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Title: Energie sparen
Energiesparen und Smart Home bei Waschmaschinen

Waschmaschinen-Wegweiser

Der Waschmaschinenkauf ist keine Raketenwissenschaft, wird aber die letzten Jahre schwieriger. Das liegt daran, dass die Hersteller auch bei der technischen Weiterentwicklung von Waschmaschinen Gas geben. Energiesparen steht dabei genauso auf dem Zettel wie Smart Home. Der Waschmaschinen-Wegweiser gibt Orientierung beim Kauf.

Mann und Kind an der Waschmaschine

iStock.com/evgenyatamanenko

Es ist grundsätzlich eine kluge Strategie, Haushaltsgeräte so lange wie möglich zu nutzen. Zwar sind mittlerweile auch die Hersteller von Waschmaschinen sehr kreativ und verpassen ihren Geräten immer neue Funktionen, etwa im Bereich Energiesparen, doch darf man dabei nicht nur auf den reinen Betrieb schauen. Auch Herstellung und Entsorgung von Großgeräten belasten die Umwelt. Doch spätestens wenn die Reparaturkosten die Ausgaben für ein Neugerät übersteigen, denken viele Verbraucher um. Der Waschmaschinen-Wegweiser gibt deshalb Orientierung beim geplanten Kauf einer Waschmaschine.

©Siemens/ Riesiges Fassungsvermögen und doch sehr energiesparend, das kombinieren aktuelle Waschmaschinen.

Worauf achten beim Energiesparen?

Auch wenn es positiv ist, dass Energiesparen für viele Verbraucher wichtig ist, es sollte nicht das einzige Kriterium beim Waschmaschinenkauf sein. Wer den Nachfolger für eine 15 Jahre alte Waschmaschine anschafft, kann blind ein neues Modell auswählen und es wird viel sparsamer arbeiten als das alte, denn die Anbieter haben die Energieeffizienz in den letzten Jahren stark verbessert. Orientierung zur Sparsamkeit einer Waschmaschine geben die Energieeffizienzklassen. Die meisten Geräte sind heute ohnehin im Bereich A+++ unterwegs, die energieschonenderen Geräte kennzeichnet im Vergleich zu A++ oder A+. Waschmaschinen wie die Siemens WM14U840EU bieten riesiges Fassungsvermögen und sind trotzdem sparsam. Einen detaillierten Vergleich erlauben die Angaben zum Energieverbrauch bei bestimmten Waschladungen, denn es gibt Geräte mit unterschiedlichen Füllmengen. Dann einfach die Verbrauchsangabe durch die Füllmenge teilen, so kann man den Verbrauch pro Kilogramm ermitteln.

Wasserverbrauch und Schleuderwirkung vergleichen

Neben dem Energieverbrauch sollte man auch den Wasserverbrauch vergleichen, den man auch in den technischen Angaben der Waschmaschinen findet. Je niedriger der Verbrauch, desto besser bzw. desto umweltschonender. Interessant ist auch ein Blick auf die sogenannte Schleuderwirkung, vor allem wenn man die Wäsche nach dem Waschgang in einen Trockner stecken möchte. Die Schleuderwirkungsklasse gibt an, wie feucht die Wäsche aus der Maschine kommt. Geräte der Klasse A liefern trockenere Wäsche ab als Waschmaschinen mit Schleuderwirkungsklasse B oder C.

Waschmaschinen-Typfrage

Eine neue Waschmaschine zu kaufen ähnelt ein bisschen dem Kauf eines Autos; das Angebot ist riesig. Um eine Vorauswahl zu treffen, sollte man sich erst den passenden Waschmaschinen-Typ aussuchen. Der Standardfall dürften die Freisteher sein. Wie bei freistehenden Kühlschränken bedeutet das bei Waschmaschinen, dass sie nirgends eingebaut werden müssen. Es gibt also die passenden Anschlüsse und dann eben einen freien Platz davor bzw. daneben. Zur Auswahl stehen jede Menge Frontlader wie die Bosch WAN28121, dabei wird die Wäsche klassisch über eine Frontklappe eingefüllt. Möglich ist aber auch ein Top-Lader wie der Privileg PWT A51052. Wäscheklappe und Bedienelemente befinden sich bei diesen Geräten an der Oberseite, was platzsparend und rückenschonend ist. Der Gegenentwurf zu den freistehenden Waschmaschinen sind Einbau-Waschmaschinen wie die Neff WV6440X0, die man zum Beispiel bei Platzmangel in Bad oder Keller oder einfach in eine Küchenzeile integrieren kann.

©LG/ Für Bäder mit wenig Platz können Waschtrockner die Lösung sein.

Waschen und Trocknen in einem

In den meisten Haushalten ist neben der Waschmaschine auch ein Trockner kaum wegzudenken. Im klassischen Fall sind das zwei verschiedene Geräte, immer beliebter werden aber auch Waschtrockner wie der LG F14WD84EN0, also Kombigeräte, die Waschen und Trocknen unter einer Haube schaffen. Der Vorteil liegt einerseits in der Platzersparnis, denn man muss nur ein Großgerät unterbringen. Außerdem entfällt das Umladen der Wäsche, sprich man lädt die schmutzige Wäsche ein und die saubere, trockene Wäsche holt man wieder raus. Doch sollte das 2-in-1-Gerät kaputt gehen, ist man wäschetechnisch komplett lahmgelegt. Außerdem muss man mit der Füllmenge aufpassen, denn die Waschtrocker können in der Regel nicht so viel Wäsche trocknen, wie sie auch in einem Waschgang reinigen können. Packt man beim Waschen zu viel in die Maschine, muss man vor dem Trocknen einen Teil ausladen.

©Miele/ Größere Familien greifen am besten zu XL-Waschmaschinen ab 9 Kilo Fassungsvermögen.

Passende Trommelgröße auswählen

Ist die grundlegende Typenfrage geklärt, muss man sich über die Größe der Waschmaschine oder des Waschtrockners Gedanken machen. Singles kommen mit den kleinsten Modellen aus, Großfamilien, die sogar noch für Oma und Opa mitwaschen oder WGs bilden das andere Ende des Spektrums. Auf gut Glück größer kaufen ist meist keine gute Idee. Wer die Trommel nie ganz voll füllt, verschwendet unnötig Strom und Wasser. Für Single-Haushalte kann deshalb oft schon eine Waschmaschine mit einer 6-Kilo-Trommel wie die günstige Bomann WA 5728 reichen. Für Paare kann das schon knapp werden, hier empfehlen sich 7 Kilo Trommeln wie in der Bauknecht FWM 7F4. Kleine bis mittlere Familien sind im Bereich um die 8 Kilo gut aufgehoben, beispielsweise bei der AEG L8FE74485, ab fünf Personen sollte man im Bereich der 9 Kilo Füllmenge suchen, wie beispielsweise bei der Miele WCI330 WPS PWash2.0 XL.

©Bosch/ Wer über Nacht die Waschmaschine laufen lassen will, sollte auf besonders leise Modelle achten.

Individuelle Extras

Hat man die Grundfunktionen festgelegt, gibt es in der Regel noch viel zu viele Geräte, die alle auf das eigene Profil passen. Den Unterschied machen individuelle Extras bei den Waschmaschinen. Hier ist es wieder ein bisschen wie beim Autokauf, jedes Extra hört sich gut an. Für das Finden der perfekten Waschmaschine ist es eine gute Idee, festzulegen, welche Extras man unbedingt haben möchte. Zur Auswahl stehen beispielsweise Allergiker-Waschprogramme oder Modi für Funktionskleidung. Auch besonders leise Waschprogramme wie sie die Bosch WAY327X0 bietet, die man auch nachts ohne Probleme durchlaufen lassen kann, können ein wichtiges Extra sein.

©Samsung/ Doppelt so schnell und genauso sauber sollen Waschmaschine mit QuickDrive waschen.

Technische Highlights

Bei den Waschmaschinen ist auch ein Trend zu Smart Home Technik zu erkennen, auch diese technischen Innovationen können für oder gegen eine Waschmaschine sprechen. Dabei gelingt der Einstieg auch ganz sanft: Es gibt beispielsweise die Möglichkeit, Knöpfe, kleine Leuchtanzeigen und Drehregler teilweise abzuschaffen und durch ein Touch-Display zu ersetzen, wie etwa bei der Hoover DWFLS G410AH/1-84. Auch clevere Hilfsfunktionen machen das Waschen smarter, zum Beispiel genaue Restlaufanzeigen oder eine Mengenautomatik. Und schneller geht das Ganze oft auch: Samsung kombiniert beispielsweise mit seiner QuickDrive-Technik eine herkömmliche Wäschetrommel mit separat drehender Rückwand. Das soll die Waschzeit bei gleicher Sauberkeit halbieren.

Waschpannen vermeiden

In den aktuellen Waschmaschinenmodellen stecken auch viele Funktionen, die dabei helfen, Waschpannen zu vermeiden. Samsung sorgt zum Beispiel mit AddWash-Türen dafür, dass Nutzer vergessene Wäsche bequem nachlegen können. Auch kleine Helfer wie Knitterschutz oder Überlaufschutz sind mittlerweile bei allen Waschmaschinen-Herstellern im Programm. Viel Arbeit haben die Hersteller auch in den Bereich Dosierungsautomatik gesteckt. Die sorgt dafür, dass für den Waschgang die richtige Menge Waschmittel verwendet wird. Das macht die Wäsche sauber, belastet die Umwelt aber nicht unnötig und spart Geld und Zeit. Miele zum Beispiel hat mit TwinDOS ein automatisches Dosiersystem am Start, bei dem Flüssigwaschmittel und -weichspüler in Kartuschen im Fuß der Waschmaschinen untergebracht werden. Bei Bosch und Siemens heißt die Dosierungsautomatik i-DOS. Wasserhärte, Textilart und Beladungsmenge misst eine mit dieser Technik ausgestattete Waschmaschine über eingebaute Sensoren.

©Samsung/ Ausgewählte Waschmaschinen kommen mit WLAN und lassen sich per App steuern.

Vernetzt waschen per App

Auch echte Smart Home Funktionen gibt es in immer mehr Waschmaschinen. Sie lassen sich per App steuern, was die Bedienung erleichtert. AEG hat dazu beispielsweise in einige Waschmaschinen WLAN und App-Unterstützung eingebaut. Die MY AEG App hilft dann beim Beantworten kniffliger Wäschefragen, etwa wie viel Wärme die Lieblingspullis vertragen, welches Waschprogramm am besten für Sportfunktionskleidung geeignet ist und ob man eine Seidenbluse überhaupt in die Waschtrommel packen darf. Auch LG, Siemens, Samsung und Miele haben App-Unterstützung für einige Modelle an Bord.

Längere Haltbarkeit wegen Smart Home?

Die Apps unterstützen Nutzer aber nicht nur mit passenden Pflegetipps, sondern sparen auch langwierige Einstellungen an der Waschmaschine selbst. Per Fingertipp auf Smartphone oder Tablet lassen sich Waschmaschinen vom Sofa aus steuern und überwachen. Wenn es mal besonders schnell gehen muss, freuen sich Nutzer über eine Benachrichtigung der App, sobald der Waschgang fertig ist. Wer dann gerade keine Zeit zum Entladen der Maschine hat, kann per Smartphone festlegen wie es weitergeht und etwa die Anti-Knitter-Funktion aktivieren. Möglicherweise schafft man es mit Smart Home Technik auch, die Waschmaschinen besser zu pflegen. Einige Apps zeigen den Nutzern Wartungshinweise oder Fehler frühzeitig an; so sollen sich plötzliche Ausfälle besser vermeiden lassen.

Fazit

Der Waschmaschinenkauf ähnelt heute dem Autokauf: Man sucht sich am besten erst einen bestimmten Waschmaschinen-Typ aus, danach legt man die Größe fest und überlegt sich die nötigen Extras. So kann man aus dem breiten Angebot an Waschmaschinen das ideale Gerät für die eigenen Ansprüche herausfiltern.

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