequem per App steuern. Dies allein bringt schon jede Menge Komfort in die eigenen vier Wände. Oder wie wäre es, wenn man morgens in ein schön vorgeheiztes Bad käme? Dank der smarten Lösung können die Thermostate so eingestellt werden, dass sie zum Beispiel eine halbe Stunde vorher mit dem Heizvorgang beginnen – anstatt die ganze Nacht durchzulaufen. Das ist smart und energieeffizient zugleich. Doch die Thermostate können noch mehr. So verfügen sie darüber hinaus über eine zuverlässige Fenster-Offen-Erkennung. Wer also der Empfehlung folgt, regelmäßig stoßzulüften, der heizt in dieser Zeit nicht für draußen, denn das Thermostat regelt automatisch herunter. Gleiches gilt für den Fall, wenn man das Zuhause verlässt. Auch hier kann die Heizung so smart eingestellt werden, dass sie automatisch herunterregelt. So wird wirklich nur dann geheizt, wenn es sinnvoll ist.

Doch auch für diejenigen, die über eine Fußbodenheizung verfügen, ganz gleich ob wassergeführt oder strombetrieben gibt es mehrere smarte Lösungen. Dies kann sich besonders während der winterlichen Urlaubszeit lohnen, auch wenn hier das Einsparpotential insgesamt weniger hoch ist, als im Bereich der herkömmlichen Heizkörper. In Sachen Steuerung smarter Fußbodenheizungen sei der ostfriesische Smart Home-Pionier eQ-3 genannt, der in seinem Homematic-IP Portfolio gleich über zwei Geräte in der Hinsicht verfügt (einmal für 230V und einmal 24V Anlagen). Bei beiden handelt es sich um ein Wandthermostat, welches nachträglich das konventionelle Wandthermostat mit Steuerleitung ersetzt.

©eQ3 / smartes Wandthermostat macht die Fußbodenheizung smart
Für diejenigen, die bei ihrer Automatisierung auf den Z-Wave Funk setzen wollen, hat der Hersteller „Danfoss“ mit seinem „Hydronic Controller“ das passende Gerät im Portfolio. An diesen werden die elektrischen Stellventile direkt angeschlossen.

©Danfoss / Steuerbox für elektrische Stellventile

Ganzjährig den persönlichen Stromverbrauch optimieren

Heizkosten sind sicherlich einer der größten Posten in Sachen Energieverbrauch – ganz besonders im Winter. Über das gesamte Jahr betrachtet schlagen aber natürlich auch die Stromkosten besonders zu Buche. Ob Licht oder Wäschetrockner, ohne Strom geht nichts. Und doch schlummert hier großes Einsparpotential, welches vielen gar nicht so bewusst ist. Wer kann schon mit Sicherheit sagen, wieviel Strom jedes elektrische Gerät wirklich verbraucht. Und wie sieht es im Standby-Betrieb aus, in dem Fernseher, Spielekonsole und Co. über so viele Nacht- und Tagstunden verharren? Um an dieser Stelle mehr Transparenz zu schaffen, eignen sich besonders schaltbare Energiemess-Steckdosen. Diese stellen insbesondere sicher, dass die an ihnen angeschlossenen Geräte wirklich vom Stromnetz getrennt werden und nicht weiterhin heimlich Energie verbrauchen.

Der Einstieg in das Thema ist übrigens besonders einfach. Wer über einen Netzwerkrouter der Marke AVM verfügt, besser bekannt als FRITZ!Box, der kann nämlich ohne weitere Hardware ganz einfach auf eine der schaltbaren Steckdosen der Reihe FRITZ!DECT zurückgreifen. Und schon geht es los. Der Netzwerkrouter kann Zeitpläne ebenso verwalten, wie er auch den Stromverbrauch grafisch darzustellen vermag – auch Wunsch auch ganz einfach täglich per Mail.

©AVM / Mit der DECT200 Steckdose lassen sich Energiefresser identifizieren und Standby Verbraucher absschalten

Wer hingegen auf Apple HomeKit setzt, der hat seinerseits mit dem EVE Energy Zwischenstecker ein passendes Gerät zur Verfügung, welches neben einer Energiemessfunktion auch über Apples Sprachsteuerung verfügt – ein einfaches „Siri, schalte die Spielekonsole aus“ und schon nimmt der Zwischenstecker die an ihm angeschlossene Konsole vom Stromnetz. So einfach und komfortabel kann Strom sparen sein.

©Elgato / Eve Steckdose zeigt Energieverbrauch an und ist HomeKit kompatibel

MiniPV: Energiekosten sparen, Strom selbst erzeugen

Wie wäre es, wenn man nicht nur die Energiekosten optimieren, sondern einfach seinen eigenen Strom produzieren könnte? Immerhin finden Solarpanels und MiniPV-Anlagen auch in Privathaushalten immer mehr Anklang. Was aber die wenigsten wissen: nicht nur Dach und Garten eignen sich hervorragend für eine MiniPV-Anlage, sondern auch der heimische Balkon. So wird das Thema Solarstrom und Energiewende selbst für Mieter noch einmal deutlich interessanter. Natürlich handelt es sich hierbei um ein Investment in dreistelliger Höhe. Langfristig lässt sich hier aber viel Geld einsparen.

©EET / Mini PV Anlagen können auch auf dem Balkon genutzt werden

Wer hingegen weniger daran interessiert ist, eigenen Strom zu produzieren, sondern lieber den eigenen Verbrauch smart auslesen und damit transparent halten will, für den könnte die Lösung von smapee interessant sein. Mit smapee lässt sich der eigene Stromverbrauch direkt am Stromzähler auslesen und auf dem Smartphone darstellen.

Fazit

Der Nachzahlungsschock ist trotz steigender Energiekosten vermeidbar. Schon kleinere Maßnahmen wie der Einbau smarter Heizkörperthermostate sowie die Nutzung schaltbarer Steckdose tragen dazu bei, Energiekosten deutlich zu senken. Wer das Thema Energiekosten zudem ganzheitlich betrachtet, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass es am meisten Sinn ergibt, Heizung und Stromverbrauch in einem einzigen System zu steuern. Zum Beispiel mit einem offenen Smart Home-System wie homee. Derart kombiniert können so alle Stromverbraucher, alle Heizgeräte sowie zum Beispiel auch Leuchten in einem System überwacht und effektiv geschaltet werden – für die volle Kostenkontrolle. Denn eines ist klar: die nächste Nebenkostenabrechnung kommt bestimmt.

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