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Title: Energie sparen
Strom sparen durch Smart Home

Diese Tricks im Smart Home helfen gegen hohe Stromkosten

Kaum eine andere Rechnung ist erschreckender als die Jahresendabrechnung für den Strom! Mit diesen Tipps lassen sich dank Smart Home die Stromkosten senken und das ohne Komfortverlust.

Am vergangenen Wochenende hat mich mein Kalender daran erinnert, dass ich mich in den üblichen Vergleichsportalen mal wieder umsehen müsste. Denn alle Jahre wieder steht es bevor:  Der berüchtigte Stromanbieterwechsel. Jedoch kam in diesem Jahr schnell die Ernüchterung. Sparen lässt sich durch einen Wechsel kaum noch etwas. Die Preise pro Kilowattstunde sind bei allen seriösen Anbietern gestiegen!

© pixabay / Stromkosten steigen kontinuierlich

Zahlte ich im vergangenen Jahr noch 22 Cent pro Kilowattstunde, rufen nun fast alle Anbieter einen Arbeitspreis von 28 Cent und mehr auf. Oh Schreck! Da hilft nur noch Stecker ziehen und sparen, oder? Wie man Strom- und damit bares Geld sparen kann, ohne die Familie zu verärgern, das verraten wir hier.

1.  Stromfresser finden und Stromsparpotentiale erkennen

Um Strom zu sparen muss man erst einmal wissen, wo sich die großen Stromverbraucher im Haushalt verbergen. Denn oft verschätzt man sich in puncto Stromverbrauch der einzelnen Geräte. Vor allem bei getakteten Geräten wie dem Kühlschrank oder der Gefriertruhe ist es schwer einzuschätzen, wie viel Strom diese über den Tag hinweg verbrauchen. Dank smarter Energiemesssteckdosen (die den Geräten einfach „vorgeschaltet“ werden) erfährt man schnell, wie viel Leistung die Geräte haben und bekommt bei vielen smarten Steckdosen per Smartphone-App eine grafische Visualisierung über den Verbrauch.

© AVM / Energiemess-Steckdose kann vor viele Geräte geschaltet werden

Wer bereits eine FRITZ!Box im Einsatz hat, der kann sie mit den DECT200 Steckdosen aufrüsten. Per MyFRITZ!-APP lässt sich so in Echtzeit der Verbrauch der Geräte feststellen. Auf der Weboberfläche der FRITZ!Box erhält man darüber hinaus eine Verlaufsgrafik und sogar ein Balkendiagramm, um den Verbrauch über Tage und Wochen hinweg miteinander zu vergleichen. So erkennt man schnell, ob die eigenen Sparmaßnahmen gegriffen haben.

Möchte man sich nicht stetig über den Browser auf die WebUI der FRITZ!Box einloggen, kann man sich die Auswertung auch regelmäßig ganz bequem via eMail zusenden lassen. Übrigens: Hat man in der FRITZ!Box die Kosten pro kWh hinterlegt, so wird der Stromverbrauch der einzelnen Geräte praktischerweise gleich in Euro umgerechnet.

© Screenshot / Verbrauch via FRITZ!Box live einsehen

Für „Nicht-FRITZ!Box“ Nutzer gibt es indes eine breite Auswahl an WLAN-Energiemesssteckdosen. Wie zum Beispiel jene von TP-Link oder MyStrom – die wir uns hier schon etwas genauer angesehen hatten: My Strom- ein Schwizer Smart Home System im Test

© Chris Bertko / Energie Mess-Steckdose von MyStrom

Hat man den Stromverbrauch der einzelnen Geräte erst einmal im Blick, wird man staunen, welche Geräte am meisten Strom verbrauchen. Da lohnt es sich vielleicht bei dem einen oder anderen Haushaltsgroßgerät zu rechnen, ob sich die Anschaffung eines energieeffizienten Neugerätes vielleicht binnen weniger Jahre schon rechnet. Vor allem beim Kühlschrank, der Gefriertruhe oder der Waschmaschine könnte das schneller gehen als gedacht. Nicht zu vergessen der Warmwasserboiler oder Durchlauferhitzer. Hier arbeiten neue Geräte deutlich effizienter und sparen kräftig Strom.

© reverent @pixabay / Wasser Erhitzer sind die größten Stromfresser

Übrigens – wo wir gerade beim Warmwasser sind, ein zusätzlicher Stromspartipp: Beim Wasserkocher nur soviel Wasser einfüllen wie wirklich benötigt wird. Sonst wird unnötiges Wasser erhitzt, das später sowieso wieder abkühlt. Das spart im Jahr bis zu 10 Euro!

2. Standby-Abschaltung

Damit Fernseher, HiFi-Anlage, Spielekonsole und Co. nicht erst lange „hochfahren“ müssen, wenn wir sie nutzen wollen, verharren diese im Standby-Modus.  Sie warten also sprichwörtlich auf ihren Einsatz und das kostet Strom! Zwischen drei und zehn Watt verbraucht so ein Gerät im Standby - nur für unseren Komfort. Wie wäre es also, wenn wir die Geräte vom Strom nehmen, wenn wir sie gar nicht brauchen?

Dank der smarten Energiemesssteckdosen passiert das vollautomatisch. Hierfür muss in der FRITZ!Box unter Heimnetz -> Smart Home -> Steckdose -> automatisch schalten, lediglich die Checkbox „Abschalten bei Standby“ aktiviert werden. Dann nur noch den Schwellwert in Watt und die Dauer einstellen, nach welcher das Gerät abgeschaltet werden soll, fertig. Schon lässt sich bares Geld sparen! Bis zu 115 Euro pro Jahr kann man so sparen.

© Chris Bertko / Standby Verbraucher abschalten spart bares Geld

3. Nacht- und Abwesenheits-Schaltung

Viele Geräte sind ständig eingeschaltet, selbst dann, wenn wir schlafen oder das Haus verlassen. In vielen Fällen muss das aber gar nicht sein! Mal abgesehen von den eben erwähnten typischen Standby Geräten, sind das zum Beispiel der Wasserboiler unter der Spüle, der Drucker im Arbeitszimmer oder der NAS. Auch die Umwälzpumpe, die dafür sorgt, dass man schnell warmes Wasser hat, läuft in der Regel dauerhaft.

Genau jene Geräte kann man dank smarter Steckdosen per Tastendruck oder Zeitsteuerung ausschalten. Der FRITZ!DECT400 Taster kann beispielsweise in der Nähe der Haustür so platziert werden, dass man ihn beim Verlassen der Wohnung einfach betätigt und alle Geräte, die bei Abwesenheit nicht benötigt werden, schalten sich ab.

© AVM / Mit einem Tastendruck mehrere Geräte im Haus auschalten und Strom sparen

Bei der Rückkehr genügt ein weiterer Tastendruck und die Zwischenstecker werden wieder eingeschaltet. Wer indes auf HomeKit-fähige Geräte setzt, der kann sich einer sogenannten Routine bedienen. Die erlaubt das automatische Schalten von Geräten, sobald der letzte Bewohner das Haus verlässt bzw. sobald der erste Bewohner zurückkehrt. Geht man jeden Abend regelmäßig zu Bett, könnte man die unnötigen Geräte via Zeitschaltung abschalten. Variiert diese Zeit jedoch, so empfiehlt sich auch hier ein Funkschalter am Bett, um die Geräte auszuschalten.

Pro-Tipp: Bei einem Smart Home-System mit ZigBee Funk, lassen sich nicht nur Zwischensteckdosen schalten, sondern auch das Licht im ganzen Haus. Ganz nebenbei könnte jenes Szenario auch als Panik-Knopf dienen, um im Alarmfall das gesamte Haus zu beleuchten.

© Chris Bertko / Die Umwälzpumpe in der Nacht oder bei Abwesenheit ausschalten spart bares Geld!

4. Kühlschranktür schnell schließen

Wird der Kühlschrank geöffnet, fällt die kalte Luft sprichwörtlich nach unten heraus. Gerade wenn Kinder im Haushalt leben, bleibt das ein oder andere Mal die Tür etwas länger offen, oder wird gar ganz vergessen zu schließen. Neuere Kühlschränke haben einen Tür-auf-Alarm, der ertönt, wenn die Kühlschranktür zu lange offen steht. Hat der Kühlschrank das noch nicht, kann das ganz einfach mit einem Tür- / Fensterkontakt nachgerüstet werden. Das Modell von Sensative ist sogar so dünn, dass es in den Rahmen geklebt wird und nicht auffällt.

© Waldkunst @ Pixybay / Kühlschrank zügig schließen, das spart Energie

5. Waschmaschine und Trockner

Vor allem Waschmaschine und Trockner finden sich in den Top 3 der stromhungrigsten Geräte in unserem Haushalt. Auch hier lassen sich die Kosten reduzieren. Hat man zum Beispiel die Möglichkeit, die Waschmaschine mit einem Warmwasseranschluss zu betreiben, spart man deutlich. Denn so muss das Wasser nicht via Strom erhitzt werden.

Kleines Bonbon für all jene, welche die Stromverbräuche per Zwischenstecker überwachen: Dank diesem hat man nicht nur die Stromkosten der Waschmaschine im Blick, sondern kann sich auch informieren lassen, wenn die Waschmaschine das Waschprogramm beendet hat. Das spart den einen oder anderen unnötigen Gang in den Keller zur Waschmaschine - also auch Energie und zwar die eigene.

© Chris Bertko / Zwischenstecker an Waschmaschine zeigt nicht nur Verbrauch an, sondern auch meldet auch wenn die Wäsche fertig ist

Statt des Trockners sollte der Wäscheständer bevorzugt werden. Denn der Wäschetrockner ist mit einer Leistung von bis zu 3.000 Watt ein wahrer Stromfresser. Und so ein „Schranktrocken-Programm“ kann gut und gerne mal vier Stunden lang laufen. Völlig kostenlos ist da das Trocknen der Wäsche auf dem Wäscheständer an der frischen Luft.

Im Winter kann das im Wäschekeller oder einem anderem Raum gemacht werden. Hier sollte jedoch durch regelmäßiges Lüften drauf geachtet werden, dass keine zu hohe Luftfeuchtigkeit entsteht. Sonst droht Schimmel in der Wohnung! Alternativ kann auch ein elektrischer Luftentfeuchter die Luftfeuchtigkeit überwachen und regulieren. Viele Modelle haben extra dafür einen „Dryer Mode“ – also einen Modus speziell zum Wäsche trocknen. Jene Geräte brauchen circa 300 Watt und damit nur ein Zehntel des Verbrauchs eines Wäschetrockners. Ein besonders smartes Modell hatten wir uns auf Smart Wohnen bereits angesehen: Comfee- smarter Luftentfeuchter mit App Steuerung

© Chris Bertko / smarter Luftentfeuchter mit Wäschetrocken-Programm


6. LED Lampen – smart dürfen sie sein

Wer sie immer noch hat, sollte möglichst schnell handeln. Die Rede ist von Glühlampen. Unlängst sind sie aus den Regalen in den Läden verschwunden und das hat seinen Grund, denn moderne LEDs verbrauchen nur einen Bruchteil des Stroms, bei gleicher Helligkeit. In Zahlen ausgedrückt: Verbraucht eine Glühbirne 60 Watt, benötigt das equivalente Pendant mit LED-Technologie nur 10-15 Watt. So lassen sich bis zu 155 Euro im Jahr sparen.

Wer direkt auf smarte LED Lampen setzt, kann diese sogar mit Bewegungsmeldern koppeln. So wird die Lampe nur dann eingeschaltet, wenn sich auch wirklich jemand im Raum befindet und das Licht benötigt wird. Das spart zusätzlich und erhöht den Komfort! Wie wäre es zum Beispiel, wenn das Licht nachts nur minimal gedimmt angeht, um den Weg ins Bad zu beleuchten? Mit smarten LED-Lampen, zum Beispiel von Philips Hue, kein Problem.


7. Mini-PV: Strom selber machen!

Was ist besser als der günstigste Strompreis? Richtig, kostenloser Strom. Dank einer Anpassung der betreffenden VDE-Norm und der Gesetzgebung, die den Netzbetreiber verpflichtet, den ordnungsgemäßen Betrieb von sogenannten Mini-PV-Anlagen (auch als Balkonkraftwerke bekannt) zu gestatten. Diese Module können auf Balkon, Terrasse oder im Garten Platz finden und werden einfach per Stecker in die Steckdose gesteckt. Schon produzieren diese bis zu 300 Watt eigenen Strom.

Noch mehr Infos zu diesem Thema und eine kurze Vorstellung der populärsten Modelle haben wir auf Smart Wohnen zusammengestellt: Mini-PV-Anlagen – Die Energiewende auf dem eigenen Balkon

© Chris Bertko / Mini PV auf Balkon, Terrasse oder Balkon - jeder kann Strom produzieren

Fazit

Mit smarter Unterstützung lässt sich in den eigenen vier Wänden einiges an Strom sparen – und damit bares Geld! Nicht immer muss das bedeuten, dass man auf Komfort verzichten muss. Im Gegenteil: Mit dem Einsatz von smarten Geräten lässt sich nicht nur Energie sparen, sondern sogar der Komfort erhöhen!

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