Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Stromrechnung zu hoch?

Smarte Steckdosen helfen Strom sparen

Die Strompreise steigen, die Kostenkontrolle fällt schwer. Doch smarte Steckdosen helfen dabei, den Verbrauch zu senken.

Hände tippen auf Laptop mit Fritz! Dect 200 in Hintergrund

© AVM GmbH

2015 konnten die Stromverbraucher preislich etwas verschnaufen. Dieses Jahr jedoch wird es wieder etwas teurer. Ursachen sind vor allem Umlagen für den Ausbau der Netze sowie für die Energiewende. Grund genug, den eigenen Stromverbrauch zu zügeln. Nur wie? Weniger kochen, Wäsche waschen oder Haare föhnen? Das ist nicht gerade leicht umsetzbar. Viel effektiver ist es, an anderen Stellschrauben zu drehen – etwa bei den größten Stromfresser im Haushalt, wie Trockner, Kühlschränke oder Gefriertruhen. Vermeidbar ist obendrein ein unnötiger Stand-by-Verbrauch sowie Leerlaufzeiten, die ebenfalls einen großen Teil der Stromrechnung ausmachen.

Mehr als ein Stromzähler

Doch das Stromsparen ist manchmal leichter gesagt als getan. Für Autos gibt es Portale wie spritmonitor.de, die über den genauen Verbrauch informieren. Bei Haushaltsgeräten dienen zur Orientierung lediglich die Energieeffizienzklassen. Die helfen aber auch nicht so wirklich weiter. Vor allem bei Geräten, die quasi schon immer in Wohnzimmer, Küche und Keller stehen, ist der Stromverbrauch ohne Hilfsmittel kaum nachvollziehbar. Ein Indiz liefert allenfalls die Stromrechnung. Informationen zum Konsum einzelner Geräte zeigt diese aber auch nicht. Bleibt nur der Einsatz eines Strommessgeräts. Hier gibt es inzwischen einige smarte Lösungen in Form von cleveren Steckdosen. Vorteil: Diese Smart Plugs messen im Gegensatz zu klassischen Strommessern nicht nur den Verbrauch, sondern bereiten die Daten grafisch auf und erstellen auf Wunsch eine Kostenprognose.

Screenshot Fritz! Dect App

Stromfresser aufspüren, Stand-by-Verbrauch reduzieren

Der Einsatz dieser Geräte ist kinderleicht: Einfach zwischen Elektrogerät und Steckdose stecken, und schon zeigen App oder Computer den Stromverbrauch an – auch über längere Zeiträume hinweg. Denn ein Kühlschrank beispielsweise gibt nicht den ganzen Tag Vollgas, sondern nur ab und an, wenn er die Temperatur herunterkühlt. Solche Phasen lassen sich dank eines Smart Plugs endlich aufdecken.

Doch das ist längst nicht alles. Smarte Steckdosen bieten noch weit mehr Features als Analysetools. Ein paar Wischgesten in der zugehörigen Smartphone-App genügen, um beispielsweise eine Lampe auszuschalten. Auch lässt sich so das komplette Heimkino abschalten; der Fernseher samt angeschlossener Geräte verbraucht dann keinen Stand-by-Strom mehr.

Unterschiede im Detail

Mithilfe eines solchen Zwischensteckers lassen sich Elektrogeräte gezielt zu bestimmten Zeiten an- und ausschalten. Dazu muss der Nutzer lediglich im Kalender der entsprechenden Smart-Plug-Anwendung bestimmte Termine hinterlegen. Auch lassen sich oft „virtuelle Bewohner“ erstellen; diese schalten dann in unregelmäßigen Abständen das Licht ein und aus. So kann man potenziellen Eindringlingen vorgaukeln, dass jemand daheim ist.

Die Steckdosen lassen sich natürlich auch manuell aktivieren. Das funktioniert (abhängig vom Modell) per Computer oder per App – und das sogar aus der Ferne übers Internet. Letztlich tun’s auch Taster an den Steckdosen selbst. Der Smart Plug von Ecowizz (um 140 Euro) beispielsweise bietet zudem einen Fußtaster. Doch das sind nicht die einzigen Unterschiede: 

FRITZ!DECT 200Smart Plug SP-2101WSmartplug
HerstellerAVMEdimaxEcowizz
Infoswww.avm.dewww.edimax-de.euwww.edimax-de.eu
Preisca. 50 Euroca. 50 EuroStarterset 159 CHF
Technische Daten
FunktechnikDECTWLAN ZigBee
Steuerbar per PC / App / auch mobilja / ja / janein / ja / jaja / nein / nein
max. Stromstärkebis 2.300 Watt / 10 Abis zu  3680 W / 16 Akeine Angabe
Stromverbrauch Anzeigeaktuelle Spannung und Stromverbrauch, Verbrauch: letzte 15 Minuten, Tag, Monat, Jahr in kWh, €, CO2-Ausstoßaktueller Stromverbrauch, in KW, KWH; Tages-, Wochen- und Monatsstatistiken in kWh & €aktueller Stromverbrauch, letzte 24 Stunden, Woche, Monat;  Jahr in CHF, CO2-Ausstoß 
Zeitschaltungper Zeitplan rhytmisch, zufällig, Countdown, nach Sonnenauf- und -untergang, Google-Kalender, Abschalten bei Standbyper Zeitplan rhytmischper Zeitplan rhytmisch
eigener Stromverbrauch Standby / max.0,9 / 1,5 Watt1,4 / 2 Wattkeine Angabe
BesonderheitenFunktioniert nur in Kombination mit einem FritzBox-Router; TemperaturfühlerVerbrauchsgrenzen einstellbar nur in der Schweiz erhältlich

Fazit

Welches Stromsparpotenzial sich durch den Einsatz einer smarten Steckdose ergibt, hängt in erster Linie vom Anwender selbst ab. Geld sparen ist in jedem Fall möglich, zum Beispiel durch die Verringerung von Stand-by-Strom und dem Aussortieren der größten Stromfresser. Durch die Möglichkeit, tägliche wechselnde Schaltzeitrhythmen zu programmieren, haben die Smart Plugs zudem einen Vorteil gegenüber klassischen Zeitschaltuhren aus dem Baumarkt. Wer ohnehin eine Fritz!Box als Router betreibt, sollte zur Fritz!Dect 200 greifen. Das Modell bietet die meisten Funktionen und eine simple Bedienung per Computer und App.

Andere Artikel mit Themen: Energiesparen, Strom, Smart Plug

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück