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Smart Home

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Title: Energie sparen
Smart City

Vom vernetzten Zuhause zur intelligenten Stadt

Nicht nur Licht und Heizung sind inzwischen smart vernetzt. Auch der Kühlschrank, die Waschmaschine und viele weitere Geräte kommunizieren über das Internet. Smart Homes formieren sich zu Smart Cities. Was diese geniale Technik an Möglichkeiten birgt, schauen wir uns in diesem Beitrag genauer an.

© Adrega @pixabay

In den letzten Jahren sind immer mehr Geräte des alltäglichen Lebens – wie Licht und Heizung – miteinander vernetzbar geworden. Sie bilden das Fundament unseres Smart Homes. Doch auch Haushaltsgeräte wie der Kühlschrank greifen auf das weltweite Netz zu. Tun sie das selbständig, spricht man auch von dem Internet der Dinge. Das ist die Brücke zwischen dem Smart Home und einer Smart City der Zukunft. Was das genau bedeutet und welche Technik dahinter steckt, darum soll es heute gehen.

Grundlage für die vernetzte Stadt ist unter anderem 5G, also das Mobilfunknetz der fünften Generation. Hier gibt es eine Spezifikation, die sich besonders auf Automationen und das Internet der Dinge bezieht. Das braucht weite Funkreichweiten bei geringem Energieverbrauch. So werden plötzlich Gegenstände und Bereiche miteinander vernetzbar, an die man vor Kurzem noch nicht einmal im Traum gedacht hätte. Dabei ist das Ziel einer Smart City schnell zusammengefasst: Das städtische Leben dank neuer Technologien effizienter, vor allem grüner machen – und zwar für die Menschen.

© hpgruesen @pixabay / Der 5G Mobilfunk bietet sie Datenautobahn für die vernetzte Stadt

Smart City: Schluss mit der Parkplatzsuche & Schluss mit dem Stau

Auf manchen Parkplätzen sowie Parkhäusern kann man bereits erleben, was Smart City im Alltag bedeuten kann. So befinden sich auf den Stellplätzen kleine Sensoren im Boden. Diese erkennen, ob ein Parkplatz belegt ist oder nicht. Diese Information wird an eine Schnittstelle weitergegeben, auf die man als Autofahrer per App zugreifen kann. In manchen Fällen kann das Betriebssystem des Autos sogar direkt einsehen, wie die Parkplatzsituation ist. Anders gesagt: Bevor man losfährt, weiß man bereits, wo es freie Parkplätze gibt.

© Hans @ pixabay / Dank Sensoren wird Parkplatzsuche bald überflüssig

Denkt man das noch weiter, so wäre es dank Sensoren mit winzigen 5G-Mobilfunkchips ebenso möglich, die Beleuchtung der Autobahn intelligent miteinander zu vernetzen. Smarte Geräte könnten so den Verkehrsfluss messen und in Echtzeit weitergeben, wo es aktuell zu Engpässen kommt. Mit diesen Daten gespeist, würde das Navigationsgerät die optimale Route berechnen. Interessanter Nebeneffekt: Diese Daten können genauso genutzt werden, um autonomes Fahren zu ermöglichen. So sollten Autos in naher Zukunft bereits in der Lage sein, Verkehrsdaten auszulesen und sich so selbständig durch die Stadt zu bewegen.

Smartes Licht für mehr Energieeffizienz

Im Smart Home ist das intelligente Licht ein festes Element. Es schaltet sich automatisch ein, bevor jemand das Haus betritt. Genauso passt es sich den Lichtverhältnissen an und dimmt auf die perfekte Stufe. Was im Kleinen also bereits wunderbar funktioniert, ließe sich auch in größerem Maßstab in der Stadt realisieren.

Eine Stadt, deren Straßenbeleuchtung vernetzt ist, hätte viele Vorteile. So könnten Lampen sehr viel genauer geschaltet werden. Anstatt also auf der hellsten Stufe zu leuchten, obwohl die Sonne bereits aufgegangen ist, könnten sie automatisch die Helligkeit regeln – oder eben ganz abschalten, sobald der Sonnenaufgang registriert wird. Das würde zudem auch Energiekosten einsparen.

Außerdem gibt eine smarte Lampe jederzeit Rückmeldung darüber, wo Licht tatsächlich gebraucht wird, wie stark die tatsächliche Ausleuchtung ist und gibt bei Bedarf weiter, wann sie ausgetauscht werden muss. Oder anders gesagt: In der Smart City herrscht bei höchster Energieeffizienz stets das perfekte Licht. Dunkle Flecken – Fehlanzeige.

© Photocurry @pixabay / Vernetzte Laternen geben Licht wo und wann es benötigt wird

Smarte Bank für ein besseres Stadtklima

Kurz verweilen, sich auf eine Bank setzen. Das gehört zum städtischen Lebensgefühl einfach dazu. Ob in der Einkaufspassage oder im Park. Das wird auch in der intelligenten Stadt so bleiben. Anstatt aber auf einer einfachen Holzbank zu sitzen, kann die Sitzmöglichkeit noch so viel mehr leisten. Zum Beispiel in Sachen Stadtklima. Warum also nicht ein Netz von Bänken in der Stadt verteilen, die ihrerseits nicht nur eine zusätzliche Grünfläche bieten, sondern darüber hinaus auch Feinstaubfilter? Steigt die Feinstaubbelastung in einem bestimmten Bereich, verbinden sich Gruppen von Bänken, um die Luft gemeinsam zu reinigen – und zwar völlig selbständig.

Bleibt die Frage: Wie werden solche smarten Geräte mit Energie versorgt? Das Konzept einer Smart City hat nicht nur zum Ziel, das Lebensgefühl seiner Bewohner zu verbessern oder Energiekosten zu senken, sondern die Stadt insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Nachhaltige Energiequellen wie Wind und Sonne sind aus der intelligenten Stadt kaum wegzudenken. Solarpanels auf Gebäudedächern oder eben auch auf der Rückseite einer smarten Bank lösen das Problem also auf intelligente Weise.

© greencitysolutions / Parkbank filtert Schadstoffe aus der Luft

Smartes Bürgeramt

Die Stadt der Zukunft soll das Leben grüner, effizienter und nachhaltiger machen. Aber wie sieht es mit den Dingen des alltäglichen Lebens aus? Behördengänge sind beispielsweise kaum zu vermeiden. Was aber, wenn der Gang zur einer Behörde, wie zum Beispiel dem Bürgeramt, künftig gar nicht mehr angetreten werden muss?

Entsprechende Geräte, um die Person auch ohne Vor-Ort-Besuch zu verifizieren, existieren bereits. Man denke hier an den neuen Personalausweis, der mittels NFC-Chips bereits alle Daten bereithält, um den Gang zum Bürgeramt überflüssig zu machen. Teil der Smart City ist es also, nicht nur die Strukturen der Stadt effizienter zu machen, sondern auch deren Verwaltung. Eine schöne Vorstellung, die zum Greifen nahe ist.

Dein Smart Home ist die Schnittstelle

Ist die Stadt mit Sensoren ausgestattet, die Parkplätze und Straßen im Blick hat, die die Beleuchtung und das Stadtklima kontrolliert, bleibt die Frage: Was hat man davon eigentlich? Richtig smart wird all das natürlich erst, wenn man in seinen eigenen vier Wänden Zugriff auf all diese Daten hat. So bieten Smart-Home-Systeme bereits heute schon Schnittstellen, die die Daten aufbereiten und darstellen – und somit auch für ganz persönliche Automationen nutzbar machen. Morgens einen Blick auf die Stromproduktion der eigenen Solarpanels werfen? Einsehen, wie der Akkustand des E-Autos ist und checken, ob der Lieblingsparkplatz noch frei ist? In der Smart City ganz einfach.

© SMA / Smart Home mit Energiemanagement bildet einen baustein der Smart City

Fazit

Das smarte Zuhause ist bereits vielfach Realität geworden. So erscheint es nur logisch, dass sich die vernetzte Technik auch in der Stadt verteilt. Das Ziel ist klar: besseres Stadtklima, nachhaltigeres Energiemanagement, optimale Verkehrsleitung bis hin zum autonomen Fahren. Das Smart Home im eigenen Zuhause wird so zur Schnittstelle zwischen Stadt und Heim, denn hier laufen alle Daten zusammen und sorgen so für ein smartes Lebensgefühl – und zwar mit allen Annehmlichkeiten.

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