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Smart Home

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Kein Kinderkram

Barbie total modern: Neues Haus ist ein Smart Home

Die Puppe zeigt der neuen Generation die Vorteile der schlauen Vernetzung anhand ihres sprachgesteuerten „Dreamhouse“.

© Foto: Screenshot YouTube-Video

Die Firma Mattel bringt es den Kleinsten schon bei: Nur ein smartes Haus ist ein gutes Haus. Mit dem Einzug in ihr neues Zuhause macht die beliebte Barbie-Puppe einen großen Sprung ins moderne Leben und überholt dabei den einen oder anderen echten Menschen, der noch nicht auf Smart Home umgerüstet hat. 

Barbie gibt sich up-to-date. In den letzten Jahren hat das Püppchen einige Wandel mitgemacht: von der perfekt aussehenden Überfrau zur eher realistisch geformten jungen Dame. Inzwischen haben sich auch Barbies Lebensgewohnheiten diesem Jahrtausend angepasst:

Bereits 2015 wurde die oft kritisierte, aber wohl bekannteste Puppe so ausgestattet, dass sie mit ihren kleinen Besitzern sprechen kann. Die „Hello Barbie“ verfügt über ein Mikrophon, das alles, was in ihrem Umfeld gesagt wird, aufnimmt und in der Cloud speichert. Eltern und auch Mattel – und wie die Auszeichnung mit dem „Big Brother Award“ vermuten lässt, so manch‘ anderer, nicht autorisierte Zuhörer – können das Kindergebrabbel über eine App anhören. 

2016 gehen die Macher noch einen Schritt weiter. Jetzt redet nicht nur die Puppe, sondern auch ihr „Hello Dreamhouse“. Im gewohnten Barbie-Stil kommt das neue Haus daher: Es ist sehr pink und funkelt stark. Die Luxus-Hütte verfügt sogar über einen Aufzug, mit dem Barbie zwischen erstem Stock und Erdgeschoss hin- und herpendeln kann, ohne Gefahr zu laufen, sich die zarten Knöchelchen in ihren High Heels zu verstauchen. Und das Beste daran ist: Barbie beziehungsweise ihre Besitzerin muss nicht einmal auf einen Knopf drücken, sondern kann den Lift per Sprachbefehl in Bewegung setzen. Ebenso auf Sprache

reagieren Einrichtungsgegenstände wie der Backofen, die Dusche oder die Treppe, die sich auf Wunsch in eine Rutschbahn verwandelt. Smarte Sensoren im „Dreamhouse“ reagieren zudem auf Barbies Anwesenheit. Wie im richtigen Smart Home geht das Licht automatisch in dem Raum an, in dem sich das Püppchen gerade aufhält. Passt die Beleuchtung einmal nicht zur Stimmung der Lady, lässt sie sich farblich – ebenfalls über Sprachsteuerung – anpassen. Über einen Partymodus verfügt das Spielhaus auch. 

Die Sprachsteuerung des „ Hello Dreamhouse“ funktioniert anscheinend ähnlich wie Apples Siri, das heißt, dass das Barbie Smart Home nicht nur Befehle entgegen nimmt, sondern auch auf solche antwortet.

Wie schon bei der „Hello Barbie“ machen sich Datenschützer zu dem pinken Mädchentraum so ihre Gedanken, da das Haus über WLAN mit der Cloud verbunden ist, in welcher auch in diesem Fall die Gespräche und Befehle der Kids gespeichert sind – laut Hersteller zur kontinuierlichen Verbesserung der Produkte.

Im Herbst 2016 (Stand: Februar 2016) soll das smarte Barbie Haus auf den Markt kommen. Für rund 300 US-Dollar soll es zu haben sein. Günstiger kommt da schon die ebenfalls futuristisch anmutende Barbie auf dem Hoverboard daher. Die auf einem Quadrokopter, also auf einer Drohne, fliegende Puppe kann bereits für 60 US-Dollar – ebenfalls ab Herbst – durch die Kinderzimmer schwirren.

Fazit

Barbie im Wandel der Zeit: Das 1959 erstmals verkaufte Püppchen hat inzwischen viele Gesichter und viele Gebrauchsgegenstände zu ihrem ursprünglichen Repertoire dazubekommen. 2016 soll das Jahr der supermodernen Barbie werden: Sie zieht in ein Smart Home ein und fliegt auf ihrem Hoverboard durch die Gegend. Die Kinder dürften begeistert sein, während Datenschützer und Eltern vielleicht noch besorgt auf die neuen Entwicklungen blicken.

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