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Title: Entertainment
iPhone 11, neue iPads und Apple Watch Series 5

Apple renoviert iPhone, iPad und Watch

Für iPhone-Fans ist der September der wichtigste Monat im Jahr, denn dann stellt Apple seine neuen Smartphones vor. Neben iPhone 11 und iPhone 11 Pro zauberte man aber auch ein neues Einsteiger-iPad aus dem Hut und ein Update für die Apple Watch.

©Apple

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Auch bei vielen Smart Home Nutzern steht Apple hoch im Kurs, denn die Hardware aus Cupertino ist hochwertig, zuverlässig und einfach zu bedienen. Die Neuheiten in iOS 13 (Start ab 19. September) und iPadOS (Start ab 30. September) rüsten auch bestehende Smartphones und Tablets mit neuen Features aus. Besonders spannend ist aber die neue Hardware. Wie gewohnt zelebrierte Apple die Neuvorstellung seiner Geräte im Rahmen einer Keynote. In rund zwei Stunden gab es viele Neuheiten rund um das aktuelle Apple-Angebot zu hören. Wer es noch einmal im Original nachverfolgen möchte, kann den aufgezeichneten Live-Stream abrufen. Hier die wichtigsten Punkte für alle, die nicht so viel Zeit haben.

©Apple/ Das iPhone 11 tritt die Nachfolger des erfolgreichen iPhone XR an.

iPhone 11: Nachfolger für iPhone XR

Wer hätte das gedacht, das nächste iPhone kommt als iPhone 11 auf den Markt. Doch so einfach ist es nicht, denn es gibt ja nicht nur ein Smartphone-Modell von Apple. Das beliebteste iPhone war in 2019 bisher das iPhone XR, also die im Vergleich günstigste Variante. Das iPhone 11 ist der Nachfolger des iPhone XR und kommt auch wieder mit einem 6,1 Zoll großen LCD-Bildschirm (1792 x 828 Pixel bei 326 ppi) und besteht außen aus Glas und Alu. Es gibt einige Unterschiede zum iPhone XR, die neue Dual-Kamera sticht dabei heraus. Im XR steckt nur eine Cam mit 12 Megapixel Weitwinkel, das iPhone 11 bringt zusätzlich einen Ultraweitwinkel-Sensor mit. Außerdem gibt es einen Nachtmodus, der Situationen mit schlechtem Licht besser meistert und erstmals einen 2fach optischen Zoom. Videos macht die Frontkamera des iPhone 11 jetzt in 4K-Auflösung, beim XR muss man sich mit Full-HD begnügen. Unter der Haube arbeitet beim iPhone 11 ein neuer, schnellerer Chip (A13) und Apple gibt an, dass der Akku eine Stunde länger durchhält als beim iPhone XR. Ein kleines Detail beim WLAN hat sich geändert, im iPhone 11 steckt jetzt der neueste Standard 802.11ac (Wi-Fi 6). Beim Speicherausbau geht es mit 64 GByte los (799 Euro), das ist für ein 2019er Smartphone knapp bemessen, aber auch 128 (849 Euro) und 256 GByte (969 Euro) sind verfügbar. Statt IP67 hat das iPhone 11 jetzt eine IP68-Zertifizierung. Das bedeutet, bis zu 30 Minuten soll das iPhone 11 in einer Wassertiefe bis zu zwei Metern keinen Schaden nehmen.

©Apple/ Mit dem iPhone 11 Pro liefert Apple erstmals eine Triple-Cam für seine Smartphones.

iPhone 11 Pro: Nachfolger des iPhone XS

Der eigentliche Star des Abends war aber das iPhone 11 Pro. Apple hat also am Namen gedreht, um noch einmal zu verdeutlichen, dass dieses Smartphone ein absolutes Profigerät ist. Ein bisschen geht es vielleicht auch darum, den Aufpreis zu rechtfertigen. In der Gerätehistorie folgt das iPhone 11 Pro dem iPhone XS nach. Und es ist kein revolutionärer neuer Ansatz, sondern ein solides Update. Der OLED-Bildschirm beispielsweise ist gleich geblieben, im Apple-Sprech ein 5,8 Zoll Super Retina XDR Display. Das Pro-Display bietet aber bessere Kontrast- und Helligkeitswerte. Die Einkerbung am oberen Bildschirmrand gibt es nach wie vor. Auch beim iPhone 11 Pro ist die Kamera ein wichtiger Punkt, erstmals hat Apple eine Dreifach-Kamera am Start. Zu den 12 Megapixel-Sensoren mit Weitwinkel und Tele gesellt sich ein Ultraweitwinkel-Objektiv. Wie das iPhone 11 beherrscht auch das iPhone 11 Pro den Nachtmodus für bessere Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen. Auch die Front-Cam kann jetzt 4K-Aufnahmen mit 60 Frames pro Sekunde, beim XS war bei Full-HD Schluss. Der neue A13-Chip plus bis zu vier Stunden längere Akkulaufzeit runden das Update ab. Auch das iPhone 11 Pro beherrscht den aktuellen Wi-Fi 6-Standard. Vier Farben (Nachtgrün, Silber, Space Grau, Gold) sind erhältlich und zwar mit 64 GByte (1.149 Euro), 256 GByte (1.319 Euro) oder 512 GByte (1.549 Euro) Speicher.

iPhone 11 Pro Max: Nachfolger des iPhone XS Max

Wie schon beim Vorgänger gibt es auch beim iPhone 11 Pro ein Modell mit größeren Display. Nachfolger für das iPhone XS Max ist das iPhone 11 Pro Max. Wichtigster Unterschied ist das größere Display mit 6,5 Zoll Diagonale. Ansonsten ist die Ausstattung im Vergleich zum iPhone 11 Pro fast identisch. Wichtig ist der größere Akku, der bis zu 5 Stunden länger durchhalten soll als beim XS Max. Bei beiden Pro-Modellen gibt es kein 3D-Touch mehr, stattdessen setzt Apple auf Haptic Touch. Der Unterschied: Die Displays der Pro-Modelle sind nicht mehr wirklich druck-sensitiv. Bei Haptic Touch tippt man stattdessen Elemente einfach an und lässt den Finger länger drauf. Daraufhin vibriert das iPhone und es öffnen sich dann zusätzliche Funktionen.

©Apple/ Das Einsteiger-iPad kriegt ein größeres Display spendiert.

iPad mit 10,2 Zoll: Neues Einsteiger-iPad

Auch bei den iPads hat Apple das Modellangebot in den letzten Jahren stark erweitert. Während die Pro-Modelle Highend-Nutzer ansprechen wollen und die Minis sich für alle eignen, die es besonders kompakt wollen, zielen die "normalen" iPads auf Einsteiger und weniger zahlungskräftige Kundeschaft wie Schüler und Studenten ab. Genau für die Einsteiger hat Apple jetzt das iPad aktualisiert, die 2019er Version ist die siebte iPad-Generation und sie lässt das Display von 9,7 auf 10,2 Zoll anwachsen. Ansonsten hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht allzu viel getan, unter der Haube arbeitet immer noch der gleiche A10-Chip und auch der Speicherausbau ist gleich geblieben: Apple bietet Modelle mit 32 (379 Euro) und 128 GByte (479 Euro) an, jeweils als Wi-Fi bzw. Wi-Fi + Cellular an, für die letzteren Modelle muss man jeweils 140 Euro Aufpreis einkalkulieren. Immerhin unterstützt das neue iPad auch das Apple Smart Keyboard.

©Apple/ Die Apple Watch Series 5 bringt als größte Neuheiten Always-on-Display und Kompass mit.

Apple Watch Series 5: Neue Smartwatch

Auch bei der Apple Watch bleibt man beim bewährten Konzept ein Mal pro Jahr ein Update für die Hardware zu liefern. Aber es bleibt bei einem kleinen Update: So kommt die fünfte Generation der Apple Watch jetzt mit einem Always-on-Display. Bisher war es so, dass sich das Display so oft es ging abschaltete, um möglichst viel Strom zu sparen. Jetzt dimmt Apple in diesen Situationen das Display nur noch. Uhrzeit oder Sportdaten sind damit weiterhin sichtbar und Strom gespart wird trotzdem. Apple bringt außerdem wieder mehr Gehäusevielfalt und holt die aus früheren Generationen der Watch bekannten Varianten Titan und Keramik zurück. In der neuen Apple Watch ist auch ein Kompass verbaut. Wer beispielsweise per Karten-App navigiert, wird automatisch in die passende Richtung geschickt. Kombis aus Gehäuse und Armbändern gibt es fast unüberschaubar viele, los geht es ab 449 Euro, aber für die Hermes-Variante kann es auch der dreifache Preis sein.

Fazit

Apple erledigt seinen Job und bringt solide Hardware-Updates für seine Produkte. Der große Wurf bzw. die große Innovation ist aber nicht dabei. Am meisten ändert sich noch beim iPhone mit den neuen Kameras. Das betrifft iPhone 11 ebenso wie iPhone 11 Pro. Beim Einsteiger-iPad und bei der Apple Watch sind die Neuheiten schon sehr überschaubar. Wer jetzt den Kauf plant, greift natürlich zu den neuen Modellen. Wer die Vorgänger besitzt, findet wenig Gründe für den Umstieg.

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