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Smart Home

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Energieverbrauch

Stromfresser finden und Kosten sparen im Smart Home

Seit Jahren kennen die Kosten für Elektrizität nur eine Richtung: nach oben. Das vernetzte Zuhause hilft beim Sparen.

RWE Power Control am Sicherungskasten

© RWE Effizienz GmbH

In Zeiten stetig steigender Energiepreise hat der Verbraucher in erster Linie zwei Möglichkeiten, Kosten einzusparen. Zunächst einmal bietet sich der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter an. Ist diese Möglichkeit ausgeschöpft, sollte das Einsparpotenzial im Haushalt überprüft werden. Leider verraten Elektrogeräte, teilweise aus gutem Grund, nicht, wieviel Strom sie im Alltagsbetrieb verbrauchen. Im Smart Home lässt sich die Energieaufnahme glücklicherweise exakt bestimmen.

Energiecheck auf einen Blick

App Elgato

Energie wird in jedem Haushalt benötigt. Durch die hohen Kosten für Strom entsteht aber auch ein gewaltiges Einsparpotenzial. Rein wirtschaftlich betrachtet lohnt es sich schon kurzfristig, alte Glühbirnen durch LED-Leuchtmittel zu ersetzen. Auf längere Sicht ergibt es sogar Sinn, besonders energiehungrige Elektrogeräte auszutauschen. Neben dem Spareffekt kommt auch das gute Gefühl hinzu, die Umwelt zu entlasten. Glücklicherweise sind Energiemessgeräte heute fester Bestandteil vieler Smart-Home-Lösungen. Ist der Haushalt mit Funksteckdosen ausgestattet, zeigen sie exakt an, wie viel Strom das angeschlossene Elektrogerät verbraucht hat.

Das klappt beispielsweise, wenn Sie auf die Fritz!Box setzen. Die neueren Modelle des Routers verfügen über eine integrierte Smart-Home-Zentrale. Die kann mit Funksteckdosen verbunden werden, die den exakten Stromverbrauch des angeschlossenen Gerätes ermitteln und an das Smartphone des Bewohners übertragen. Der Adapter heißt Fritz!Dect 200 (ca. 45 Euro) und lässt sich sehr einfach ins Netzwerk einbinden. Besonders umweltbewusst ist die AVM-Hardware, weil sie sogar den mit dem Energieverbrauch verbundenen CO2-Ausstoß ermittelt und anzeigt. Ebenfalls ohne Smart Home-Zentrale kommt die Funksteckdose Elgato Eve Energy für knapp 50 Euro aus. Der kompakte Adapter übermittelt die aktuellen Verbrauchsdaten des versorgten Elektrogerätes direkt an das iPhone oder iPad des Bewohners. Android-Geräte werden aktuell nicht unterstützt.

RWE Power Control liefert Daten direkt vom Stromzähler

Als Generalist unter den Stromverbrauchsmessern kann die Lösung Power Control vom Energieriesen RWE bezeichnet werden. Das Gerät misst nämlich nicht die Verbrauchsdaten einzelner Geräte, sondern bestimmt, wie viel Energie im kompletten Haushalt benötigt wird. Dafür wird die kleine Hardware, die ca. 180 Euro kostet, einfach per Magnetring auf den zentralen Stromzähler im Haushalt aufgesetzt. Der RWE Power Control wird nun mit einer zusätzlichen Antenne verbunden. Die wird über ein Verlängerungskabel am besten außerhalb des Zählerschrankes angebracht, um ein möglichst starkes Signal zu senden, denn die Übertragung der Zählerdaten an die Zentrale von RWE SmartHome erfolgt drahtlos

RWE Power Control App

Über ein Micro-USB-Ladekabel wird außerdem eine Stromverbindung hergestellt. RWE bietet optional ein Batteriepack an, wenn keine Spannungsversorgung vorhanden ist. Damit die Zentrale von RWE SmartHome die Daten empfangen kann, wird hier einfach ein USB-Stick eingesteckt, der zum Lieferumfang des RWE Power Controls gehört. Über die Oberfläche der RWE SmartHome-Zentrale wird anschließend eine App installiert. Praktisch ist, dass Besitzer eines angemeldeten RWE SmartHome-Systems die Hardware auch ohne ausgewiesene Hardware-Kenntnisse in ca. 15 Minuten installieren können. RWE Power Control liefert fortan tägliche, wöchentliche oder monatliche Auswertungen des Energieverbrauchs. Die Daten können vom Computer, Smartphone oder Tablet-PC aus abgefragt werden – sowohl in den eigenen vier Wänden als auch mobil über eine Internetverbindung. Zur Verbrauchskontrolle lassen sich Limits definieren. Übersteigt der Verbrauch im vorgegebenen Zeitraum eine so gesetzte Grenze, wird der Bewohner per E-Mail oder SMS benachrichtigt. Die intelligente Haussteuerung RWE SmartHome ist auf der Internationalen Funkausstellung Berlin (IFA) 2014 mit dem „Usability Award“ ausgezeichnet worden.

Fazit

Neben Komfort und Sicherheit ist die Energieeffizienz eine der tragenden Säulen in einem Smart Home. Bewohnern einer vernetzten Immobilie geben die Hersteller viele Werkzeuge an die Hand, um Stromfresser aufzuspüren. Auf diesem Weg lassen sich die Investitionen in die intelligente Vernetzung schnell amortisieren. Gerade die angebotenen Sensoren zur Messung des Energiebedarfs sollten also intensiv genutzt werden, um Energiefresser im Haushalt zu entlarven.

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