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Title: Entertainment
Amazon und Google schließen Freundschaft

Besser streamen im Smart Home

Das Schöne am Video-Streaming ist, dass es eigentlich ganz unkompliziert funktioniert. Wären da nicht Streitigkeiten unter den großen Anbietern. Doch zur Freude vieler Streaming-Fans haben Amazon und Google vorerst wieder Freundschaft geschlossen. Doch allzu dick ist diese nicht.

©Amazon

©Amazon

Was war das vor ein paar Jahren noch für ein Aufwand: Video- und Musik-Sammlungen musste man mühsam digital selbst pflegen oder in Scheibenform über Blu-Ray-, DVD- oder CD-Sammlungen organisieren. Und dann kamen die Streaming-Dienste und alles war gut. Nein, das stimmt nicht ganz. Die großen Anbieter wie Amazon, Apple, Google, Netflix oder Spotify fechten einen harten Konkurrenzkampf aus. Und der macht die Einfachheit an vielen Stellen zunichte, denn die Anbieter machen sich gegenseitig das Leben schwer. Beispiel: Netflix kappte vor einigen Monaten die AirPlay-Unterstützung für bestimmte Fernseher. Es kann also sein, dass man sich einen neuen Fernseher mit AirPlay kauft, der dann viele Sachen per AirPlay streamt, Netflix aber nicht.

©Google/ Endlich kann man Amazon Prime Video auch via Chromecast streamen.

Amazon Prime Video über Chromecast

Zwei andere Streithansel sind Amazon und Google. Eine beliebte und günstige Möglichkeit, um Serien und Filme vom Smartphone ohne Kabel auf den Fernseher zu bringen, ist Google Chromecast. Es gibt derzeit zwei Modelle, Google Chromecast und Chromecast Ultra. Der Hauptunterschied: Der "normale" Chromecast streamt bis Full-HD-Auflösung (1.080p), die Ultra-Version schafft 4K und HDR. Beide Geräte sehen aus wie Eishockey-Pucks und werden per HDMI an den Fernseher angeschlossen. Bisher war das Problem, dass man mit Chromecast zwar YouTube oder Netflix streamen konnte, Amazon Prime Video blieb aber außen vor. Das hat sich kürzlich geändert, aus der aktuellen Prime Video App lassen sich auch Chromecasts als Streaming-Ziel ansteuern. Die Anforderungen auf Smartphone-Seite sind dafür nicht besonders hoch, ab Android 5.0 bzw. ab iOS 10.1 ist man dabei.

Google Assistant steuert Prime Video...noch nicht

Mit der neu angekündigten Zusammenarbeit von Amazon und Google machten sich viele Smart Home Nutzer schon Hoffungen, dass sie beispielsweise Prime Video via Google Assistant steuern lassen würde. Lustigerweise sollte das wohl auch passieren, zumindest tauchte eine entsprechende Support-Seite von Google auf, die genau das versprach. Blickt man heute auf diese Support-Seite, steht dort nichts mehr von Amazon Prime Video. Ob Google einen Rückzieher gemacht hat oder die Implementierung einfach noch Zeit braucht, ist nicht klar, Stand heute gehorcht Prime Video Google Assistant noch nicht aufs Wort.

©Sony/ Fernseher mit Android TV kriegen auch Support für Prime Video Apps.

Amazon Prime Video auf Android TV

Auch auf Fernsehern mit Android TV war Prime Video bisher ein rares Gut. Es gab Geräte, auf denen die App verfügbar war, aber meist fehlte Amazons Videostreaming-Dienst. Auch das ändert sich, Google will die Unterstützung für Prime Video auf Android TVs ausbauen, sodass Nutzer eine größere Auswahl an Streaming-Diensten haben. Anfang Juli hat man schon angefangen, die Prime Video App für mehr Fernseher mit Android TV bereitzustellen, doch das will Google Stück für Stück machen. Für Besitzer von Android TVs lohnt es sich, immer mal wieder zu prüfen, ob Prime Video für ihr Gerät verfügbar ist.

©Amazon/ Im Gegenzug kriegt FireTV auch YouTube spendiert.

YouTube auf FireTV Stick

Was bei Google Chromecast ist, heißt bei Amazon FireTV Stick und auch hier gibt es zwei Versionen, eine bis Full-HD-Auflösung und die andere unter dem Namen Amazon FireTV Stick 4K mit 4K- und HDR-Support. Dort gab es, wenig verwunderlich, immer schon Unterstützung für das hauseigene Prime Video Angebot sowie Netflix, dafür fehlte YouTube. Aber da auch in der Streaming-Branche eine Hand die andere wäscht, ist YouTube jetzt auch auf dem FireTV Stick zuhause.

Alexa-Befehle für YouTube

Alexa zeigt sich hier gleich viel flexibler als Google Assistant. Die Sprachbefehle werden gleich an die YouTube-App weitergeben, "Alexa öffne YouTube" startet YouTube, danach kann man vor- und zurückspulen oder nach bestimmten Videos per Alexa-Befehl suchen.

©Amazon/ Auf dem Echo Show läuft YouTube aber nicht als App.

Keine Unterstützung für Smart Displays

Für Smart Home Nutzer ist die neuerliche Annäherung zwischen Amazon und Google eine gute Sache, allzu weit geht die neue Liebe aber nicht. So gibt es beispielsweise keine gegenseitig Unterstützung für Smart Displays. Wer beispielsweise auf einem Echo Show YouTube nutzen will, muss das umständlich über den eingebauten Browser tun; eine YouTube-App sucht man auf dem Smart Display vergebens. Andersrum hat der Google Nest Hub keine Anbindung an Amazon Prime Video zu bieten.

Fazit

Besser als nichts, möchte man als Betroffener sagen. Dass sich die verschiedenen Streaming-Anbieter gegenseitig in die Suppe spucken, müssen Nutzer ausbaden, die dann mehrere Geräte anschaffen müssen. Bleibt zu hoffen, dass Amazon und Google die neu aufblühende Freundschaft ausbauen, sodass bald auch Smart Displays unterstützt werden.

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