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Title: Energie sparen
Anfängerfehler, Probleme und mehr beim Smart Heating

Typische Fallstricke beim smarten Heizen

Das smarte Thermostat ist gekauft und aufgeschraubt, trotzdem läuft nicht alles rund? Smart-wohnen.de zeigt typische Probleme rund ums smarte Heizen.

© Elgato

© Elgato

Smartes Heizen ist ein guter Einstieg in ein Smart Home. Einfach kurz die Thermostate wechseln und schon kann das Energiesparen beginnen. Auch die Nutzung von Apps außerhalb der vier Wände kann man damit gut ausprobieren. Trotzdem können auch hier kleine Fallen lauern. Damit meinen wir nicht die mit zumeist einem „F“ beginnenden Fehlermeldungen am Thermostat selbst. Diese sind im Handbuch erläutert. Wie nennen hier typische Hindernisse rund ums smarte Heizen.

Fallstrick 1: die verschiedenen Smart Home Protokolle und Systeme

Vor dem Kauf eines smarten Thermostats lohnt sich in jedem Fall ein Blick in die eigene Zukunft. Was möchte ich weiter anschaffen, wenn ich mich mit der smarten Heizungssteuerung angefreundet habe? Zum Beispiel einen Fenstersensor, damit Thermostat und Fenster reagieren beim Öffnen oder Schließen. Am besten vor dem Kauf schauen, was der gewählte Hersteller noch so im Programm hat. Denn aufgrund verschiedener Smart Home Protokolle und Systeme wie Homematic IP (u.a. Bosch, Innogy und Homematic), ZigBee (u.a. eCosy und Ecobee), Z-Wave (u.a. Devolo, Danfoss und Fibaro), DECT ULE (u.a. Fritz!Box und Telekom Magenta Smart Home) oder auch Apple HomeKit (u.a. Elgato Eve und Tado) können jeweils nur kompatible Komponenten angeschlossen werden.

Daneben gibt es sogenannte Stand-Alone-Lösungen, die sich per WLAN (wie Netatmo) oder Bluetooth (wie Eve) ohne zusätzlich benötigte Zentrale mit dem Smartphone verbinden. Doch beide Funkstandards erlauben nur wenige Geräte auf einmal. Wer sein Smart Home aufrüstet, kann da schnell an Grenzen stoßen. Auf mediamarkt.de kann man deshalb bei den technischen Merkmalen der Produkte den Punkt „System oder kompatibel mit System“ finden und sehen, welches System das jeweilige Smart Home Produkt unterstützt. Und keine Sorge: wenn man sich mal verkalkuliert hat und es plötzlich diverse Muss-ich-haben-Produkte gibt, die Z-Wave nutzen, obwohl man bisher mit ZigBee arbeitet, kann man Lösungen wie Homee nutzen, die den Standard um neue Smart Home Protokolle erweitern.

© Elgato / Auf der Verpackung des jeweiligen Smart Thermostats befindet sich in der Regel ein Logo mit dem kompatiblen System, wie etwa Apple HomeKit.

Fallstrick 2: das passende Betriebssystem

Nicht nur das Smart Home Protokoll sollte beachtet werden. Wer ein Android Smartphone nutzt und sich wegen des schicken Designs einen Eve Thermo Stecker kauft, findet dafür keine App im Google Play Store. Die App-Steuerung ist hier auf Apple-only ausgelegt, sprich: iPhone, iPad oder Apple Watch. Umgekehrt ist es einfacher: wer eine Android-App bereitstellt, der hat in fast allen Fällen auch eine für iOS im Programm – zu erkennen an den Symbolen „Jetzt bei Google Play“ sowie „Laden im App Store“. Vorsicht: eine App für iOS heißt nicht zwingend, dass auch eine Kompatibilität mit Apple HomeKit gewährleistet ist. Elektronikfachmärke oder Online-Shops bieten diese Info mindestens unter den technischen Details an. Auf mediamarkt.de etwa gibt es direkt im oberen Bereich die Punkte „App-steuerbar“ und „Unterstütze Betriebssysteme“, die Licht ins Dunkel bringen. Ansonsten hilft auch ein Blick auf die Verpackung. Hier sollte sich in der Regel ein Logo des unterstützen Systems befinden.

© MediaMarkt / Die beiden schwarzen Logos auf der Verpackung zeigen, für welches Smartphone Betriebssystem eine App erhältlich ist.

Fallstrick 3: unzureichendes WLAN-Signal

Neben Stand-Alone-Lösungen, die auf WLAN zurückgreifen, müssen auch bei Zigbee und Z-Wave die einzelnen Smart Home Komponenten per WLAN an der Zentrale oder Bridge angemeldet werden. Wer sein Schlafzimmer im Souterrain hat und von dicken Wänden umgeben ist, muss sich dann nicht wundern, wenn ein smartes Thermostat nicht so recht funktioniert. Abhilfe schafft hier der Ausbau des WLAN Netzes, etwa mit der Mesh-Technologie, bei der aus vielen einzelnen Satelliten ein großes Netz gewoben wird. Stößt man auch damit auf Probleme, empfiehlt sich ein sogenannter Powerline-Adapter. Achtung: dieser muss neben LAN-Anschlüssen auch ein WLAN-Modul besitzen, denn smarte Thermostate verfügen nicht über einen Slot zum Anschluss eines LAN-Kabels. Daher gilt: auch wer sein Haus komplett mit CAT-Kabeln ausgerüstet hat, benötigt an allen Orten mit smarten Thermostaten zusätzlich ein zuverlässiges WLAN-Signal.

© AVM / Mit einer Powerline/WLAN-Kombination wie Fritz!Powerline 1260 erweitert man das WLAN-Netzwerk auch an schwierigen Stellen über die Telefonleitung.

Fallstrick 4: nicht korrekte Fenster-offen-Erkennung

Ein besonders typisches Problem bei smarten Thermostaten ist das Nichtherunterregeln bei geöffnetem Fenster. Wenn der Temperaturabfall zu gering ist, also von 21 auf 18 Grad abfällt, bemerkt das smarte Thermostat in einigen Fällen das geöffnete Fenster nicht. Foren sind voll von empörten Kommentaren dazu, selbst bei Temperaturstürzen von 21 auf 16 Grad kommt es mal zu Aussetzern. Abhilfe schafft hier in vielen Fällen eine weitere Smart Home Komponente: ein Fenstersensor oder auch Fensterstecker. Dieser wird direkt am Fenster montiert und meldet dem System, wenn das Fenster geöffnet oder geschlossen wird. Mittels eines einfachen Wenn-dann-Befehls kann man dann etwa in der App einrichten: „wenn Fenstersensor offen meldet, stelle Thermostat auf 10 Grad“. Die kleinen Helfer sind relativ günstig zu haben, für jedes Smart Home Protokoll verfügbar und ersparen Nutzern viel Ärger. Oft gibt es Starter-Sets, die neben smarten Thermostaten auch Fenstersensoren beinhalten, etwa von BoschInnogy oder Devolo.

© Devolo / Im Zusammenspiel mit einem Fenstersensor wird die Fenster-offen-Erkennung präziser.

Fallstrick 5: eventuelle Adapter für Heizkörper

Da packt man das smarte Thermostat aus, will es anschrauben und dann die Überraschung: das Gewinde passt gar nicht, weil es nicht der Norm M30 x 1,5 mm entspricht. Auch das sollte man vorher prüfen. Viele Hersteller legen eventuell benötigte Adapter oder Adapterringe für Danfoss-Heizkörper mit in die Packung. Bei Adaptern für M28x1.5, Caleffi, Giacomini, Vaillant 30,5 mm, Oventrop, Rossweiner, Gampper, Iosta, Drayton oder Orkli muss man in den meisten Fällen separat einen Adapter kaufen. In einem Online-Shop wie mediamarkt.de findet sich eine Angabe zu inkludierten Adapterringen unter dem Punkt „Lieferumfang“ bei „Technische Daten“, diese gilt zumindest für die drei typischen Danfoss-Adapterringe. So kann man vor dem Kauf ermitteln, ob man noch Adapter dazukaufen muss, wie etwa bei Fritz!DECT 301.

© Foto: Chris Bertko / Vorbildlich: Tados smartes Thermostat kommt mit diversen Adaptern.

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