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Title: Energie sparen
Mach deinen WLAN Router zur Smart Home Zentrale

MyStrom – ein Schweizer Smart Home System im Test

Ein smartes System aus der Schweiz kommt nach Deutschland und hört auf den Namen „myStrom“. Wie einfach es im Alltag zu benutzen ist, davon konnten wir uns in einem Praxistest selbst überzeugen.

©Chris Bertko

©Chris Bertko

MyStrom – der Router ist die Smart Home Zentrale

Bei den meisten Smart Home Systemen auf dem Markt bedarf es einer Zentrale, da die Systeme ein eigenes Funkprotokoll verwenden. Damit die smarten Geräte (lies: schaltbare Steckdose, Sensoren, Lampen usw.) via Smartphone App gesteuert werden können, stellt die Smart Home Zentrale die Verbindung zwischen diesen und dem heimischen WLAN Router her. Oft wird die Smart Home Zentrale daher auch als „Bridge“ – zu deutsch: „Brücke“ bezeichnet.

Bei dem Smart Home System von myStrom ist jedoch keine Bridge nötig, da die myStrom Geräte via WLAN funken und somit direkt mit dem heimischen WLAN Router (egal ob Speedport von der Telekom oder der FRITZ!Box) verbunden werden können.

© Chris Bertko / myStrom WLAN Steckdose, direkt mit dem Router zu verbinden

MyStrom – WLAN Smart Home Portfolio

Stellt sich natürlich die spannende Frage: “Welche Geräte gibt es von myStrom“ eigentlich? Das Portfolio ist spannend: Begonnen bei der klassischen, schaltbaren Steckdose mit Energiemessfunktion, gibt es auch eine WLAN Lampe mit E27 Fassung. Die Lampe verfügt über RGBW, kann also neben den Weißtönen, also auch in bunten Farben erstrahlen.

© Chris Bertko / smarte WLAN Geräte von myStrom - eine Auswahl

Wer lieber indirektes Licht mag, der wird auch hier fündig. Denn myStrom hat auch einen LED Stripe im Petto. Auch dieser erstrahlt in RGBW Farben und funkt via WLAN. Richtig spannend sind die WLAN Buttons. Dies sind WLAN funkende Fernbedienungen, die man auch magnetisch an den Kühlschrank, die Heizung oder die mitgelieferte Wandhalterung heften kann.

© Chris Bertko / WLAN Buttons von myStrom

MyStrom – Die Einrichtung

Da keinerlei Voraussetzung für die smarten Geräte von myStrom notwendig sind, außer der WLAN Router selbst, kann es direkt losgehen. Zunächst lädt man hierfür die myStrom App aus dem jeweiligen App Store auf sein Smartphone herunter. Diese gibt es für iOS, wie auch für Android. Über den Menüpunkt „Gerät hinzufügen“ lassen sich die Geräte verbinden.

Für die Verbindung mit dem heimischen WLAN Router stehen dann zwei verschiedene Wege zur Auswahl.

© Screenshot / WLAN Geräte können auf 2 verschiedenen Wegen verbunden werden

Die schnellste Variante hierbei ist WPS – sofern der Router dies unterstützt. Bei dieser Kopplungsmethode muss lediglich via Tastendruck am Router der WPS Modus gestartet und auch das myStrom Gerät per App in den WPS Modus versetzt werden. Danach tauschen beide Geräte von allein den WLAN Schlüssel aus. Fertig.

Alternativ kann man auch via myStrom App, ganz konservativ, den Setup Modus durchlaufen. Dafür verbindet man sein Smartphone zunächst mit dem WLAN Netzwerk, welches das myStrom Gerät im HotSpot Modus bei Auslieferung eröffnet. Nun folgt man einfach den Anweisungen in der App, welche nach dem heimischen WLAN Namen und dessen Passwort fragt. Aber auch dieser Installationsweg ist in weniger als 5 Minuten abgeschlossen.

Übrigens ist die Installation der verschiedenen myStrom Geräte identisch, was im Test sehr positiv auffiel.

MyStrom Smart Home im Alltag

Je Gerät stehen in der myStrom Smartphone App unterschiedliche Funktionen zur Verfügung, welche dank der übersichtlichen Darstellung sehr intuitive bedienbar sind. Denn jedes Gerät wird als eine eigene „Kachel“ auf dem Dashboard der App dargestellt, in welcher die wesentlichen Informationen auf einen Blick einsehbar sind. So wird beispielsweise der Schaltzustand „An“ oder „Aus“, der aktuelle Verbrauch in Watt, oder die Temperatur angezeigt.

© Screenshot / Dashbaord der myStrom App

Ein Tipp auf die Kachel eröffnet weitere Möglichkeiten und Einstellungen.

So stehen bei der Steckdose, der Lampe und dem LED Stripe spannende Funktionen wie „Stromsparen“, „Ferienmodus“, „Timer“, oder „Sonnenaufgang/- Untergang“  und ein „Zeitplan“ zur Verfügung.
Mit diesen lassen sich die wichtigsten Smart Home Anwendungen abbilden, ohne die Notwendigkeit von teilweise komplexen „WENN-DANN“ Programmierungen.

© Screenshot / viele Funktionen sind ohne Szenen direkt aktivierbar

Während der Zeitplan zu definierten Zeiten das Gerät ein- und ausschaltet, sorgt der Ferienmodus für mehr Sicherheit durch das Simulieren von Anwesenheit. Er schaltet das Gerät in zufälligen Intervallen zwischen 6:00 Uhr und 8:00 Uhr vormittags und 17:00 bis 24 Uhr am Abend.

Spannend sind auch die Möglichkeiten im Modus „Stromsparen“.
Hier kann entweder definiert werden, dass die Steckdose beim Unterschreiten einer Leistung (Watt) das angeschlossene Gerät abschaltet – um so Standby Verbrauch zu eliminieren. Oder ob das angeschlossene Gerät immer, wenn es angeschaltet wurde (egal ob lokal am Gerät oder via App) nach einer bestimmten Zeit ausgeschaltet werden soll.

Das kann beispielsweise für die Pumpe der Gartenbewässerung ganz praktisch sein.

Noch viel interessanter fand ich im Test die Möglichkeit der Alarme. Hier lassen sich ganz einfach per „Toggle“ Button, Benachrichtigungen einschalten, die man via Pushmitteilung erhält, wenn zum Beispiel:

  • Das angeschlossene Gerät einen untypischen Verbrauch hat
  • Das angeschlossene Gerät einen zu hohen Verbrauch hat
  • Eine hohe Temperatur erkannt wurde (die Steckdose integriert einen Temperatursensor)
  • Oder das Gerät ein / bzw. ausgeschaltet wurde.

WLAN Button

Bei den WLAN Buttons hat der Nutzer die Qual der Wahl zwischen dem „Button“ und dem „Button +“.
Während der „Button“ via Micro USB Port wiederaufladbar ist und 3 verschiedene Tastendrucks erkennt (einfach drücken, doppelt drücken und lange drücken), verfügt der „Button +“ sogar über eine Touchsensitive Oberfläche und wird über (austuschbare) Batterien betrieben.

© Chris Bertko / WLAN Button ist via Micro USB aufladbar

Über die myStrom App kann festgelegt werden, welches Gerät, oder welche Szene bei dem jeweiligen Tastendruck geschaltet werden soll. Szenen sind eine Abfolge von Ereignissen, die zuvor in der App festgelegt werden können.

© Screenshot / sehr einfache Konfiguration der Buttons

So könnte eine Szene „Gute Nacht“ heißen, bei der man definiert, dass alle Geräte ausgeschaltet werden, außer die Lampe im Flur, welche auf ein Minimum heruntergedimmt wird – um so als Nacht & Weglicht zu dienen.

© Chris Bertko / WLAN Button Plus mit Touchfläche und LED Feedback

Mehr Smart Home mit MyStrom

Mit dem WLAN Smart Home System bietet der Hersteller über verschiedene Wege an, das myStrom Smart Home mit anderen Systemen zu koppeln. So steht beispielsweise der Onlineautomatisierungsdienst „IFTTT“ zur Verfügung. Wie wäre es also, die myStrom Lampen in der Farbe Blau erstrahlen zu lassen, wenn der netatmo Regenmesser einen beginnenden Regenschauer erkennt? Oder die myStrom Steckdose automatisch ausschalten lassen, wenn man das Haus verlässt? Dank der Vielzahl an Services und Herstellern auf der IFTTT-Plattform, sind unzählige Verknüpfungen möglich. Allerdings nur über die Cloud.

Wer indes die beliebten bunten Leuchten von Philips Hue verwendet, oder seine Lieblingssongs über Sonos abspielt, der kann diese Systeme auch lokal, ohne die Notwendigkeit der Cloud mit den myStrom Buttons verknüpfen. Hierfür bietet der Hersteller eine weitere, kostenlose App in den Stores an. Diese hört auf den Namen „myStrom One Click“ und ist speziell darauf zugeschnitten, die myStrom Buttons mit weiteren Herstellersystemen zu verknüpfen. Derzeit stehen das Philips Hue System sowie Sonos zur Verfügung.

© Screenshot / myStrom One Click App verbindet Hue und Sonos mit dem WLAN Buttons

Wie wäre es also, die Lampen von Hue in eine entspannte Lichtstimmung zu versetzen und dazu die Lieblingssongs über Sonos abzuspielen? Und das alles mit nur einem Tastendruck auf den myStrom Button oder den myStrom Button Plus.

© Screenshot / myStrom One Click App - extrem einfache Konfiguration

Sprachassistenten

Da die Sprachassistenten ala Alexa und Google Assistant inzwischen kaum mehr aus unserem Alltag wegzudenken sind, überrascht es nicht, das myStrom auch an sie gedacht hat. Via Sprachassistent lassen sich die Geräte schalten, das Licht dimmen und in der Farbe variieren. Aber auch Szenen können per Sprachassistent abgespielt werden.

Fazit

Wer sich noch zu den Smart Home Neulingen zählt, aber gern in die smarte Welt hineinschnuppern möchte um so seinen Alltag etwas komfortabler zu gestalten, der setzt mit den Geräten von myStrom auf das richtige Pferd. Die Einrichtung, sowie die anschließende Konfiguration via App ist intuitiv und außer einem WLAN Router daheim, bedarf es keiner weiteren Voraussetzungen. Hat man vielleicht schon smarte Geräte von Netatmo, Philips Hue, Sonos und Co, so stehen die Türen offen, um auch diese mit den myStrom Geräten zu steuern.

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