Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Nachhaltiger Energiespeicher

Telsa Powerwall speichert die Kraft der Sonne für die Nacht

Das US-Unternehmen Tesla will Photovoltaikanlagen um eine Batterie erweitern und so den Eigenverbrauch erhöhen.

Tesla Powerwall an einer Hauswand

Tesla Motors © 2016

Ende März 2016 hat Tesla das Elektroauto Tesla 3 vorgestellt und konnte, obwohl als Liefertermin Ende 2017 angekündigt wurde, in kürzester Zeit über 300.000 Vorbestellungen einsammeln. Immerhin kostet der Tesla 3 einen nicht unbedeutenden Betrag von 35.000 US-Dollar – also umgerechnet rund 31.000 Euro. Ähnlich will Tesla auch vorhandene Photovoltaikanlagen in Haushalten in kürzester Zeit revolutionieren. Eine Batterie soll dabei über die Anlage Energie speichern und später an den angeschlossenen Haushalt abgeben, wenn Strom benötigt wird. Nachts beispielsweise oder wenn der Strom ausfällt. Die dafür zuständige Hardware nennt Tesla Powerwall und kündigt sie auf seiner Website als „ultimative Stromspeicher“ an. Aber was steckt hinter der Idee? 

Der Akku zum Haus: Tesla Powerwall

Die Tesala PowerwallMit Batterien kennt sich Tesla durch seine Elektroauto-Serie bestens aus. Jetzt soll das Akku-Know-how mit der Photovoltaikanlage im Haushalt kombiniert werden. Die Tesla Powerwall ist im Prinzip eine riesige flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie (Abmessungen: H 1.300 mm, B 860 mm, T 180 mm), die, daher der Name, als Energiespeicher an der Wand des Hauses montiert wird. Die Tesla Powerwall mit einer Kapazität von 6,4 kWh gibt es zum Preis von rund 3.000 US-Dollar (umgerechnet ca. 2.600 Euro) auf dem Markt. Um auch Haushalten mit einem höheren Energiebedarf gerecht zu werden, können mehrere Tesla Powerwalls kombiniert werden. So lässt sich der Energiehunger eines Haushalts flexibel stillen. Zu bedenken ist aber, dass gegebenenfalls noch die Kosten eines Wechselrichters einkalkuliert werden müssen. Der Wechselrichter ist dafür zuständig, den Gleichstrom der Photovoltaikanlage in Wechselstrom umzuwandeln. Hier hat die Tesla Powerwall den Vorteil gegenüber anderen Systemen, dass sie DC-seitig angebunden wird. Mit anderen Worten: Photovoltaikanlage und Powerwall teilen sich den Wechselrichter. Da man so oder so einen Wechselrichter für die Photovoltaikanlage benötigt, entstehen keine zusätzlichen Kosten. Ebenfalls müssen die Kosten für die Installation der Anlage in die Kalkulation aufgenommen werden. Diese sind abhängig von den zur Auswahl stehenden Einrichtungs-Szenarien. Die von Tesla-Chef Elon Musk für die Akkus genannten Preise unterliegen zudem einem Aufschlag, der von den Anbietern vor Ort erhoben wird. Es handelt sich hier sozusagen um Großhandelspreise.

Tesal Powerwall an der Wand und ein Auto im Vordergrund

Energie auch bei Stromausfall

Die Vision von Elon Musk ist, dass die Tesla Powerwall tagsüber Energie, die von der Photovoltaikanlage erzeugt wird, speichert und diese dann nachts an den Haushalt abgibt. Wie bei der Photovoltaik üblich, bleibt das Haus natürlich an den externen Versorger angeschlossen. Fällt die externe Stromzufuhr aus, kann die Tesla Powerwall einspringen. Der Akku deckt für eine Weile rein rechnerisch den Energiebedarf des Haushalts, wenn nicht gerade Großverbraucher wie Waschmaschine, Trockner oder Herd gleichzeitig laufen.

Fazit

Ob die Tesla Powerwall sich wirklich als grüner Energiespeicher durchsetzen kann, wird die Praxis zeigen. Das Unternehmen bringt durch seine Elektroautos in jedem Fall viel Batterie-Know-how in die Produktion ein. Gerade in Deutschland als Vorreiter in der Energiewende hat die Tesla Powerwall ein hohes Potenzial. Verfügbar ist sie seit März 2016.

Andere Artikel mit Themen: Energiesparen, Solar-Energie, Energiespeicher

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück