Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Powered by MediaMarkt
Title: Energie sparen
Heizen im Smart Home 2020

Die besten Lösungen für smarte Thermostate

Energie sparen und trotzdem den Komfort steigern? Dank smarter Thermostate geht das im Handumdrehen. Wir stellen die besten Smart Home-Thermostate für die Heizsaison 2020 vor.

Jetzt, mitten im Januar hat natürlich jeder schon seine Heizung aufgedreht – und viele machen das noch per Hand. Eben ganz konventionell am Heizungsthermostat. Wie wäre es, wenn dies ganz schlau und wie von selbst passieren würde? Oder gar per Sprachsteuerung? Kein Problem, hier sind ein paar smarte Heizungssteller, die jeder selbst innerhalb von Minuten montieren kann.

FRITZ!DECT 301
Wer bereits einen Router aus dem Hause AVM besitzt, der hat vielleicht bereits ohne es zu wissen, die besten Voraussetzungen seine Heizung demnächst smart zu steuern. Denn die FRITZ!Box Modelle, die DECT integrieren, können auch smarte Geräte wie Zwischenstecker und DECT Heizungsregler steuern. Natürlich kommt ein passendes Modell auch aus dem Hause AVM. Die Rede ist vom DECT301 Heizungsregler.

Der Heizungsregler wird einfach mit dem alten, konventionellen Thermostat getauscht und kann dann mit wenigen Tastendrücken an der FRITZ!Box angelernt werden. In der WebUI der FRITZ!Box lassen sich spielend leicht Heizpläne „zeichnen“. Für alle, die im Schichtbetrieb arbeiten, hält AVM eine tolle Funktion parat. Dank Vorlagen können mehrere Pläne angelegt und zur passenden Zeit aktiviert werden.

© AVM / Zeitsteuerung des DECT Thermostat via FRITZ!Box

Eine Fenster-auf-Erkennung haben die Thermostate zwar integriert, jedoch muss dafür die Temperatur sehr schnell und sehr stark abfallen – weshalb man sich darauf nicht immer verlassen kann. Einen Fensterkontakt gibt es von AVM leider noch nicht und auch eine Sprachsteuerung ist derzeit nicht in Aussicht.

Wer indes nicht auf die AVM eigenen Thermostate setzen möchte, der kann eine kostengünstigere Variante mit den Eurotronic-DECT Modellen erwerben. Wer die Temperatur im Raum per Zuruf regulieren möchte und bereits im Besitzt eines Echo Plus (lies: Echo mit ZigBee Integration) ist, der sollte sich das Eurotronic ZigBee Thermostat ansehen.

© AVM / DECT Thermostat - schnell montiert und via FRITZ!Box smart

Eurotronic ZigBee Spirit
Jenes ist ebenso schnell gegen den konventionellen Heizungsregler ausgetauscht und kann direkt mit dem Amazon Echo Plus verbunden werden. Bei größeren Wohnungen empfiehlt es sich Zwischenstecker, wie jene von Osram, oder ZigBee Lampen (lies: Philips Hue) einzusetzen. Denn im ZigBee Netzwerk arbeiten alle, stetig am Stromnetz angeschlossenen Geräte als Repeater.

© Eurotronic / Spirit ZigBee variiert via Zuruf die Temperatur

Elgato Eve
Wer mehr auf die Stimme von Siri steht und in der Apple Welt heimisch ist, der wird mit HomeKit Thermostaten fündig. Das Elgato Eve Thermostat lässt sich via Bluetooth direkt mit dem Smartphone verbinden und via Siri steuern. Heizpläne können in der Eve App hinterlegt werden. Mit dem passenden Elgato Eve Tür- / Fensterkontakt (natürlich ebenfalls HomeKit fähig) wird das Heizungsventil geschlossen, wenn das Fenster zum Lüften geöffnet wird.

Wer auch von unterwegs die Heizung „hochregeln“ will, damit es mollig warm ist bei der Heimkehr, der benötigt ein Apple TV oder iPAD, das als HomeKit Zentrale eingerichtet ist.

© Elgato / Für Apple Freunde: Das Eve versteht sich mit HomeKit

Tado°
Apropos mollig warm, wenn man Heim kommt. Diese Funktion beherrscht besonders gut das Münchner Unternehmen tado°. Durch den Ortungsdienst des Smartphones weiß die tado° App, wann der letzte Bewohner das Haus oder die Wohnung verlassen hat und regelt automatisch die Heizung herunter, um Energie zu sparen.

Befindet sich der erste Bewohner wieder auf dem Heimweg, so errechnet das System aus dem noch benötigten Weg bis zu Hauistür und der gewünschten Soll-Temperatur, wie stark geheizt werden muss, damit bei Ankunft des Bewohners die Wunschtemperatur erreicht ist. Dabei beschränkt sich das System nicht nur auf die schicken Heizungsthermostate für die Einzelraumregelung, sondern bietet auch Hausbesitzern die Möglichkeit, den Heizkessel (lies: Therme) direkt zu steuern. So lassen sich die Heizkosten deutlich senken. Bis zu 30 Prozent sind da laut Hersteller drin!

© toado / Dank Geolocation wird beim Verlassen der Wohnugn die Heizung abgeregelt

Homee
Wer indes seine Heizungsthermostate in ein voll vernetztes Smart Home integrieren möchte, der sollte sich bei den Funkstandards – oder besser noch bei den Multiprotokoll-Gateways wie Zipato, Homey oder homee umsehen. So lassen sich die Tür- / Fenstersensoren nicht nur dafür nutzen, um beim Lüften die Heizung zu schließen, sondern sie können auch ein kleines Alarmsystem abbilden. Wird der Status der Wohnung (oder vom Haus) auf Abwesend gesetzt, so wird zum einen die Temperatur herabgesenkt, um Heizungsenergie zu sparen. Zum anderen werden die Fenstersensoren auf „scharf“ gestellt. Würde nun jemand ein Fenster oder eine Tür öffnen, ertönt die Innensirene und der Bewohner wird per Pushmitteilung informiert.

Ein weiterer Vorteil der Funkstandards: Der Nutzer hat die Auswahl zwischen vielen Geräten und Herstellern. So wäre beim Z-Wave Funk unter den Thermostaten das Danfoss LC-13, das Eurotronic Spirit Z-Wave und das Devolo Thermostat zu nennen. Bei Enocean Funk gibt es das Hora Smart Drive und sogar Thermostate, die völlig ohne Batterien auskommen, wie jenes von Micropelt. Das gewinnt die Energie über das sogenannte Energy Harvesting-Verfahren. Allein aus dem Temperaturunterschied zwischen Heizung und der Raumluft. Allerdings hat das auch seinen Preis. Ein Thermostat kostet ca. 125 Euro. Dafür kann man einige Zeit die Batterien tauschen.

Heizpläne und Sprachsteuerung sind bei dem eben genannten System „homee“ ebenfalls möglich und auch hier hat der Nutzer die freie Auswahl bei den Sprachassistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri.

© Chris Bertko / Multiprotokoll erlaubt freie Hersteller Auswahl beim heizen

Homematic
Nicht zu vergessen bei den smarten Heizungsthermostaten sei der Smart Home Pionier Homematic aus dem ostfriesländischen „Leer“. In seiner neuen Geräte-Generation „Homematic IP“ bietet der Hersteller smarte Thermostate mit einer leicht zu bedienenden und übersichtlichen App an. Auch das Homematic System lässt sich durch viele weitere Komponenten des Herstellers auf andere Gewerke, wie Alarm oder die Lichtsteuerung erweitern.

© EQ3 / Homematic IP ist die neue Gerätegeneration des Herstellers

Fazit

Mit smarten Thermostaten lässt sich der Komfort enorm steigern. Denn wer hat noch nicht davon geträumt, seine Heizung per Sprache hochzudrehen, oder sein Zuhause mitdenken zu lassen. So wird die Heizung beim Lüften automatisch geschlossen und beim Verlassen der Wohnung wird die Temperatur abgesenkt. Das spart bares Geld, schont die Umwelt und das ohne Komfortverlust.

Andere Artikel mit Themen: Heizung, Thermostat

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück