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App-gesteuert: Spielzeug wird smart

Carrera-Bahn, Fußballtrainer und Gummi-Dinos sind so old-school. Heute gibt es ANKI Overdrive-Rennen, Adidas miCoach Smart Ball und MiPosaur-Roboterechsen.

© ANKI

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Ist das noch für Kinder oder schon für Erwachsene? Die Antwort lautet: für alle, die Bock darauf haben. Smartes Spielzeug erobert nicht nur die Kinder- sondern auch die Wohn- und Hobbyzimmer der Eltern. Die Gadgets werden per Smartphone oder Tablet gesteuert und machen riesen Spielspaß.

ANKI Overdrive: das coole Autorennen

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit saßen die Kiddies mit Controllern auf dem Boden, fest verbunden mit der Rennbahn, um ihre Autos Runde um Runde sausen zu lassen. Heute sitzen sie immer noch auf dem Boden, sind aber nicht mehr per Draht und Controller an ihr Spielzeug gebunden, sondern steuern dieses ganz lässig über ihre Smartphones. Wie das geht? Dazu benötigen die Spieler einfach eine WLAN-Verbindung, ein Smartphone und die ANKI Overdrive-App aus dem Google Playstore oder dem App Store sowie ein Overdrive Starter-Kit.Neben den im Starterkit enthaltenen Autos stellt ANKI auch noch weitere schnelle Flitzer für die Rennbahn bereit. © ANKI

Ist die App heruntergeladen und die Rennbahn zusammengesteckt, kann’s auch schon losgehen. Im Kit enthalten sind nicht nur Bauteile wie Straßenelemente und Brückenpfeiler, eine Ladestation für vier Autos und ein Reifenreiniger, sondern auch zwei Rennwagen: Groundshock und Skull. Diese müssen vor dem Spiel noch kurz aufgeladen werden. Das dauert zwischen acht und zehn Minuten. Wem die Ausstattung nicht reicht, kann sich zusätzlich die Flitzer Nuke, Guardian, Big Bang und Thermo dazu kaufen und diese mit Upgrades aufrüsten, damit sie schneller und besser lenkbar werden und über noch stärkere Waffen verfügen als in der Ursprungsversion. Außerdem gibt es einige weitere Kits mit Streckenteilen und anderen Features. Um die Anschaffung des Starter-Kits kommt man übrigens nicht herum, da es das für jede Strecke notwendige Start-/Ziel-Element beinhaltet. Auch wenn es insgesamt sechs Rennwagen gibt - pro Rennen können immer nur bis zu vier Autos fahren. Jeder Spieler benötigt sein eigenes Smartphone. Vor dem Kauf sollte man darauf achten, ob sein Gerät mit ANKI Overdrive kompatibel ist, damit es keine böse Überraschung gibt.Das Starterkit ist ein muss. Nur darin sind wichtige Bauteile enthalten. © ANKI

Zu Beginn des Rennens suchen sich die Spieler einen Modus für ihr Gameplay aus – da gibt es zum Beispiel: Race, Battle, King Of The Hill und weitere. Wer Chancengleichheit für alle möchte, hat zudem die Möglichkeit, sämtliche Rennwagen in ihren Ursprungszustand zu versetzen – ohne gepimpte Waffen und verrückte Extras. Anders herum können auch alle Commander gleichzeitig mit einem goldenen Colt ausgestattet werden, der jedem einen einzigen Schuss erlaubt, um seine Gegner außer Gefecht zu setzen. Falls es zu Hause Streitereien um den Vortritt kommen sollte, hier ein kleiner Tipp: Die Väter können auch noch spielen, wenn die Kinder schon im Bett sind. Für rund 170 Euro ist das Starter-Kit erhältlich. 

Adidas miCoach: Früh übt sich der Profifußballer

Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein ganz normaler Fußball der Größe 5, fühlt sich auch so an, ist so schwer und hat dieselben dynamischen Eigenschaften. Optisch und vom Gewicht her nicht vom herkömmlichen Fußball zu unterscheiden: Der smarte Ball von Adidas. © Adidas

Der Smart Ball von Adidas ist aber kein herkömmlicher Fußball, sondern ein kleines Hightech-Gerät, mit dem Hobbysportler ihr Spiel und ihre Treffsicherheit verbessern können. Im Inneren des Balls ist eine Sensorkonstruktion eingebaut, die alle relevanten Daten misst, um über die miCoach Smart Ball App (nur auf Geräten mit iOS ab Version 7 anwendbar) Auskunft zu Kraft, Drall, Stärke und Flugbahn geben zu können. Die Datenübertragung erfolgt per BluetoothMit hilfreichen Videos in der App kann der Spieler seine Technik verbessern. © AdidasWer also für seine weiten Schüsse bekannt ist, sollte damit rechnen, den Ball erst wieder in den Bluetooth-Bereich zurückholen zu müssen, bevor er die Daten aufs Smartphone geliefert kriegt. Zusätzlich gibt die App wertvolle Tipps, wie man seine Art, Fußball zu spielen, weiter optimieren kann. Dazu gehören etwa Anleitungen zur Ballbeherrschung, zum Training und zu allen möglichen Schusstechniken. Was wohl ein Pep Guardiola dazu sagt, wenn plötzlich der Ball selbst das Training übernimmt?

Die App erlaubt es dem Spieler außerdem, eigene Statistiken über sein Training zu führen und diese mit seinen Sportfreunden zu teilen und zu vergleichen und sich sogar Wettkämpfen zu stellen. Wer schießt die besten Elf-Meter? Wer gibt dem Ball den coolsten Drill?

Mit der App lassen sich spannende Challenges spielen. © AdidasWas allerdings ein bisschen nervig sein dürfte, ist, dass der Ball jedes Mal vor einem Schuss neu ausgerichtet werden und mit einem Fingertipp auf dem Handy aktiviert werden muss. Da auch zahlreiche Videos zur Ballbeherrschung in der App vorhanden sind, umfasst sie insgesamt 200 MB. Um sein Download-Volumen zu schonen, sollte man deshalb nach Möglichkeit die App im WLAN-Betrieb installieren.

Nach rund einer Woche Training mit dem Bluetooth-Ball, was in etwa 2.000 Schüssen entspricht – je nach Trainingsintensität - ist kurzzeitig aber erst einmal Schluss, weil er dann an die Ladestation muss. Diese ist im Lieferumfang enthalten. Außerdem kommt der miCoach Smart Ball mit einem Stecker und einer Kurzanleitung daher. Wer im Besitz einer Ballpumpe ist, kann nach dem Auspacken und kurzer Ladezeit sofort loslegen. Wer keine Ballpumpe hat, muss den Ball erst im Sportgeschäft aufblasen lassen, weil er unaufgepumpt geliefert wird. Für knapp 200 Euro ist der smarte Ball zu haben.

MiPosaur: braucht kein Fell und kein Aquarium

Der süße, schwarze Elektronik-Dino, MiPosaur, ist das perfekte Haustier für jeden, der weder Haare von Sofas saugen möchte, noch Katzenklos leeren oder Aquarien reinigen will. Außer den Anschaffungskosten von rund 90 Euro kostet das Tierchen auch nichts weiter. Aber was kann der MiPosaur eigentlich so tolles?Der MiPosaur ist ein süßes Elektro-Tierchen, das gerne einem Ball hinterher jagt. Mit hilfreichen Videos in der App kann der Spieler seine Technik verbessern. © Wowwee

Der kleine Dino ist ziemlich smart. Er bewegt sich auf zwei Rollen, wobei er mit Kopf- und Schwanz immer sein Gleichgewicht auspendelt. Das Tierchen lässt sich unter anderem per Smartphone steuern. Nutzer, die über ein Android- oder iOS-Gerät verfügen können sich die App kostenlos herunterladen. Über die App kann der Haustierhalter den MiPosaur beispielsweise füttern, ihn bewegen oder zum Tanzen bringen. Ist gerade mal kein Smartphone oder Tablet zur Hand, stellt das auch kein Problem dar, denn der kleine prähistorische Spielkamerad reagiert auch auf Gesten. Er ist mit verschiedenen Sensoren, wie etwa Näherungs- oder Bewegungssensoren, ausgestattet, sodass er Handbewegungen erkennt, entschlüsselt und in eigene Bewegungen umsetzt. Insgesamt soll er auf etwa zehn verschiedene Gesten reagieren. Die Firma WowWee hat sich zu App und Gestensteuerung noch eine dritte Möglichkeit einfallen lassen, damit Kinder und Erwachsene größtmöglichen Spaß mit dem niedlichen Saurier haben: einen Trackball.Futter gibt's über die App. © Wowwee

Der Trackball ist das Lieblingsspielzeug des kleinen Dinos. Er jagt ihm nach, er spielt mit ihm und er lässt sich wie ein Hund durch einen angetäuschten Wurf aufs Glatteis führen. Auf dem Ball ist ein kleines Rädchen installiert, mit dem Herrchen oder Frauchen einstellen kann, was der Plastiksaurier machen soll. Es gibt beispielsweise die Option, ihn mit Steaks oder alten Socken zu füttern, ihn folgen zu lassen, indem man den Leinenmodus wählt, oder ihn zum Tanzen zu animieren. Das Tierchen reagiert auf Musik und hat einen ganz eigenen Charakter. Je mehr man sich mit ihm beschäftigt, desto mehr lernt er auch. Trotzdem behält der MiPosaur immer auch seinen eigenen Kopf. Wenn er am Schwanz gezogen oder ihm sein Ball geklaut wird, dann kann er richtig böse werden. Seine niedlichen Babydino-Laute klingen dann plötzlich richtig bedrohlich. Mit dem Kerlchen zu Hause wird es nie langweilig, weil er trotz Lernwillen seine Launenhaftigkeit behält und damit täglich für neue Lacher, Herausforderungen und Erfahrungen sorgt.

Fazit

Smartes Spielzeug ist keine Seltenheit mehr und gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Fast alle Bereiche werden abgedeckt – sei es Sport, Spaß, Lernen oder Geselligkeit. Sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistern sich für app-gesteuerte Gadgets wie smarte Fußbälle, elektronische Dinos oder Rennautos, die über WLAN funktionieren.

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