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IFA 2016 Neuheiten

Smartes Heizkörperthermostat von Netatmo

Das erste Heizkörperthermostat von Netatmo lässt sich via Apple HomeKit und Sprachsteuerung bedienen.

© Netatmo

© Netatmo

So richtig Sommer hatten wir in diesem Jahr noch gar nicht und nun zeigt uns die Trendmesse für Elektronik in Berlin, dass wir uns für den Winter rüsten sollen! Der Experte für Wetterstationen, Netatmo, präsentiert gerade auf der IFA 2016 sein erstes Heizkörperthermostat. Das smarte Gerät ermöglicht nicht nur Energieeinsparungen von bis zu 37 Prozent (je nach Heizungsart) und verfügt über eine Fenster-Offen-Automatik, sondern Dank HomeKit-Integration auch über eine Sprachsteuerung.

Einfache Montage für große Energieeinsparung

Eine Voraussetzung an vorhandener Hardware für die smarten Thermostate von Netatmo gibt es nicht, diese funktionieren quasi Stand-alone an jedem (wassergeführten) Heizkörper. Somit auch in Gemeinschaftsanlagen. Dies ist der Vorteil gegenüber dem bereits erhältlichen Netatmo Thermostat, welches direkt den Heizkessel steuert und somit meist nur eine Heizungslösung für Hausbesitzer war.

 

© Netatmo / Das Thermostat wird mit Hilfe von Adapterringen einfach angebracht.

Die Installation soll denkbar einfach sein. Keine Angst, hierfür muss weder Wasser aus dem Heizkörper abgelassen werden, noch dieser entlüftet werden. Man schraubt ganz einfach das alte, konventionelle Thermostat ab und ersetzt es mit Hilfe mitgelieferter Adapterringe mit dem Gerät von Netatmo.

© Chris Bertko / Man reguliert die Temperatur über WLAN oder manuell.

Individuelle Heizpläne und Echtzeit-Analyse

Der smarte Heizkörperthermostat reguliert die Zimmertemperatur entweder per Heizplan, Smartphone App oder so, wie man das von analogen Reglern seit Jahrzehnten gewohnt ist: einfach per Drehen am Heizkörperthermostat. Dies klingt vielleicht trivial, ist aber gegenüber Wettbewerbsprodukten ein großer Vorteil. So kann jederzeit, auch bei Ausfall des WLAN Netzwerks, die Temperatur manuell geregelt werden. Darüber hinaus kann die Temperatur für jeden Raum ganz individuell eingestellt bzw. per Heizplan programmiert werden.

Anwendungsbeispiel: So ist das Badezimmer bereits auf 21 Grad Celsius vorgewärmt, bevor man überhaupt aufgestanden ist, während die Küche derweil noch kalt bleibt. Die Temperatur im Kinderzimmer wird dagegen konstant auf 18 Grad Celsius gehalten.

© Chris Bertko / Dank Sensoren erkennt das Thermostat, ob Fenster geöffnet sind.

Zwei besondere Features sollen das Energiespar-Potenzial noch einmal deutlich vergrößern. Zum einen hat Netatmo seinen smarten Geräten Sensoren mitgegeben, die erkennen können, ob ein Fenster geöffnet wurde. Diese Fenster-Offen-Erkennung unterbricht den Heizprozess, bis das Fenster nach dem Stoßlüften wieder geschlossen wird. Des Weiteren führt das Heizkörperthermostat eine Echtzeit-Analyse der Raumsituation aus: Personenzahl im Raum, elektronische Geräte sowie Isolierung des Zimmers etc. werden hierfür berücksichtigt. Auch Wetterdaten werden abgerufen und entsprechend regulierend verarbeitet.

Fernsteuerung per WLAN und App

Die smarten Thermostate kommunizieren via WLAN und können auch von unterwegs mit der Netatmo Energy-App erfasst werden. In der App hat der Nutzer Zugriff auf alle Heizpläne sowie den Energieverbrauch für jeden Raum. Das Erstellen möglicher Heizpläne ist in der App übrigens unbegrenzt möglich. Doch auch eine manuelle Schaltung ist via App möglich, falls man zum Beispiel mal unerwartet früh nach Hause kommen sollte. Die Netatmo Energy App ist für alle Plattformen indes kostenlos und kompatibel mit iPhones ab iOS 9 sowie Android Smartphones ab Android 4.2 (Jelly Bean). All dies funktioniert natürlich auch per Web-Oberfläche.

Sprachsteuerung per Apple HomeKit

Und damit folgt bereits das nächste interessante Thema. Dank der die Integration in Apple HomeKit können die Netatmo Heizkörperthermostate nicht nur per Fingerwisch gesteuert werden, sondern auch mit der eigenen Stimme. Ein folgender Befehl könnte also lauten: „Hey Siri, verringere die Temperatur im Wohnzimmer um 2 Grad Celsius!“ Dank neu zugeschnittener Szenarien können die Thermostate via Apple HomeKit auch mit anderen, bereits vorhandenen Smart Home Geräten geschaltet werden. So ließe sich die Heizung mit dem Licht verbinden und mit einer „Gute Nacht“-Szene entsprechend zeitgleich abschalten.

Verfügbarkeit des neuen Netatmo Heizungsreglers

Die Netatmo Heizkörperthermostate setzen im Gegensatz nicht auf Bluetooth, sondern kommunizieren via eigener Radiofrequenz auf dem 868Mhz-Band mit einem sogenannten „Relais“. Dies ist eine Art Gateway, welches sich per WLAN mit dem heimischen Router verbindet. Aufgrund der Verwendung dieser Technologie ist eine deutlich höhere Reichweite möglich. Das Starterpaket mit Relais sowie zwei Heizkörperthermostaten ist mit einer UVP 179,99 Euro, voraussichtlich Ende des Jahres im Handel erhältlich.

Nachtrag (Stand Oktober 2016): Die Auslieferung der Netatmo Heizkörperthermostate ist für das erste Quartal 2017 geplant.

© Chris Bertko / Die Thermostate kommunizieren über Funk mit einem Gateway.

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