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Möglichkeiten und Vorteile

So bindet man Heizungen in Smart-Home-Lösungen ein

in Kooperation mit kesselheld.de

Smart Home, Smart Heating: Eine intelligente Heizung schafft nicht nur mehr Komfort, sondern spart auch Energie.

© Andrey Popov / Fotolia.com

© Andrey Popov / Fotolia.com

Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung im Jahr 2015 vertreten circa 55 Prozent der deutschen Verbraucher die Ansicht, dass Geräte aus den Bereichen Steuerung, Energie und Beleuchtung für die Einbindung in Smart-Home-Lösungen geeignet sind. Darunter fällt auch die Heizung im Eigenheim. Diese lässt sich bereits unter dem Begriff Smart Heating in die automatisierte Haussteuerung integrieren. Mit welchen Maßnahmen dies gelingt, zeigt unser Überblick. Wir zeigen außerdem, wie man mit digitalen Heizungen bequem Geld spart und welche weiteren Vorteile beim Einsatz internetfähiger Heizungen für Verbraucher zu erwarten sind.

Elektronische Thermostate installieren

Eine wenig kostenintensive und einfache Möglichkeit, die eigene Heizung in Smart-Home-Anwendungen zu integrieren, ist die Anbringung elektronischer Thermostate am Heizkörper. Programmierbare Thermostate regeln die Temperaturen anhand der Zeiten, die der Nutzer zuvor über das Bedienfeld oder den Touchscreen eingibt. So können Hausbewohner am Thermostat einstellen, dass es die Heizung während der Abwesenheits- oder Urlaubszeiten abschaltet. Grundsätzlich lassen sich digitale Ventile mit individuellen Temperaturvorgaben und Zeitfenstern bespielen.

© Danfoss / Direkt startklar: Mit dem Starterpaket von Danfoss erhält man Thermostate und Zentraleinheit.

Da die Temperaturanpassung vollautomatisch erfolgt, steigt gleichzeitig der Wohnkomfort. Denn lästiges Nachregulieren der Heizung entfällt. Die bedarfsgerechte Temperatursteuerung senkt zusätzlich die Heizkosten und schont die Umwelt. Die Stiftung Warentest beziffert das Sparpotenzial durch den Einsatz elektronischer Thermostatventile auf durchschnittlich 10 Prozent. Pauschale Aussagen sind jedoch schwierig, da Energieverbrauch und Heizkosten auch immer vom individuellen Heizverhalten der Hausbewohner abhängen.

Wie sind elektronische Thermostate anzubringen?

Die Montage digitaler und automatisierter Heizungsregler erfolgt über das Abschrauben des alten Thermostats und lässt sich auch ohne handwerkliche Kenntnisse oder Beauftragung eines Fachmannes vornehmen. Denn durch Öffnung des Schraubrings können Hausbesitzer das mechanische Ventil einfach abziehen und das neue elektronische Thermostat zum Beispiel mit einem Klickverschluss aufsetzen. Für eine passgenaue Befestigung sorgen Adapter. Nach erfolgreichem Abschluss der Montage blinkt ein “M”-Signal auf der digitalen Anzeige des Thermostats auf. Es gibt Aufschluss über dessen Betriebsbereitschaft und zeigt, dass der Thermostatstift nicht ausgefahren ist. Diese Zurücksetzung ist sehr wichtig, um das Thermostat mit individuellen Solltemperaturen programmieren und auf individuelle Bedürfnisse ausrichten zu können.

Die Zentraleinheit - Herzstück jeder Smart-Home-Lösung

Damit die Heizung mit anderen elektronischen Geräten im Haus kommunizieren kann, ist eine Homebase bzw. ein Controller notwendig. Als zentrale Steuereinheit stellt sie den Fokus des gesamten Smart-Home-Systems dar. Denn sie sorgt für die Steuerung und das abgestimmte Zusammenspiel sämtlicher technischer Haushaltsgeräte von Heizungsthermostat über Elektro-Rollläden bis hin zu Lichtschaltern, Fensterkontakten und Steckdosen. Eine Funkverbindung stellt dabei in der Regel die technisch drahtlose Kommunikation sicher. Aufwendige Verkabelungen sind nicht erforderlich. Auch zu einem späteren Zeitpunkt lassen sich weitere elektronische Geräte problemlos hinzufügen oder entfernen.

© eCozy / Lässt sich über die passende App bedienen: das eCozy Thermostat.

Wie erfolgt die Vernetzung zwischen Homebase und Thermostat?

Grundsätzlich lassen sich Smart-Home-Anwendungen für die Heizung in Form von Starter -Paketen erwerben. Diese bestehen aus der zentralen Steuereinheit, den elektronischen Thermostaten, Raumtemperatur-Sensoren und Adaptern. Liegt bereits ein Homebase-Gerät vor, besteht alternativ die Möglichkeit, einzelne Thermostate zu kaufen.

Im ersten Schritt aktiviert man die Thermostate durch das Einlegen von Batterien in das dafür vorgesehene Einlegefach auf der Ventilrückseite. Durch Drücken der Starttaste am Ventilkopf ist das Thermostat betriebsbereit und lässt sich in den Controller integrieren. Im Anschluss nimmt man Grundeinstellungen an der zentralen Steuereinheit vor. Dazu zählen beispielsweise Sprach-, Datums- und Zeitangaben. Über das Menü lassen sich im Anschluss alle Thermostate nacheinander mit der Homebase verbinden. Letztere erkennt die eingeschalteten Geräte und nimmt diese in die Smart-Home-Steuerung auf. Im Anschluss verbindet man den Controller mit dem WLAN-Router. Über die Eingabe eines Codes im Handy stellt sich die Verbindung zwischen App und Homebase her. Viele Hersteller verwenden für die Verifizierung QR Codes. Einige Thermostate können auch auf Standortdaten des Smartphone-Nutzers zugreifen und Distanzsignale an die Heizung funken. Bei größerer Entfernung der Hausbewohner schaltet der Heizkörper entsprechend herunter.

© Devolo / Das Smart-Home-System Home Control von Devolo bietet auch Heizkörperthermostate an.

Lassen sich Fußbodenheizungen auch digital steuern?

Zur digitalen Steuerung der Fußbodenheizung dienen Funk-Raumthermostate, die über Klebestreifen oder Verschraubungen an der Wand befestigt sind. Für die Nutzung innerhalb des Smart Home ist auch die Verbindung mit der Home Base notwendig. Bei geöffnetem Fenster kommuniziert der am Fensterrahmen montierte Kontakt mit den Heizkörper Stellantrieben und der Fußbodenheizung, sodass diese die Leistung entsprechend drosselt.

Einbindung von Wärmepumpen in das Smart Home

Neben verschiedenen Arten von Thermostaten lassen sich mittlerweile auch Wärmepumpen in die intelligente Haussteuerung integrieren. Für eine reibungslose Einbindung sorgt ein Gateway. Hierbei handelt es sich um einen Vermittler, der verschiedene Netzwerke miteinander verbindet. Er sorgt für die Integration der Heizung in die KNX-IP-Schnittstelle. KNX ist eine Netzwerklösung die in der Gebäude- und Immobilienautomatisierung vielfach zum Einsatz kommt. Über die Ethernet oder IP-Verbindung sind Wärmepumpen auch über Apps auf dem Handy, Tablet oder Computer jederzeit und ortsunabhängig steuerbar. So haben Hausbesitzer die Möglichkeit die Anlage selbst zu überwachen und Einstellungen per Fernzugriff vorzunehmen. Die Aufzeichnung der Verbrauchsdaten und dessen grafische Darstellung veranschaulichen den eigenen Energieverbrauch. Daraus lassen sich im Bedarfsfall schnell Gegenmaßnahmen ableiten, um Geldbeutel und Umwelt zu schonen.

Fragen rund um Anschaffung und Installation einer neuen Heizung beantwortet das Onlineportal www.kesselheld.de. Vom individuellen Angebot über Installation und Fördermittel bis hin zur Montage erhalten Kunden hier eine Rundum-Hilfestellung.

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