Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Cleveres Stromsparen

Smart Metering: Energieverbrauch direkt aufs Smartphone

Die böse Überraschung bei der Nebenkostenabrechnung lässt sich verhindern, wenn Verbraucher auf Smart Metering setzen.

Frau steckt Geld in eine Spardose und hält einen Stecker in der anderen Hand.

© Picture-Factory / Fotolia.com

Die Zeiten, in denen der Bewohner einer Immobilie einmal im Jahr in den Keller geht und die Verbrauchsdaten vom Zähler abliest, um sie an den Versorger oder den Vermieter zu übermitteln, sind im smarten Zuhause passé. Schließlich ist das energiesparende Leben aus Kostengründen und Umweltbewusstsein eine Säule der intelligenten Vernetzung. Verbrauchsdaten wie Strom und Wasser lassen sich jederzeit vom Smartphone, Tablet-PC oder über das Internet auf dem Computer abfragen. Durch eine Visualisierung lässt sich leicht feststellen, wann der Verbrauch steigt und welche Kosten damit verbunden sind. Als positiver Effekt steht so schon vor der nächsten (Nebenkosten-)Abrechnung fest, ob eine Nachzahlung oder eine Erstattung ansteht. 

Zählerstände mit pixometer per Smartphone scannen

Die pixometer-App setzt auf das Smartphone, um dem Verbraucher den Energiebedarf anschaulich darzustellen. Dadurch entfällt die lästige Zettelwirtschaft zum Festhalten der Zählerstände. Die App ist erhältlich für iPhone, iPad und mobile Geräte mit Android-Betriebssystem. Über die Kamera von Smartphone oder Tablet-PC lassen sich Stände von mechanischen und digitalen Strom-, Gas- und Wasser-Zählern per Texterkennung ablesen. Gleichzeitig wird ein Foto des Zählers gespeichert.

Zählerstand wird mit Smartphone-Kamera festgehalten

So haben beispielsweise Vermieter im Zweifelsfall ein Belegfoto, um die Korrektheit der Nebenkostenabrechnung nachzuweisen. Die App rechnet zudem Verbrauchsmengen und -kosten aus und zeigt diese grafisch an. Die anbieterabhängigen Versorgerpreise erfasst der Nutzer direkt in der App. So werden beispielsweise die eher kryptischen Zählerwerte mit Angaben in kWh durch die Angabe des Preises in Euro deutlicher greifbar. Per Smartphone oder Tablet erfasste Zählerstände werden zudem mit dem pixometer-Server synchronisiert und im Webportal angezeigt. Unter der Adresse www.pixometer.io lassen sich die Ablesedaten anzeigen und zur Weiterverwendung in Excel exportieren. pixometer ergänzt also Smart-Home-Installationen, um für einen achtsameren Verbrauch zu sensibilisieren. Die App ist für die Nutzung von fünf Zählern kostenfrei. Über das Webportal können in Kürze Zähler hinzugekauft werden (Stand: April 2016). 

Die Pixo-App

Visualisierung direkt vom Anbieter

Wer nicht manuell visualisieren will, ist mit der grafischen Aufarbeitung von Verbrauchsdaten durch GreenPocket gut beraten. Für jeden Haushalt ist die Lösung allerdings nicht verfügbar, denn das Kölner Unternehmen bietet seine Dienste nur über bestimmte Versorger an. EON, Vattenfall und Rheinenergie sind dabei nur einige große Namen. Die greifen wiederum auf die GreenPocket-Software zurück, um ihren Kunden Verbrauchsdaten anschaulich zu präsentieren. Für die Visualisierung steht ein Webportal zur Verfügung, das Verbrauchswerte in kWh und die Kosten in Euro darstellt. Umweltbewusste Nutzer erfahren zudem, wie hoch der durch den Energieverbrauch entstandene CO2-Ausstoß ist. Rück- oder Nachzahlungen werden ebenfalls direkt übermittelt. Überraschungen bei der jährlichen (Nebenkosten-) Abrechnung bleiben also aus. Die Daten lassen sich auch auf einem Smartphone oder Tablet-PC ablesen oder per Newsletter beziehen. Als weltweit erstes Unternehmen hat GreenPocket zudem eine Smart-Metering-App mit Facebook-Anbindung entwickelt. Über Push-Nachrichten und Wettbewerbe kann der Verbraucher sich auf diesem Weg des „Social Meterings“ motivieren, seinen Energieverbrauch zu senken und möglichst CO2-arm zu leben.

Fazit

Im Smart Home sollten Verbrauchsdaten jederzeit ablesbar sein und nicht nur unkontrolliert auf dem Zähler im Keller durchrattern. Smart Metering hilft dem Bewohner, Verbrauchsspitzen schnell zu erkennen, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Böse Überraschungen bei der jährlichen Abrechnung der Verbrauchskosten bleiben einem so erspart.

Andere Artikel mit Themen: Energiesparen, Strom, Smart Metering

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück