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Heizen, analysieren, sparen

Netatmo Thermostat automatisiert die Heizung

Smarte Unterstützung für das Heizverhalten in den kalten Monaten. Netatmo Thermostat heizt, analysiert und will so Kosten sparen.

© Netatmo

© Netatmo

Mit Einsetzen der kalten Jahreshälfte drängen nach einem warmen halben Jahr wieder die Themen Heizen und vor allem Heizkosten auf unsere Tagesordnung. Das Netatmo Thermostat will uns in den kommenden Monaten dabei helfen, die Wohnung stets angenehm warm zu halten und durch Nutzung von IOT-Intelligenz dabei auch noch Energie zu sparen. Dabei setzt das System auf Umgebungsanalyse und eigenes Lernverhalten. In der heutigen smarten Welt funktioniert das natürlich sowohl automatisiert, als auch über Sprache, App und manuell.

Netatmo Thermostat im Überblick

Das Netatmo Thermostat besteht aus zwei Einheiten. Das ist einerseits das Thermostat selbst: Der designte Temperaturregler ist in fünf Farben erhältlich, verfügt über ein minimalistisch gehaltenes, energiesparendes E-Ink Display und kann fest installiert oder mobil eingesetzt werden. Um mehrere Heizzonen zu bedienen, ist auch die Installation von mehreren Thermostaten möglich. Zweiter in Bunde ist ein Relais, das an die Heizungselektronik angeschlossen wird. Das Relais fungiert nach Inbetriebnahme als Kommandozentrale und baut zweierlei Verbindungen auf. Es verbindet es sich über Funk mit dem oder den Thermostat(en) und parallel dazu über WLAN mit dem Heimnetzwerk. Auf diese Weise werden sowohl die ermittelten Daten für späteren Gebrauch und Analyse in der Cloud archiviert, als auch die Steuerung von unterwegs ermöglicht.

© Netatmo / Das Thermostat analysiert das Heizverhalten und soll so beim Energie sparen helfen.

Netatmo gibt an, weit über 1.500 Modelle (Heizkessel, Wärmepumpen und Thermostate) zu unterstützen. Vor der Bestellung lohnt sich trotzdem auf jeden Fall ein Blick auf die Kompatibilitätsseite des Herstellers (http://check.netatmo.com/) um die Katze nicht im Sack zu kaufen, denn das Netatmo Thermostat kann leider nicht in jeder Wohneinheit genutzt werden.

Netatmo Thermostat auch über Sprache mit HomeKit und Alexa bedienen

Die Steuerung des Netatmo Thermostat ist auf viele Arten möglich. Am Thermostat selbst lässt sich die Temperatur händisch hoch stellen und auch reduzieren. Dazu kommt die Bedienung per App für iOS und Android über Smartphone und Tablet und zusätzlich über eine Webplattform vom PC aus. Nutzer von iOS-Geräten können das Thermostat darüber hinaus in ihre HomeKit-Umgebung integrieren und auf diese Weise mit Fremdaktionen koppeln oder per Sprachsteuerung über Siri steuern. Die Aufforderung „Siri - regele die Temperatur auf 25 Grad“ lässt es somit gleich warm werden. Seit neuestem auch für deutschsprachige Nutzer interessant ist die Integration des Sprachdiensts Alexa, der ebenfalls unterstützt wird. Auch über diesen Kanal ist es möglich, die Temperatur über Sprachbefehle zu steuern. Hier würde der Ruf „Alexa - reduziere die Temperatur um 3 Grad“ genau selbiges bewirken.

Die Sprachsteuerung ist derzeit leider nur im heimischen Netzwerk möglich. Wer unvorhergesehen früher nach Hause kommt, kann sein Zuhause dank der Internetanbindung des Thermostat aber immer noch von unterwegs über die App vorheizen lassen.

© Netatmo / Die Steuerung aus der Ferne ist über die App möglich.

Heizprogramme, Mehrwerte und Auswertungen

Über die App lässt sich aber nicht nur die Temperatur auf bestimmte Werte setzen. Netatmo hat bereits mit seiner Wetterstation gezeigt, dass das Unternehmen in der Lage ist, der Grundfunktion intelligenten Mehrwert hinzuzufügen. So auch beim Thermostat.

Um das zu bewerkstelligen, will das Gerät seinen Besitzer und seine Umgebung erst einmal kennenlernen. Dazu müssen einige Fragen beantwortet werden, anhand deren Antworten das Gerät einen vorläufigen Heizplan aufstellt. Dieser lässt sich mit der Zeit anpassen und auf das Nutzerverhalten optimieren. Überdies ist das Erstellen einer unbegrenzten Zahl von Wochenprogrammen und Temperaturstufen pro Tag möglich. Mit dem Wissen um die Schlafenszeit seines Besitzers ermittelt das Thermostat beispielsweise ein Programm, in dem die Temperatur nachts heruntergefahren wird, zum Aufstehzeitpunkt jedoch wieder die Wunschtemperatur erreicht ist. Ist die Familie tagsüber außer Haus wird wieder weniger geheizt, um dann zum Zeitpunkt der Heimkehr wieder ein paar Briketts nachzulegen. Ganz so, wie es der Besitzer am angenehmsten findet.

© Netatmo / Es lassen sich beliebig viele Wochenheizpläne erstellen.

Um dies bestmöglich zu erreichen, zieht das Netatmo-System Umgebungsvariablen wie die Vorlaufzeit der Heizung, die Isolierung der Wände und die Außentemperatur in ihre Berechnungen mit ein. Die gewonnenen Daten können über die App ausgelesen und analysiert werden. Netatmo geht davon aus, dass sein Thermostat Energieeinsparungen von bis zu 37 Prozent bewirken kann. Zusätzlich erhält jeder Nutzer einen monatlichen Bericht, der sein individuelles Heizverhalten dokumentiert und Ratschläge gibt, wie dieses in den kommenden Monaten zusätzlich optimiert werden könnte.

Fazit

Unnötiger Energieverbrauch durch unkluges Heizen ist ein Kreuz, das viele von uns tragen. Das Netatmo Thermostat will seinen Teil dazu beitragen, dass möglich viele Menschen in ihrem individuellem Umfeld dazu beitragen können, den Energieverbrauch zu senken. Inwiefern die angegebenen 37 Prozent Einsparungen realistisch sind, ist schwer zu beurteilen. Die Vielzahl der Funktionen, die Netatmo seinem smarten Temperaturregler mit auf den Weg gibt, wissen zu gefallen. Dazu kommen die Lerneffekte zum Heizverhalten, die der Nutzer mit dem Monatsbericht erhält und die er auch direkt aus der App ablesen kann.

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