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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Title: Energie sparen
Für Mietwohnung oder Haus

Smart Home Heizung: Geld sparen per App, Alexa & Co.

Wenn man nur eine Sache im Smart Home machen dürfte, sollte es Smart Heating sein. Denn Heizungssteuerung per App spart wirklich Geld.

© Tado / Smart Heating spart rund 30 Prozent Kosten ein.

© Tado / Smart Heating spart rund 30 Prozent Kosten ein.

Spätestens seit Mitte Oktober ist das Thema Heizung wieder angesagt. Am wichtigsten ist dann natürlich, dass man nicht in der Kälte hocken muss und die Heizung einwandfrei funktioniert. Aber gleich nach dieser grundlegenden Funktion schließen sich Fragen um die optimale Raumtemperatur und vor allem um die entstehenden Heizkosten an. Und genau da kommt die Smart Home Heizung ins Spiel. Dabei ist es egal, ob man ein eigenes Haus hat oder in einer Wohnung lebt und die Heizungsanlage nie selbst zu Gesicht kriegt; mit Smart Heating kann jeder Vorteile nutzen und Heizkosten sparen, aber die Möglichkeiten und Funktionen verschiedener Hersteller unterscheiden sich.

© Elgato / Die Steuerung der Heizung per App ist obligatorisch.

Heizungssteuerung per App: Das kann die smarte Heizung

Für Einsteiger in das Thema Smart Heating reicht es oft schon, dass man eine smarte Heizung schnell per App steuern kann. Dreh- und Angelpunkt ist dabei der Einsatz eines Thermostats. Statt drehen am Regler des Heizkörpers legt man die Raumtemperatur einfach in einer App auf dem Smartphone fest. Das klappt dann auf Wunsch nicht nur zuhause, sondern auch von unterwegs aus. Damit muss man sich auch keine Gedanken mehr machen, wenn man im Urlaub ist und die Heizung zuhause unnötig läuft. Oder man kommt vom Skifahren nach Hause und hat absolut keine Lust auf eine kühle Wohnung. Aber die Heizungssteuerung sowie die Konfiguration verschiedener Funktionen per App ist nur der erste Schritt. Angesagt ist aktuell Sprachsteuerung, sei es mit Alexa über Amazon Echo, per Siri mit Apple HomeKit oder über den Google Assistant via Google Home. Dazu kommen Automatiken, die etwa festlegen, dass von Montag bis Freitag tagsüber die Heizung auf Sparflamme läuft, weil die Bewohner in Arbeit und Schule sind, Samstag und Sonntag wird dagegen mehr geheizt. Noch einen Schritt weiter gehen Systeme, die per Geofencing erkennen, ob Nutzer anwesend sind oder nicht. Die Verknüpfung mit zusätzlichen Sensoren an Türen oder Fenstern und das selbständige Abrufen von aktuellen Wetterdaten durch ein Thermostat sind weitere Schritte, um eine Smart Home Heizung noch einen Tick cleverer zu machen.

© AVM / FRITZ!DECT 301 ist ein smartes Heizkörperthermostat, das mit der Fritzbox gekoppelt wird.

Smart Home Heizungssteuerung in Wohnungen

Selbst wer in einer Mietwohnung wohnt und nicht mal sicher ist, in welchem Kellerraum die Heizungsanlage untergebracht ist, kann von Smart Heating profitieren. Logischerweise beschränken sich dann aber die Maßnahmen auf alles, was man in der Wohnung tun kann. Aber das ist eine ganze Menge, denn das Angebot an Smart Home Heizkörperthermostaten wächst. Thermostate ersetzen die altbekannten Drehregler an den Heizkörpern und steuern die Temperatur über eingebaute Stellantriebe. Integrierte Sensoren messen die Temperatur und vergleichen sie mit den gewünschten Werten. Diese Thermostate sind schnell zu montieren und was auch wichtig ist, auch leicht wieder zu entfernen, denn sie werden nur über das Anschlussgewinde gestülpt. Wer eine Fritzbox mit eingebauter DECT-Basistation nutzt, kann seine Heizkörper mit dem AVM FRITZ!DECT 301 um ein Smart Home Heizkörperthermostat aufrüsten. Es soll bis zu 30 Prozent Heizkosten sparen und nutzt als Verbindung ins Internet die Fritzbox, Nutzer sparen sich auf diesem Weg die sehr oft benötigte Internet-Bridge. Die Steuerung per App ist obligatorisch, interessanter sind die Automatiken für den Temperaturverlauf an Wochentagen. Plötzlichen Temperaturabfall interpretiert FRITZ!DECT als offenes Fenster und schließt das Ventil für eine vorher festgelegten Zeitraum - sehr komfortabel.

© Tado / Sprachsteuerung über Siri, Alexa und Google Assistant liegt im Trend, auch bei Heizungen.

Smarte Heizung mit Siri, Alexa und Google Assistant kompatibel

Aber auch in der Wohnung geht noch mehr Smart Home Heizung: Eve Thermo von Elgato ist eine elegante Lösung für Smart Home Heizkörperthermostate, wenn eine Anbindung an Apple HomeKit gewünscht ist. So kann man per "Hey Siri, stelle die Temperatur im Wohnzimmer auf 22 Grad" per Sprachbefehl die Heizkörper einstellen. Zur Not kann man aber auch über das Touch-Bedienfeld direkt auf den Regler tippen. Noch eleganter als Tippen oder Sprachbefehl ist die automatische Anwesenheitserkennung. Wenn die ganze Familie die Wohnung verlassen hat, wird die Temperatur runtergefahren. Sobald der erste Bewohner aber wieder auftaucht, springt die Smart Home Heizung wieder an. Die smarten Heizkörperthermostate von Netatmo bieten noch mehr, sie lassen sich auch per Siri steuern, können aber auch Zurufe an Alexa verarbeiten, die immer bereite Helferin in den Amazon Echo Lautsprechern. Noch nicht ganz so weit verbreitet, aber stark im Kommen ist die Unterstützung des Google Assistants als dritte Sprachsteuerung. Aber erste Hersteller, etwa Tado, haben die Unterstützung bereits an Bord.

© Homematic IP / Eine sinnvolle Ergänzung zu Heizkörperthermostaten ist ein Raumthermostat.

Smart Heating mit Raumthermostat

Heizkörperthemostate sind der einfachste Einstieg in das Thema Smart Heating, aber man ermittelt damit eigentlich nur die Temperatur direkt am Heizkörper. In kleineren Räumen ist das in Ordnung, in offenen Wohnbereichen nicht. Eine Überlegung wert ist deshalb auf jeden Fall auch ein Raumthermostat, denn damit ermittelt man den entscheidenden Wert, die Temperatur im Raum. Das Homematic IP Wandthermostat beispielsweise steuert die vorhandenen Smart Home Heizkörperthermostate im Raum entsprechend. Auch Elgato hat mit Eve Degree ein schickes Wandthermostat im Angebot.

© Elgato / Starter Kits machen den Einstieg in den Bereich Smart Heating einfacher.

Smart Home Heizungssteuerung im eigenen Haus

Beim Thema Smart Home hat man im eigenen Haus oft bessere Karten, denn man kann auf alles zugreifen, alles umbauen und anpassen wie es einem passt oder zumindest, wie es nach dem vorhandenen Budget möglich ist. Das trifft auch bei Smart Heating zu, denn Hausbesitzer können auch direkt an die Heizungsanlage ran und diese per Smart Home Thermostat zentral steuern. Wichtig ist hier aber, nur weil man alles kann, muss man das nicht machen. Hausbesitzer können die oben erwähnten Produkte rund um die Smart Heizung einsetzen. Das kann für einzelne Räume oder das komplette Haus geschehen. Es kann aber etwas mühsam sein, sich für ein Haus sämtliche Komponenten für die Smart Heizung selbst zusammenzusuchen. Tado hat für den leichten Einstieg ein passendes Starter Kit geschnürt. Damit kriegt man Heizkörperthermostate, Raum-Thermostate samt Internet Bridge sowie alle nötigen Schrauben und Kabel in einem Paket. Wichtig: Eigenheimbesitzer brauchen oft noch ein zusätzliches Extension Kit, um den Heizkessel drahtlos mit dem smarten Thermometer zu verbinden; Tado will damit 95 Prozent aller Heizungen auf dem Markt unterstützen, das gilt übrigens auch für Fußbodenheizungen. Sprachsteuerung per Alexa ist möglich, außerdem können sich Tüftler über eine Anbindung an den Webdienst IFTTT (if this, then that) für individuelle Heizungssteuerung freuen.

© Texelart / Fotolia / Das ist Smart Santa: Klicke auf ihn und erfahre mehr.

Fazit

Selbst Smart-Home-Skeptiker können gegen rund 30 Prozent Kostenersparnis rund um die Heizung kaum etwas sagen. Vor allem, weil mit Smart Heating auch niemand im Kalten sitzen muss.

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