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Finanzspritze

So gibt’s Geld vom Staat für intelligentes Wohnen

Diese Förderprogramme zur Eindämmung von Wohnungseinbrüchen können auch für Smart-Home-Technik genutzt werden.

Hand mit Spielzeughaus und Kleingeld

iStock.com / adrian825

Ein cleveres Haus kann nicht nur Energie sparen: Über die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützen die Bundesrepublik Deutschland und die Bundesländer Investitionsvorhaben durch günstige Kredite und Zuschüsse. Die Mittel können für sehr unterschiedliche Projekte beantragt werden – seit Kurzem auch unter anderem für den Einbau von Smart-Home-Geräten.

Was kann gefördert werden?

Die beiden Programme, die für die Investition in intelligente Wohnungstechnik in Frage kommen, tragen bei der KfW die Nummern 159 und 455 und werden unter der Überschrift „Altersgerecht Umbauen“ geführt. Dabei geht es um Umbaumaßnahmen, die Barrieren reduzieren und eine hohe Wohnqualität sowie zusätzliche Sicherheit gewährleisten. In Frage kommen einerseits Antriebssysteme für Rollläden, Jalousien oder Fenster und Türen, andererseits kann aber auch der Einbau von Steuerelementen für Beleuchtung, Heizung, Klimaanlage, Sicherheitssysteme, intelligente Schließsysteme oder die Überwachung von Türen gefördert werden. Das gilt sowohl für Eigentums- als auch für Mietwohnungen.

Wichtig: Um sicherzustellen, dass die geplanten Baumaßnahmen und Techniken auch tatsächlich die Voraussetzungen erfüllen, sollte bei der Planung ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Alternativ helfen auch Wohnberatungsstellen oder die Polizei bei der Planung der jeweils optimalen Maßnahmen.

Wie hoch sind die Fördermöglichkeiten genau?

Mit dem Programm 159 wird für ein Bauvorhaben ein zinsgünstiger Kredit vergeben. Dieser kann die Finanzierung des gesamten Projekts abdecken – die maximale Summe beträgt allerdings 50.000 Euro. Auch Nebenkosten, die durch Planung und Beratung entstehen, können finanziert werden.

Im Programm 455 vergibt die KfW-Bank Zuschüsse zu Bauvorhaben, bei denen intelligente Steuertechnik in Wohnungen eingebaut wird. Bis zu zehn Prozent der förderfähigen Investitionskosten gibt der Staat über die KfW dazu – maximal 5.000 Euro kann man so pro Wohneinheit als Förderung für Barrierereduzierung (etwa intelligente Steuerung von Licht und Türen/Fenstern) oder 1.500 Euro für Einbruchschutz, wie zum Beispiel intelligente Alarmsysteme, erhalten.

Wer kann die Mittel beantragen?

Auch wenn beide Programme unter der Überschrift „Altersgerecht Umbauen“ laufen, können Bürger aller Altersgruppen – also auch junge Menschen oder Familien – die Mittel beantragen. Das gilt sowohl für Eigentümer, die in selbst genutzte oder vermietete Wohnungen investieren, als auch für Käufer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen. Auch Mieter, deren Vermieter den Umbauten zustimmen, können die Mittel erhalten. Wichtig ist nur, dass die durchgeführten Maßnahmen die Voraussetzungen erfüllen, die an die Förderung geknüpft sind, und dass die Arbeiten erst nach der Beantragung aufgenommen werden.

Wie sind die Konditionen?

Auf den Kredit wird – je nach Laufzeit und Dauer der Zinsbindung – ein Zins zwischen 0,75 und 1,4 Prozent erhoben. Dabei kann eine Anlaufzeit von bis zu fünf Jahren ohne Tilgung in Anspruch genommen werden. Die Fördermittel nach Programm 455 werden direkt von der KfW an den Antragsteller ausgezahlt.

Beide Maßnahmen lassen sich übrigens auch mit anderen Programmen der KfW oder anderen Förderungen kombinieren.

Was ist zu tun, um die Mittel zu bekommen?

Soll ein Projekt mithilfe des Kredits finanziert werden, wendet man sich nicht direkt an die KfW, sondern schaltet ein „gewöhnliches“ Kreditinstitut ein – in den meisten Fällen die Bank oder Sparkasse, bei der man ohnehin Kunde ist. Aber auch Versicherungen oder Bausparkassen beraten in dieser Hinsicht. Die Mittel von der KfW werden dann über das vermittelnde Institut beantragt und bei Erfolg auch darüber ausgezahlt. Im Zweifel lassen sich geeignete Beratungsinstitute auch über die Webseite der KfW finden.

Fazit

Auch der Staat hat erkannt, dass die Einbindung von intelligenter Steuertechnik das Leben angenehmer und sicherer machen kann, und unterstützt das mit interessanten Fördermöglichkeiten. Wer heute über Umbaumaßnahmen im Wohnbereich nachdenkt oder seine Wohnung im großen Stil mit Smart-Home-Geräten ausstatten möchte, sollte sich diese Geschenke vom Staat auf keinen Fall entgehen lassen.

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