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Sprachassistenten

Alexa, Siri und der Google Assistant - Tricks, die man kennen sollte

Sprachassistenten: Je mehr Tricks man kennt, desto komfortabler lassen sie sich bedienen. Hier sind einige wichtige Kniffs und Tricks für Siri, Alexa und Co.

© Amazon

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Sprachassistenten haben sich in den letzten Jahren schnell einen Platz in unserem täglichen Leben erobert. Sei es dank dem Apple iPhone und Siri oder auch in Form des smarten Lautsprechers Echo aus dem Hause Amazon. Nicht zu vergessen, dass Google mit dem Google Assistant und Microsoft mit Cortana ebenfalls noch mit von der Partie sind. Auch Samsung steht mit Bixby bereits in den Startlöchern. Doch wie bei jeder herkömmlichen Software gilt: Je mehr Tricks man kennt, desto komfortabler lässt sie sich bedienen. Hier sind einige wichtige Kniffs und Tricks für Siri, Alexa und Co. noch einmal zusammengefasst.

Alexa am Morgen begrüßen

Beginnen wir mit Amazon Alexa. Begrüßen wir diese nämlich morgens mit einem „Alexa, Guten Morgen!“, so erleben wir jeden Tag eine neue Begrüßung sowie einen Happen Wissenswertes. Ein besonderes geschichtliches Ereignis oder ein Gedicht, ein wichtiger Geburtstag - man weiß nie, was als nächstes kommt. Diese Funktion offenbart zudem einen deutlich höheren Unterhaltungsfaktor als das herkömmliche „Alexa, erzähl' einen Witz!“ Beispiel: „Warum schlief der Zombie auf der Couch ein? Er war todmüde!“

© Amazon / Amazon Echo, der smarte Lautsprecher mit Alexa Sprachassistent.

Individuelles Sprachtraining mit Alexa

Natürlich braucht Alexa wie auch andere Sprachassistenten eine gewisse Satzstruktur, um zu verstehen, was man von ihr will. Allerdings kann man ihr in Sachen Sprachverständnis ordentlich auf die Sprünge helfen. Hierfür muss man nicht auf das nächste Amazon-Update abwarten, sondern kann in den Einstellungen den Reiter „Sprache trainieren“ wählen. Es müssen dann nur noch einige Sätze in die Mikrofone gesprochen werden und schon wird Alexa einen besser verstehen können. Im Alltag ein unschätzbarer Vorteil - auch in Sachen Komfort.

IFTTT-Applets: Partystimmung mit Hue Lights

Manchmal lohnt sich der Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand. Nicht nur Amazon bietet Alexa-Skills an, sondern auch auf der Automatisierungsplattform IFTTT (If this, then that) finden sich viele Funktionen, mit denen sich die heimische Alexa erweitern und individualisieren lässt.

Wie wäre es also zum Beispiel mit wechselnden Farbstimmungen im Wohnzimmer? Setzt man mittels IFTTT-Applet das Trigger-Wort „Party Time“, so reicht nach Aktivierung ein einfaches „Alexa, trigger Party Time“ und schon geht's los. Ob ganz persönlich oder bereits fertig programmierte Funktionen: IFTTT bietet für Alexa ein breites Spektrum an Zusatzfunktionen. Stöbern abseits von Amazon lohnt sich also.

Übrigens: Den Echo kann man auch so einstellen, dass der Lautsprecher nicht nur ein visuelles Signal, sondern auch Bestätigungstöne ausgibt, sobald Alexa zuhört! Wer auf Nummer sichergehen will, der schaue einfach mal in die Einstellungen.

Siri Sprechpausen beibringen

Pionier in Sachen Sprachassistenten ist Apple. Zumindest, wenn es um den Massenmarkt geht. Seit ihren Anfängen hat Siri aber so manch neuen Trick gelernt, auch wenn man in Cupertino mittlerweile aufpassen muss, den Anschluss an Amazon und Google nicht zu verlieren. Die meisten Siri-Nutzer aktivieren den Sprachassistenten via Smartphone. Home Button lange gedrückt halten und schon geht's los. Aber: Manchmal geht es eben nicht ohne Sprechpausen – zum Beispiel bei längeren Notizen. Leider unterbricht die Aufnahme, sobald man den Home Button loslässt. Einfacher Trick: Nicht loslassen. Das klingt so einfach, wirkt aber Wunder, denn Siri wird solange zuhören, wie der Button gedrückt ist - ganz gleich, wie lange die Sprachpause auch sein mag.

© Apple / Siri, Sprachassistent auf dem iPhone hält bald Einzug im smarten Lautsprecher "HomePod".

Siri Diktier-Tricks

Bleiben wir doch gleich beim Thema Diktieren. Auch hier gibt es nämlich auch so kleine, aber feine Tricks, mit denen sich der eingesprochene Text leicht formatieren lässt. Um einen Satz oder Text in Großbuchstaben zu schreiben, sagt man „Großschaltung anfangen“, am Ende dann eben „Großschaltung beenden“.

Was wäre eine Nachricht via iMessage eigentlich ohne Smiley? Völlig undenkbar, nur wie soll man die einsprechen? Ganz einfach: „Smiley Gesicht“. Doch auch einfach nur „Smiley“ reicht vollkommen aus. „Trauriges Gesicht“ wie auch „trauriger Smiley“ versteht Siri mindestens genauso gut wie „Zwinker Smiley“ bzw. „Zwinker Gesicht“.

Mit Siri Beziehungen festlegen

Siri ist ähnlich wie der Google Assistant tief in das eigene System integriert. So kann der Sprachassistent Kalender, Notizen und Anruflisten genauso gut durchforsten wie die eigene Kontaktliste. Wer im Alltag gern via Siri Telefonnummern heraussucht, kann hier entscheidend Zeit einsparen - dank festgelegter Beziehungen. Möchte ich Siri mitteilen, dass sie meinen Vater anrufen oder antexten soll, reicht ein vorheriges „Hey Siri, Darth Vader ist mein Vater!“ und schon weiß sie, wer mein Vater ist - „Hey Siri, ruf meinen Vater an!“

Google Assistant als Übersetzer nutzen

Die große Stärke des Google Assistant ist ganz klar das enorme Datenaufkommen, welches Google seit Jahren in seinen Serverzentren angehäuft hat. Anstatt also die Fragen per Tastatur zu tippen, kann man sie auch genauso flüssig mit der eigenen Stimme an den Assistant richten. Dies geschieht häufig komfortabler als mit der Konkurrenz, da der Assistant dank ausgefeilter Algorithmen der menschlichen Sprache und Konversation gut folgen kann. Doch auch die Power von Google Translate lässt sich mit dem Google Assistant anzapfen - „OK Google, was heißt ‘Pastinaken‘ auf Englisch?“      

© Google / Google Assistant ist bald auf vielen weiteren Home Appliance Geräten verfügbar.

Mit Google Assistant Fotos und Videos machen

Wie schon Konkurrent Apple mit dessen Sprachassistenten Siri findet sich auch der Google Assistant am häufigsten auf Android-Smartphones wieder. Den wenigsten ist aber bekannt, dass der Assistant nicht nur auf Kalender und Adressbücher zugreifen kann, sondern auch auf die Kamera. „Ok Google, mach ein Foto!“, „OK Google, starte ein Video“ - selten waren Selfies oder ganze Gruppenfotos leichter zu schießen, als mit der Stimme.

Übrigens: Natürliche Spracheingabe für Cortana

Natürlich soll auch nicht unerwähnt bleiben, dass selbst Microsoft mittlerweile über einen eigenen Sprachassistenten verfügt. Cortana findet sich auf Windows-Phones ebenso wie auf Windows10-Rechnern. Der Vorteil von Sprachassistent Cortana: die natürliche Spracheingabe. Anstatt also stur zu fragen „Hey Cortana, wie wird das Wetter heute in Berlin?“ versteht sie auch Eingaben wie „Hey Cortana, brauche ich heute Gummistiefel?“

© Microsoft / Die digitale Assistentin Cortana macht Siri und Alexa Konkurrenz.

Fazit:

Natürlich gibt es für jeden Sprachassistenten jeweils eine Vielzahl von Tricks und sogenannter Easter eggs (also versteckte Überraschungen). So wird aus der Sprachsteuerung von der Stange ein ganz persönlicher Assistent, den man im Alltag gar nicht mehr missen möchte.

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