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Title: Entertainment
Samsung Unpacked Event 2018

Alles über das Samsung Galaxy Note 9

Samsung hat auf dem Unpacked Event in New York sein neues High End Smartphone Galaxy Note 9 vorgestellt. Was hat das Phablet samt S-Pen alles drauf?

© Samsung

© Samsung

Groß, größer, Galaxy Note 9. So könnte das Credo des Samsung Galaxy Note 9 lauten. Mit einer Bildschirmdiagonale von 162 mm, entsprechend 6,4 Zoll, gehört es zu den größten Smartphones auf dem Markt und übertrifft den direkten Vorgänger um 0,1 Zoll. Dabei wurde die Auflösung des sAMOLED-Displays mit Gorilla-Glas der vorherigen Galaxy Smartphones mit 1.440 x 2.960 Pixeln beibehalten, allerdings als WQHD+ mit 516 ppi statt im Note8 Quad HD+ mit 521 ppi. Die Feinheiten des Galaxy Note 9 liegen – wie so oft bei Samsung – in den Details. Ach ja: in Deutschland wird es das Galaxy Note 9 nur in zwei Farben geben: Midnight Black und Ocean Blue. Und es besitzt einen Hybrid-Slot, der entweder mit 2 Sim-Cards oder 1 Sim-Card und einer SD-Card bestückt werden kann.

© Samsung / Das neue Flaggschiff von Samsung kommt in Deutschland in Ocean Blue mit goldfarbenem S-Pen...

Die technischen Details des Galaxy Note 9

Wie zu erwarten, legt Samsung bei der verbauten Hardware wieder eine Schippe drauf: die verbaute CPU ist ein Samsung Exynos 9810 mit acht Kernen und 4x 2,7 GHz sowie 4x 1,7 GHz Taktrate. Dank neuer Kühlung bietet die CPU 33 % mehr Performance. Das reicht aus, um Games wie Fortnite flüssig zu spielen. Letzteres gibt es „für Galaxy Smartphones“ ab sofort exklusiv in Galaxy Apps. Beim S8 konnte ich es bereits finden, beim A3, A5 und J7 nicht. Der 4.000-mAh-Akku soll bei typischer Nutzung Leistung für einen ganzen Tag bringen. Besonderen Wert legte Samsung bei den letzten Modellen auf die Kamera. Und auch die im Galaxy Note 9 verbauten Kameras gehören wieder zur oberen Leistungsklasse: die hintere Dual-Kamera löst mit 12 + 12 Megapixel auf und verfügt über ein Haupt-Objektiv mit variabler f/1.5–2.4-Blende sowie ein Tele-Objektiv mit f/2.4-Blende mit zweifachem optischem Zoom. Die Zeitlupenaufnahmezeit wurde mit bis zu 960 FPS gegenüber dem Galaxy S9 verdoppelt. Die vordere Selfie- und Videochat-Kamera löst mit 8 Megapixeln auf und besitzt einen Autofokus. Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos und Kopfhörer stammen wie erwartet von AKG.

© Samsung / … und in Midnight Black mit grauschwarzem S-Pen.

Speicher! Speicher! Wir brauchen Speicher! Speicher!

Das Galaxy Note 9 stößt auch in Sachen Speicher in neue Dimensionen vor. Gibt sich das Standardmodell für knapp 1.000 Euro noch mit 128 Gigabyte internem Speicher zufrieden, so wird es erstmalig in einem Smartphone auch eine Variante mit 512 GB geben (zum Preis von rund 1.250 Euro). Bestückt man diese mit einer SD-Karte kann man auf unglaubliche 1 Terabyte Speicher kommen. Samsung-typisch wird die Funktion, den Speicher als internen Speicher zu formatieren ausgeschaltet, um für eine höhere Sicherheit der Daten zu sorgen. Viele User nehmen laut Aussage des Herstellers, die SD Karte unbedarft aus dem Gerät, was zum totalen Datenverlust führen kann. Die verbauten 6 GB Arbeitsspeicher gehören im Highend-Bereich ja bereits zum guten Ton, daher werden beim Galaxy Note 9 ab 512 GB internem Speicher 8 GB Speicher verbaut.

Foto: Marc Zander/ Auch das Galaxy Note 9 ist wieder wassergeschützt.

Die vielen Neuerungen des S-Pen

Trommelwirbel! Der S-Pen ist beim Ocean Blue Modell ab sofort goldfarben… Okay, nachdem der Jubel abgeebbt ist, kommen wir zu den echten Neuerungen: ab sofort ist der S-Pen Bluetooth-kompatibel und kann als Fernauslöser die Kamera kontrollieren (Hurra, das Ende der Vollpfostenstange ist eingeläutet!) oder zum Weiterklicken in Power Point Präsentationen genutzt werden, ohne dabei mit dem Stift das Smartphone zu berühren. Einmal klicken für die nächste Folie, zweimal klicken für die vorherige Folie. Befeuert mit einer internen Batterie kann der superdünne S-Pen dreißig Minuten oder für 200 Klicks genutzt werden. Dann braucht er eine Aufladung. Die dauert jedoch direkt im Stiftslot des Galaxy Note 9 nur ganze 40 Sekunden. Insgesamt wird der S-Pen quelloffen, was bedeutet, jeder App-Programmierer kann sich überlegen, wie er ihn für seine App sinnvoll nutzen kann. Was der einmalige und der zweimalige Klick auslösen sollen, lässt sich in einem Konfigurationsmenü für viele Apps auch vom Nutzer separat einstellen. Das Zeichnen und Notizen schreiben fühlt sich dank 4096 Punkten und feiner Spitze wie bei einem herkömmlichen Stift an. S-Pens in weiteren Farben können für gut 40 Euro zusätzlich erworben werden.

Foto: Marc Zander / Der neue S-Pen nutzt Bluetooth und kann u.a. als Selbstauslöser für die Kameras genutzt werden.

Und auch das kann das Galaxy Note 9

Auch im Galaxy Note 9 steckt wieder der unsichtbare Butler Bixby, der verfeinert wurde und nun auch Zusammenhänge erkennt. Man muss also nicht die gleiche Frage erneut stellen. Gleichzeitig lernt er die Vorlieben des Nutzers und stellt etwa bei der Frage nach Restaurants in der Nähe den persönlichen Geschmack des Nutzers, etwa Italiener, an die vordere Stelle. Er soll zudem schneller reagieren, allerdings weiterhin nur auf Englisch, eine deutsche Version steht immer noch aus und auch auf Nachfrage gab sich Samsung hier bedeckt.

Die Möglichkeit, das Smartphone als Desktop-Ersatz zu nutzen, wird auch wieder vorhanden sein, diesmal allerdings zusätzlich zur Docking-Station auch einfach per Kabel. Bei der „Lite“-Variante dürfen jedoch maximal fünf Apps in DeX geöffnet werden, da die Kühlung der Docking-Station fehlt. Im Gegensatz zu den Vorgängern kann das Galaxy Note 9 im Dektop-Modus mit dem S-Pen, zum Beispiel als Notizblock oder Touchpad, genutzt werden.

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Fazit

Das Galaxy Note 9 ist eine gute Weiterentwicklung des Note 8. Samsung hat hier in beinahe allen Bereichen verbessert, und die bereits sehr guten Features übernommen. Die Bluetooth-Fähigkeit des S-Pen ermöglicht endlich neue Nutzungsvarianten. Dafür stößt Samsung mit dem Preis auch über den dreistelligen Schwellenwert. Aber es ist halt auch ein Smartphone für Power User.

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