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Schlaue Thermostate

Heizen und dabei kräftig Mäuse sparen? Gewusst wie!

Wer seine Heizkosten senken möchte, sollte eine intelligente Heizungssteuerung nutzen. Vier mögliche Lösungen im Vergleich

Mit schlauen Thermostaten Geld und Energie sparen.

iStock.com/rollover

Bei jährlichen Heizkosten von 1.100 Euro spart man in einer 70-Quadratmeter-Wohnung dank der intelligenten Heizungssteuerung zwischen 220 und 330 Euro pro Jahr;  in einem Haus sogar noch wesentlich mehr. Damit die Nachrüstung sich möglichst schnell rentiert, soll das System preiswert und einfach einzubauen sein. Im Folgenden präsentieren wir vier Beispiele für empfehlenswerte Steuerungssysteme und Links zu weiterführenden Informationen.

Bekannte Elektronikhändler wie Media Markt bieten das Homematic IP-System an, das bis zu 50 einzelne Komponenten in bis zu 20 Räumen steuert. Die Funkzentrale kostet rund 50 Euro, ein Heizungsthermostat ab etwa 40 Euro, ein Fensterkontakt rund 30 Euro. Zieht man die Grundausstattung ab, entstehen also pro Raum Kosten in Höhe von ca. 70 Euro.

Besitzer einer FritzBox können ihre Heizung auch über den WLAN-Router steuern. Die Oberfläche des Router-Betriebssystems erlaubt das Einbinden von Heizkörperventilen. Diese werden über die DECT-Funktechnik angesprochen, die auch bei schnurlosen Telefonen zum Einsatz kommt. Die Konfiguration der Ventile erfolgt wahlweise im Browser des Computers oder über die Fritz-App des Herstellers AVM. Passende Heizungsthermostate sind im Online-Handel von Drittherstellern erhältlich und kosten ab zirka 60 Euro.

RWE hat das SmartHome-Steuerungssystem im Programm, das ein breites Spektrum von Geräten zur Hausautomatisierung bietet. Hier kostet das Einsteigerset „RWE SmartHome Wärmepaket“ mit Steuerungszentrale, Smartphone-App und je einem Thermostat und Fensterkontakt 159 Euro. Für eine Erweiterung des Systems fallen pro Heizungsthermostat 50 Euro, pro Fensterkontakt 40 Euro an. Nachteil: Das System ist auf die Steuerung von fünf Komponenten beschränkt, jede Erweiterung muss in der zugehörigen App freigeschaltet werden. Das kostet 40 Euro für weitere fünf Komponenten oder 100 Euro für unbegrenzt viele Geräte. Zudem kostet der mobile Zugriff auf die Anlage nach den ersten 12 Monaten 14,95 Euro pro Jahr.

 Der Hersteller tado° hat sich auf Heizungssteuerungen spezialisiert und bietet seine Systeme wahlweise zur Miete oder zum Kauf an. In diesem Fall steuert das System die Gastherme oder den Heizkessel im Keller – und nicht die einzelnen Heizungsventile in den Räumen. Ein Raumthermostat gibt Rückmeldung über die erreichten Temperaturen und passt die Heizzeiten an den vorgegebenen Zeitplan an. Gesteuert wird das Ganze ebenfalls per Smartphone-App, in diesem Fall kommt aber noch eine Besonderheit dazu: Das System erkennt den Standort des Handys und schaltet die Heizung automatisch ein, wenn es sich der eigenen Wohnung nähert. Kommt der Nutzer nach Hause, ist es bereits schön warm. Das Starterpaket kostet rund 250 Euro im Kauf oder monatlich 10 Euro zur Miete. Eine Erweiterung für Heizungen mit mehreren Zonen kostet rund 200 Euro pro Thermostat. Gut: Das tado°-System ist dank spezieller Thermostate auch für den Einsatz mit Fußbodenheizungen geeignet. Ab 2016 hat der Hersteller zudem steuerbare Heizkörperventile im Programm. 

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