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Title: Entertainment
News von der CES 2018

CES 2018: Neuheiten und Trends aus Las Vegas

Unser Blog informiert zur CES 2018 über alle CES News rund um Smart Home, Robotik, Digital Health & Fitness, Wearables und Künstliche Intelligenz.

Quelle: Screenshot CES

Quelle: Screenshot CES

Die CES ist seit Jahrzehnten der Hotspot für große technologische Ankündigungen: 2015 wurde 4K UHD hier erstmals gezeigt, 2003 Blu-Ray der Öffentlichkeit präsentiert und 1991 die Compact Disc enthüllt.

Grund genug, die Messe genauer im Auge zu behalten. Wir werden in diesem Blog während der vom 9. bis 12. Januar 2018 stattfindenden Messe in Las Vegas immer wieder spannende Smart Home Neuigkeiten von der CES 2018 zeigen. Los geht's!

12.1.2018

Selbstfahrende Reisekoffer auf der CES 2018

Wenn einer eine Reise tut, dann hat er… zukünftig smarte Gadgets dabei: autonom fahrende Urlaubskoffer sind gleich mehrfach auf der CES 2018 präsent. Neben dem CX-1 von ForwardX Robotics mit Kameras zur Gesichtserkennung seines Besitzers zeigte auch Travelmate Robotics die neueste Version des smarten Gepäckstücks. Die Idee dahinter: Reisende haben die Hände frei zum Telefonieren oder Kaffee trinken. Der Roboter folgt dank Bluetooth-Anbindung und GPS-Modul dem Besitzer auf Schritt und Tritt, weicht Hindernissen wie Menschen aus und meldet sich, wenn er zu weit entfernt ist, etwa aufgrund eines Diebstahls. Der Travelmate hat eine LED-Beleuchtung, ist ca. 12 km/h schnell und verfügt über einen Akku, der vier Stunden durchhält. Die herausnehmbare Batterie soll ihn problemlos durch Sicherheitskontrollen kommen lassen. Zum einfachen Öffnen setzt Travelmate auf einen Fingerabdrucksensor, an der Oberfläche gibt es ein separates kleines Fach für Wertgegenstände, der Griff kann auch als tragbarer Schreibtisch bzw. Laptop-Stellfläche dienen. Je nach Größe kostet der in diversen Farben erhältliche Travelmate zwischen 1.100 (Größe ca. 55 x 20 x 40 cm) und 1.500 US-Dollar (Größe ca. 75 x 31 x 52 cm).


Smarte G
adgets für Radfahrer von der CES Las Vegas

Neben der Sonos Brille, die wir weiter unten zeigen, gibt es auf der CES 2018 auch smarte Gadgets für das Fahrrad selbst. Aus einem handelsüblichen Fahrrad mal eben ein E-Bike machen, diese Idee haben viele im Kopf. Nur wenige setzen sie auch um. Neben dem Copenhagen Wheel für den Hinterrad-Einbau zeigte Electron als CES News das Electron Wheel 2.0, das noch einfacher, nämlich im Vorderrad, eingebaut werden kann, ohne die Kette etc. abzunehmen. Genauer gesagt tauscht man das gesamte Vorderrad mal eben durch das motorisierte mit 36-Volt-Akku und Nabenmotor aus. Eine Kabelverlegung entfällt, da Bluetooth verbaut ist, was eine Kopplung mit dem Smartphone ermöglicht. Der Motor sorgt für Geschwindigkeiten bis 25 km/h bei rund 80 km Reichweite. Und auch der Preis ist wesentlich günstiger als bei bisherigen Nachrüst-Einheiten: ca. 800 US-Dollar soll das Rad kosten. Erhältlich wird es als 26 Zoll- und 700c-Variante sein.

© Electron, CES 2018

Das Unternehmen Velco möchte mit der überarbeiteten Wink Bar aus dem Fahrrad ein Smart Bike machen: dazu wird einfach der gesamte Lenker durch die Wink Bar ausgetauscht. Die steckt voller Sensoren und erkennt etwa, ob ein Dieb das Fahrrad stehlen möchte und aktiviert eine Alarmsirene. Wink Bar besitzt ein GPS-Modul, das über das Smartphone die Position des Fahrrads anzeigt oder als Routenplaner durch Leuchten am linken oder rechten Lenker symbolisiert, wann man abbiegen soll. Auch eine Sicherheits-Beleuchtung ist im Lenker integriert, die sich bei Dunkelheit automatisch einschaltet. Der Akku des smarten Fahrradlenkers soll bis zu drei Wochen durchhalten und sich über einen Nabendynamo (sofern am eigenen Rad vorhanden) beim Treten aufladen. Die App ist für iOS und Android erhältlich, Wink Bar soll voraussichtlich unter 300 Euro kosten.


Sinnvolle Gadgets für Senioren unter den CES Neuheiten

Helite möchte Senioren, aber auch Reiter und Motorradfahrer, vor Langzeit-Schäden und schwierigen Genesungen bei Oberschenkelhalsbrüchen durch Stürze bewahren: auf der CES Las Vegas zeigte das Unternehmen einen tragbaren Airbag für Menschen namens Hip’Air. Den rund ein Kilo schweren Gurt schnallt sich der Träger um die Hüfte. Nach dem Schließen aktivieren sich die Sensoren automatisch. Sie sollen einen Sturz erkennen und das Öffnen des Airbags innerhalb von 280 Millisekunden einleiten – 0,2 Sekunden für das Erkennen des Sturzes und 0,08 Sekunden für das Aufblasen. Laut Hersteller dauert ein Sturz im Durchschnitt rund 400 Millisekunden. Die Antisturzhilfe soll in Europa im März 2018 für rund 660 Euro auf den Markt kommen, Gas zum Nachfüllen nach einer Öffnung soll es für knapp 40 Euro geben.

Nachts sollen Senioren, vor allem Patienten mit Demenz, und auch deren Angehörige oder Betreuer ruhiger schlafen können, wenn sie einen so genannten E-Skin-Schlafanzug des japanischen Herstellers Xenoma tragen. Über eingewebte Sensoren in den smarten Pyjamas werden schlaf-untypische Bewegungen des Trägers erkannt und per Bluetooth  auf ein Smartphone gemeldet. Zusätzlich überwachen Sensoren die Vitalfunktionen wie Atmung und Herzfrequenz. Die Sensoren sollen mehr als 100 Wäschen schadlos überstehen. In Kürze soll die Alltagstauglichkeit voraussichtlich in einem deutschen Krankenhaus langzeitgetestet werden. Wenn alles nach Plan verläuft, sollen die Kleidungsstücke spätestens 2020 für unter 100 US-Dollar auf den Markt kommen.

© Xenoma / Engadget, CES 2018


Alter Falter: zwei Geräte für den smarten Haushalt als CES Neuheiten

Hier noch zwei smarte Helfer für den Haushalt, die eher kurios anmuten und deren echter Nutzen fragwürdig ist:

Der überarbeitete FoldiMate ist ein Roboterschrank, der für den stolzen Preis von knapp 1.000 US-Dollar ab Ende 2019 in den USA selbstständig Wäsche ab einer bestimmten Größe falten und leicht glätten soll, Socken und Unterwäsche gehören nicht dazu. In Kooperation mit BOSCH Siemens Hausgeräte GmbH wurde das Gerät kompakter und smarter, das Falten eines Kleidungsstücks dauert ca. vier Minuten. Dazu kommt die eigene Zeit für das korrekte Einspannen der Wäsche. Eher etwas für jemanden, der schon alles hat oder seine Tinder-Dates zum spontanen Ausziehen überreden möchte …

Für das 16-fache des Preises von FoldiMate soll man ebenfalls in 2019 den Laundroid von Seven Dreamers kaufen können, dessen erster Prototyp ebenfalls schon vor einigen Jahren zu sehen war. Der sieht aus wie ein Schrankregal und geht noch etwas weiter als FoldiMate, denn das lästige eigene Einspannen der Wäsche entfällt. Hier packt man seine Kleidung in eine Schublade unten am Schrank, aktiviert einen Drehregler und die Künstliche Intelligenz sucht sich die einzelnen Kleidungsstücke heraus und faltet sowie glättet sie. Danach werden die fertigen Hemden etc. in Regalen abgelegt, sortiert nach den Familienmitgliedern, denn die K.I. lernt jedesmal dazu. Ach ja, Überraschung: Sprachkommandos sind auch möglich.

© Seven Dreamers, CES 2018 

BIKI, eine Art Unterwasser-Drohne, dreht auf der CES 2018 seine Runden

Niedliche Roboter für den Hausgebrauch gibt es unter den CES Neuheiten diverse zu sehen: neben der Aflac Special Duck, der süßen Neuauflage von Sony‘s Roboterhund Aibo und LG’s CLOi-Modellen sticht hier besonders BIKI hervor. BIKI ist ein Roboter für das Wasser, genauer eine bionische kabellose Unterwasserdrohne, die ohne Propeller auskommt und stattdessen auf eine steuerbare Schwanzflosse setzt. Die Finanzierung von 50.000 US-Dollar wurde via Kickstarter um das 5-fache übertroffen. Interesse ist also da. Und der kleine Roboter hat einiges auf dem Kasten: Spielspaß im Pool gehört dazu, das Aufspüren von lohnenden Angelplätzen mit Unterwasser-Bildern oder die Begleitung beim Schnorcheln oder Tauchen bis circa 60 Meter Tiefe, auch hier inklusive Unterwasservideos oder –fotos. BIKI verfügt über eine integrierte 4K-Kamera mit 32 GB internem Speicher für bis zu zwei Stunden Videoaufzeichnung in Full-HD und zwei leuchtstarke Lampen. Im Smart Home könnte BIKI auch als unscheinbare Überwachungskamera im Aquarium eingesetzt werden, indem man ihn vorher programmierbare Runden drehen lässt, Infrarot-Abtastung bewahrt den kleinen Roboter vor Kollisionen. Auch das Steuern per Smartphone-App oder der mitgelieferten Fernbedienung ist über eine Verbindung von WiFi- und Schallwellen-Technologie möglich.


11.1.2018


CES Neuheiten für das smarte Badezimmer

Der Haartrockner Volo Go ist ein akkubetriebenes Smart Home Gadget, das die Haare mit Infrarot-Technologie trocknet. Das soll laut Hersteller für weniger Haarschäden durch Hitze sorgen und gleichzeitig die Haare schneller trocknen. Integrierte Sensoren überwachen beim Trocknen die Haartemperatur und regeln die Hitze bei Bedarf herunter. Der kabellose Fön wird für voraussichtlich 400 US-Dollar zu haben sein.

© Volo Beauty, CES 2018

Das stille Örtchen neu erfinden möchte das japanische Unternehmen Toto, das auf der CES 2018 die Neorest NX zeigt: die smarte Toilette öffnet sich automatisch, heizt auf Wunsch die Klobrille vor, beduscht und trocknet nach dem Toilettengang, versprüht Deodorant, spült automatisch, reinigt die Kloschüssel per photokatalytischem Prozess mit aktivem UV-Licht auch von mikroskopisch kleinen Rückständen und lernt sogar die typischen Toilettenzeiten der Benutzer. Wer ab dem dritten Quartal eine geringe fünfstellige Summe investiert (ca. 11.000 US-Dollar), kann sie sich nach Hause holen.

© Toto, CES 2018

Und auch das Duschen kann zukünftig smart geregelt werden: U by Moen ist ein Smart Shower Duschpanel bzw. Duschthermostat, das den Duschvorgang steuern kann: Stärke des Wasserstrahls, Temperatur des Wassers, Massage-Effekte und mehr lassen sich auf Knopfdruck einstellen und auch abspeichern. Und auch dieses Smart Home Gadget kommt nicht ohne Sprachassistent-Kopplung über ein verknüpftes Smartphone aus: wer mag, kann „Alexa, ich möchte duschen!“ sagen und schon startet das persönliche Wohlfühlprogramm, eine Änderung der Wassertemperatur ist laut Hersteller aus Sicherheitsgründen nicht per Sprachbefehl möglich. Das Luxus-Produkt schlägt voraussichtlich mit rund 1.225 US-Dollar für den Zweifach-Auslauf und 1.265 US-Dollar für einen Vierfach-Auslass zu Buche.

© Moen, CES 2018

Brilliant Control Touchscreen Lichtschalter für Smart Home Systeme

Brilliant Control ist ein Steuerungssystem für das Smart Home, das einfach anstelle des vorhandenen Lichtschalters montiert werden kann. Doch es kann mehr als per Touch-Gesten Licht an- und ausschalten sowie zu dimmen: der Touchscreen zeigt das Wetter animiert an, nennt die Temperatur und dient zur Steuerung per WLAN angeschlossener Smart Home Komponenten wie Nest, Sonos Lautsprechern, Ring, Honeywell, Bose, Wink und mehr. Brilliant Control verfügt neben einer eigenen Sprachassistenz über einen integrierten Amazon Echo Sprachassistenten. Frage stellen und die Kontrolleinheit soll ohne zusätzlich benötigte Komponenten antworten. Die integrierte Videokamera kann als Inhouse-Telefon genutzt werden. Die mit dem CES 2018 Innovations Award ausgezeichnete Smart Home Steuerzentrale ist in mehreren Designs von Aluminium bis Holzoptik erhältlich, los geht es ab rund 200 US-Dollar für den Single Switch bis zu 350 US-Dollar für einen Vierer-Schalter, letzteres meint nicht vier Geräte im Sparpack, sondern, das neben dem Touchscreen zwei, drei oder vier separat nutzbare Touchflächen zum Herunter- und Heraufregeln der Lichthelligkeit oder Musiklautstärke vorhanden sind. Also ein Zweier-Schalter ersetzt zwei normale Lichtschalter, zum Beispiel Deckenlicht und Wandleuchter.

My Special Aflac Duck: kuscheliger Roboterfreund für krebskranke Kinder

Das Unternehmen Sproutel fertigte bereits Jerry den Bär, ein Kuscheltier, das Kinder mit Typ-1-Diabetes dazu animieren soll, sich praktisch um den kleinen Kumpel zu kümmern und damit die eigene Krankheit auf spielerische Weise besser wahrzunehmen. Sie müssen dem kleinen Bären über virtuelle Diabetes-Tools und eine digitale Speisekammer in einer App Kohlenhydrate zählen, den Blutzuckerspiegel überwachen und Insulin verabreichen. Als eine der CES Neuheiten zeigte das Unternehmen nun die gleich mit dem CES 2018 Innovations Award ausgezeichnete „My Special Aflac Duck“, eine kuschelige Roboter-Ente, die für Kinder mit der Diagnose Krebs entwickelt wurde. Die Ente soll Kinder spielerisch zum Kampf gegen den Krebs animieren. Sie kann Emotionen zeigen und damit die Stimmung des Kindes wiedergeben, beruhigende Herztöne von sich geben, mal tief durchatmen und über eine App können Kind und Kumpel eine virtuelle Welt entdecken, die in etwa der Welt des kranken Kindes entspricht. Das Roboter-Kuscheltier soll direkt in Krankenhäusern bei der bis zu 1.000 Tage dauernden Therapie eingesetzt werden. Geht es nach Aflac und Sproutel soll jedes krebskranke Kind in Amerika eine Ente kostenlos erhalten, um während der schweren Zeit einen Freund und Tröster an der Seite zu haben. Finanzielle Unterstützung erhält das Unternehmen durch den amerikanischen Versicherungskonzern Aflac.


D-Link zeigt smarte Steckdosen mit Sprachsteuerung auf der CES 2018

Schon auf der IFA 2016 zeigte D-Link die intelligente Vierfach-Steckdose DSP-W245. Jetzt auf der CES in Las Vegas stellt das Unternehmen die überarbeitete Version vor und zeigte auch gleich neue, intelligente Einer-Stecker. Letztere kommen jetzt im ovalen Design, was für weniger Platzbedarf gerade bei Mehrfachsteckerleisten sorgen soll und hat am Rand eine LED-Leiste, die farblich zeigt, ob die Steckdose ein- oder ausgeschaltet ist. Die Steckdose ist ebenso wie die überarbeitete Stecker-Viererleiste ab sofort kompatibel zu Amazon Alexa und Google Assistant und beherrscht auch das IFTTT-Protokoll zum Ausführen von Szenen, sodass eine angesteckte Lampe nach Erkennen des GPS-Standorts vom Smartphone, etwa vor der Haustür, die Lampe einschaltet. Alle D-Link Steckdosen sind per WLAN mit dem Smartphone verbunden und können auch per App gesteuert werden, auch diese präsentiert sich runderneuert und benutzerfreundlicher. Die vier Steckdosen der Leiste lassen sich einzeln schalten und die App zeigt auch die Stromaufnahme jeder Steckdose an. Hier können auch Stromlimits definiert werden: wird das Limit erreicht, schaltet sich die Steckdose ab. Die Solo-Steckdose DSP-W115 erscheint voraussichtlich im Februar 2018 für rund 33 Euro, die Vierer-Steckerleiste DSP-W245 soll im April 2018 für gut 118 Euro folgen.

© D-Link, CES 2018


OneLink Safe & Sound vereint Sicherheit und Entertainment

Aller guten Dinge sind drei scheint sich First Alert gedacht zu haben, als sie den OneLink Safe & Sound erfanden. Das unter den CES Neuheiten präsentierte Smart Home Gerät ist erst einmal ein Rauchmelder und Kohlenmonoxidmelder. Doch statt piepsend unter der Zimmerdecke auf einen Brand zu warten, kann dieses Gerät mehr: ähnlich wie Google Nest informiert es neben einer 85 Dezibel-Sirene per Stimme, wo ein Rauchalarm ist. Und wenn der smarte Rauchmelder mal nichts zu sagen hat, soll er sich in einen Multiroom-Lautsprecher mit sehr gutem, omnidirektionalem 360-Grad-Audioklang verwandeln. Gesteuert wird die Playlist über das Smartphone, auch Apple Airplay 2 soll unterstützt werden. Dazu gesellt sich über ein ebenfalls verbautes Mikrofon volle Kompatibilität zu Amazon Echo, Google Home und Apples Siri, was einen separaten smarten Lautsprecher überflüssig machen soll. Die zusätzliche HomeKit Anbindung erlaubt auch das Interagieren via Spracheingabe mit Apples Smart Home Protokoll. Und ist damit die Alternative zu Nest für Apple HomeKit Nutzer. Der LED-Ring kann auch als Nachtlicht genutzt werden. So viele Features in einem Gerät sollen voraussichtlich für um die 250 US-Dollar erhältlich sein.

© First Alert, CES 2018

Ovie Smart Tracker erkennt vor dem Ablauf stehende Lebensmittel

„Ohh wie smart“ möchte man ausrufen, wenn man den Ovie Smart Tracker auf der CES Las Vegas sieht. Auch wir Deutschen sind vor Lebensmittelverschwendung nicht gefeit: Ablaufdatum überschritten? Lieber entsorgen. So lautet oft das Motto. Das amerikanische Unternehmen Wide Afternoon möchte dieser alltäglichen Verschwendung mit Ovie Smarterware, ehemals Cue Smarterware, entgegenwirken. Der Ovie Tracker ist ein Sensor, der in verschiedenen Smart Home Gadgets Verwendung findet, entweder als Armband, als Clip oder fest installiert in Frischhaltedosen. Sein Sinn ist einfach: neu gekaufte Lebensmittel oder eingetupperte Essensreste werden damit gescannt und digital gespeichert. Die dazugehörige Ovie-App speichert nicht nur das Ablaufdatum und meldet sich vorher, sondern kann auch verschiedene abgespeicherte Lebensmittel zu einer Mahlzeit kombinieren: der Rest Kartoffeln vom Montag, die ehemals frischen Karotten, der bald ablaufende Käse, Sahne und der Rest vom Braten werden dann einfach mal zu einem Auflauf kombiniert. Neben der App zeigt auch ein LED-Ring an jedem Ovie Tracker die Frische des jeweiligen Lebensmittels per Ampelfarben von grün über gelb bis rot an. Und wer ein Lebensmittel nicht auf Anhieb findet, aktiviert ein akustisches Signal. Auch eine Anbindung an Amazon Echo, Google Home und Apple Homepod ist integriert. Erscheinen sollen die Ovie Smarterware Gadgets kurz vor Weihnachten 2018, vorher soll es eine Kickstarter-Kampagne geben.


Smarte Brille für passionierte Radfahrer und Läufer von Solos Wearables

Seine Solos Smart Glasses präsentiert der Hersteller runderneuert und upgedated unter den CES Neuheiten. Die smarte Brille mit integriertem Headup-Display ist dabei auf Radfahrer und Läufer ausgerichtet, ganz gleich, ob private Radler, Fahrradpendler oder Rennrad-Leistungssportler. Die neue Solos-Brille verfügt über Wechselobjektive und einen aerodynamischen Rahmen für minimalen Windwiderstand. Doch die Technik liegt im Inneren: das integrierte Display soll auch bei Sonnenschein gut ablesbar sein und verfügt über eine anpassbare Vista-Pupillenanzeige, die auf dem 5-Zoll-Display individuell eingestellt werden kann. Gekoppelt mit einem iPhone oder Android-Smartphone verbindet sie sich mit der Fitness-App und ermöglicht auch den Zugriff auf Telefonfunktion oder Navigation, sondern blendet auch eingehende Nachrichten ein. Das alles soll den Fahrer nicht ablenken, sondern ihn während des Fahrens oder Rennens auf dem Laufenden halten. Für die Kommunikation sind Mikrofon und Lautsprecher im so genannten Whisper-Chip integriert, auch Sprachsteuerung ist während des Nutzens möglich, so müsste man eigentlich auch von unterwegs seine Smart Home Komponenten aktivieren können. Die Batterie soll fünf Stunden halte, der Preis für die Solos Smart Glasses wird voraussichtlich bei rund 500 US-Dollar liegen.

© Solos Wearables, CES 2018

Bosch zeigt als CES News die Smart Home Steuerung Twist

„Let‘s Twist Again“ könnte es über die CES Las Vegas schallen, wenn man sich eine der CES Neuheiten von Bosch anschaut: die Smart Home Steuerung Twist ist eine drehbare Fernsteuerung mit elektronischer Tinten-Anzeige, die laut Hersteller alle wichtigen Funktionen mit nur einem Gerät steuern kann. Auf der Anzeige erscheinen je nach Einstellung die Temperatur oder stilisierte Zeichnungen, die zur Szene passen. Ob Einschalten und Ausschalten einzelner Smart Home Komponenten oder Aktivieren von definierten Regeln, Twist erledigt alle Aufgaben ohne zusätzlich benötigtes Smartphone oder Tablet, wohl aber eine Bosch Smart Home Zentrale. Mittels eines mitgelieferten Magneten kann das Gerät an eine Wand gehängt werden oder überall als separate Steuerung genutzt werden. Der „Twist“ funktioniert nur bei Wandmagnetbefestigung: dann lässt sich die Steuerung zusätzlich zu den vier Tasten und einer Icon-Touch-Bedienung auch nach rechts oder links drehen. Damit sind auch wie bei einem Tresor verschiedene Bewegungsreihenfolgen möglich: zweimal links und einmal rechts deaktiviert etwa die Alarmanlage. Erscheinen soll Bosch Smart Home Twist im 2. Quartal 2018 zu einem Preis von rund 150 Euro.

© Bosch, CES 2018


Smarte Trinkwasserflasche für Sportler und Aktive auf der CES 2018

„Lifefuels“ gehört bereits zu den 2018 CES Innovations Awards Gewinnern. Die smarte Trinkflasche auf Aluminiumbasis soll Wasser mit Zusätzen aus fertigen FuelPods veredeln, die kalorienarm sind und keine künstlichen Aromen oder Konservierungsmittel enthalten. Dafür besteht „Lifefuels“ aus zwei Teilen: oben der Frischwassertank, darunter ein Stauraum für drei FuelPods, von denen jede rund 15 Portionen bieten soll. Als Geschmackssorten stehen sieben Sorten zur Wahl, aus denen in Kombination bis zu 45 verschiedene Getränke gemischt werden können: „Recover Plus“ mit Cranberry und Granatapfel, „Hydrate Plus“ mit Elektrolyten und tropischen Früchten, „Pre Workout“ mit Guarana, Ananas und Mango, „Daily Essentials“ mit Vitaminen und Pfirsich, „Super Greens“ mit Spinat und Zitrusfrüchten, „Sleep Well“ mit Kamille und weißem Tee sowie „Natural Energy“ mit Vitamin B, Granatapfel und scharzer Johannisbeere. Über eine App, die mit Fitnesstrackern und diversen Wearables zusammenarbeit, wird der Kalorienverbrauch angezeigt und vorgeschlagen, welcher Pod in welcher Stärke und Mischung in der Situation der geeignete wäre. Der Preis soll bei circa 150 US-Dollar liegen.

© Lifefuels Inc., CES 2018

 

Steuerung für Apple HomeKit von Elgato auf der CES in Las Vegas

Eine kompakte CES News für Apple Smart Home zeigt Elgato auf der CES Las Vegas: der „Eve Button“ im schicken Aluminiumgehäuse ist eine über Bluetooth angeschlossene Steuerung für Apple HomeKit Komponenten. Nutzer können „Eve Button“ über iPhone oder iPad mit drei Aktionen belegen: kurzer, zweifacher oder langer Tastendruck aktivieren einzelne Smart Home Komponenten oder auch Szenen auch ohne iOS-Gerät, die Dauer der Aktivierung lässt sich ebenfalls automatisiert festlegen. Der tragbare Button benötigt nach erfolgter Einrichtung keine Sprachbefehle, keine Touch-Gesten und keine angeschlossene App zur Nutzung. Strom erhält der kleine Helfer über eine austauschbare Knopfzelle. Das Gerät benötigt zur Einbindung laut Hersteller keine Bridge, sondern lediglich ein Apple TV oder ein als Steuerzentrale konfiguriertes iPad, der Preis liegt bei rund 50 Euro.

© Elgato, CES 2018


10.1.2018

Telefonieren mit dem Finger: das Armband Sgnl will es möglich machen

Zu den echten Innovationen unter den CES Neuheiten gehört sicher das Armband für Smart Watches mit dem sperrigen Namen Sngl. Das Unternehmen dahinter heißt Innomdle Lab und ist ein Startup aus Südkorea, das von Samsung ausgegliedert wurde. Das smarte Armband verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone in der Tasche und macht dann als so genannte Body Conduction Unit die Hand zum Telefon. Genauer gesagt, kann man mit seinen Fingerspitzen telefonieren. Wie das geht? Per Knochenschall wird das gesprochene Wort direkt vom Finger in den Schädelknochen, der das Gehörorgan umgibt, übertragen. Und das, ohne das Außenstehende mithören können. Die eigene Stimme wird über ein im Armband integriertes Mikrofon übertragen. Klingt nach Aprilscherz, soll aber tatsächlich funktionieren. Ach ja: als Schrittzähler bzw. Fitness-Tracker taugt Sngl auch. Das gemäß IP56 staub- und wassergeschützte Armband soll in sechs verschiedenen Farben erscheinen und im März 2018 für rund 250 US-Dollar auf den Markt kommen. Es soll kompatibel mit gängigen Smart Watches für Android und der Apple Watch sein und kann auch mit herkömmlichen Uhren oder solo, quasi als Single Device, getragen werden.

© Innomdle Lab, CES 2018

WiZ präsentiert auf der CES 2018 Smart Lights Funktion

Die „Connected Light“-Technologie von WiZ, dem Hersteller smarter Leuchten und intelligenter Beleuchtungstechnologie, wird als CES News mit Presets aufgewertet: insgesamt fünf automatische und justierbare Lichtmodi sollen nicht nur für mehr Komfort und Flexibilität sorgen, sondern vor allem bei Nutzern durch zur Tageszeit passende Lichtstimmungen für ein besseres Wohlbefinden sorgen. Entworfen in Paris von Beleuchtungsexperten sollen sie ein dynamisches Erlebnis bieten. Jeder Modus beinhaltet verschiedene Farben, Szenarien und Helligkeiten. So kann im Schlafzimmer zum Aufwachen eine dezente Beleuchtung erzeugt werden, während nachts ein schwaches Nachtlicht eingeschaltet ist. Neben iOS und Android kann die Programmierung per Amazon Echo und Google Home erfolgen. Auch die Anbindung an IFTTT-Anwendungen ist gegeben. Bei Kauf sind bereits gängige und erprobte Modi vorprogrammiert, diese können per App individuell geändert und auf den eigenen Lifestyle abgestimmt werden. In der Funktion „Scheduled Presets“ kann für jeden Raum mittels einer einfachen Uhr die Einrichtung vorgenommen werden.

© WiZ, CES 2018

Nanoleaf Remote: neue Smart Home Fernsteuerung für Apple HomeKit

Neben HomeKit-kompatiblen Lichtpaneelen zeigt Nanoleaf auf der CES 2018 eine neue Fernsteuerung für Apple HomeKit. Der Dodekaeder kann mit insgesamt zwölf IFTTT-Regeln bzw. Szenen programmiert werden, die dann durch Drehen des 12-seitigen Würfels aktiviert oder deaktiviert werden: die oben liegende Seite ist die aktive, ähnlich kennt man das von Timeulars ZEI°. Der Würfel ist vorprogrammiert mit zwölf typischen Szenen, kann jedoch komplett durch eigene HomeKit Scenes individualisiert werden. Die Würfelseite „Zuhause“ etwa schaltet die Lichter an, dreht die Heizkörper-Thermostate höher, aktiviert Apple Music via Bluetooth Lautsprecher und entriegelt die Haustür. Auch Szenen für stimmungsvolle Beleuchtung lassen sich durch einen Würfeldreh des Nanoleaf Remote aktivieren. Das Smart Home Gadget funkt via Bluetooth, wird über zwei AA-Batterien mit Strom versorgt und soll mit allen HomeKit-kompatiblen Smart Home Komponenten und dem IFTTT-Internet-Service kompatibel sein. Der Preis soll in Deutschland voraussichtlich bei rund 60 Euro liegen, als Erscheinungsdatum wird das Frühjahr 2018 angepeilt.


Smart 
Home Bot von Netatmo auf CES 2018 zu sehen

Kostenlos und einfach über den Facebook Messenger nutzbar: der auf der CES Las Vegas präsentierte Smart Home Bot von Netatmo soll die Steuerung des smarten Heims erleichtern und kann laut des französischen Unternehmens für die Interaktion mit allen installierten Smart Home Komponenten von Netatmo sowie mit Geräten, die das „with Netatmo“-Logo tragen genutzt werden. Möglich wird die Interaktion mit dem persönlichen Assistenten durch Sprachverarbeitungsalgorithmen, die auf gesprochene oder getippte Befehle des jeweiligen Nutzers reagieren und die gewünschten Smart Home Komponenten steuern. Beispiel: man fragt „Wer ist zuhause?“ und im Facebook Messenger taucht ein Foto der Tochter auf. Anweisungen wie „Licht anschalten“ bzw. „Stelle die Temperatur im Wohnzimmer auf 24 Grad ein“ oder auch Fragen Marke „Wie ist das Wetter?“ werden an das passende installierte Smart Home Gerät weitergeleitet. Die Beta-Version ist bereits nutzbar. Bisher kann der Smart Home Bot nur englisch, aber laut Netatmo werden weitere wichtige Sprachen noch 2018 folgen, dazu gehören französisch, spanisch und auch deutsch.

© Netatmo, CES 2018

Sony In-Ear-Kopfhörer WF-SP700N für Sport und mehr

Sony zeigt auf der CES 2018 die „weltweit ersten kabellosen, Geräuschunterdrückungs-Kopfhörer“ im spritzwassergeschützten Design. Das Unternehmen hat hier speziell Sportbegeisterte im Blick, die indoor im Fitnessstudio nicht mehr von den vielen Geräuschkulissen beim Workout gestört werden. Im Freien lässt sich der so genannte Ambient Sound-Modus aktivieren, der umliegende Geräusche sanft einblendet. Gegen Schäden durch erhöhte Schweißbildung oder aufkommenden Regen hilft die IPX4-Einstufung, die für Spritzwasserschutz sorgt. Eine NFC One-Touch-Verbindung soll für einfache Bedienung sorgen und mit dem nächsten Update soll auch der Google Assistent integriert werden. Dann wird es möglich sein, während des Trainings Suchanfragen zu stellen, Telefonate zu führen, eingehende Nachrichten vorlesen zu lassen oder schon mal den Smart Home Thermostat im Bad höher zu stellen, bevor man unter die Dusche springt. Die Sport-Kopfhörer sollen aufgrund einer speziellen Formung für maximale In-Ohr-Stabilität sorgen und damit auch nach stundenlangem Tragen kaum spürbar sein. Verschiedene Farben von klassischem Schwarz über Grau, Bronze und Gelb werden erhältlich sein.

© Sony, CES 2018

Ring zeigt auf der CES Las Vegas erweitertes Portfolio

Wer dachte, das Unternehmen heißt Ring, weil es smarte Türklingeln anbietet, irrt: es will einen „Ring der Sicherheit“ um das eigene Zuhause legen. Dafür zeigt der Hersteller auf der CES 2018 weitere Komponenten, die für smarte Sicherheit sorgen sollen. Gründer Jamie Siminoff will es „den Einbrechern richtig schwer machen“ und präsentiert die Stick Up Cam Elite, eine 1080p-WLAN-Kamera für innen und außen inklusive Bewegungssensor mit Zonenerkennung, Zwei-Wege-Audio-Kommunikation, Power over Ethernet und Standard-Wandsteckdosenanschluss. Ähnliche Spezifikationen besitzt auch die Stick Up Cam, sie ist lediglich akkubetrieben und kann einfach irgendwo unaufdringlich aufgestellt werden.

Da zur Sicherheit auch Licht gehört, hat Ring kurzerhand das amerikanische Unternehmen Mr. Beams übernommen, einen innovativen Hersteller für LED-Lichttechnik. Die ersten Smart Home Komponenten hören auf den Namen „Ring Beams“ und sind patentierte Außenleuchten, die mit der Ring App und allen Ring Sicherheitskameras und Türklingeln kombiniert werden können. Es gibt sie in den Varianten Treppenbeleuchtung, Wegbeleuchtung oder als Spotlights. Letzter Neuzugang im „Ring der Sicherheit“ ist Ring Alarm, ein professionell überwachtes Home-Security-System inklusive Basisstation mit Alarmsirene, Tür-/Fenstersensor, Keypad zur Bedienung auch ohne Smartphone, Bewegungsmelder und Range Extender bis 75 Meter Reichweite für monatlich gut 10 US-Dollar bei monatlicher Kündigung, welches in den USA bereits im Frühjahr und in Europa gegen Ende 2018 erscheinen soll. 

© Ring, CES 2018


„COVR your whole home“ heißt es bei D-Link auf der CES 2018

D-Link enthüllt auf der CES Las Vegas neue WLAN-Systeme mit AC1200 Dual-Band für bis zu 465 qm Fläche, namentlich COVR-C1202 und COVR-C1203, sowie ein WLAN-System mit AC2200 Tri-Band namens COVR-2202. Sie bestehen jeweils aus mindestens zwei Access Points, arbeiten auf 2,4 GHz- und 5 GHz und erzeugen ein WLAN-Mesh-Netzwerk. Sie sollen vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit sein und suchen sich automatisch die beste Frequenz sowie den am wenigsten ausgelasteten Kanal. Lediglich für Feinheiten bei den Einstellungen soll ein Smartphone oder Browser benötigt werden. Alle Funkmodule beherrschen 802.11 a/b/g/n/ac Wave 2 WLAN und nutzen Multiple-User MIMO-Technik (MU-MIMO). Da lediglich ein Netzwerk-Zugang angezeigt wird, kann man sich mit seinem Tablet ohne spürbaren Wechsel oder Neuverbindung überall im Haus umherbewegen und wird automatisch mit dem Satelliten verbunden, der das stärkste Signal bietet. Die COVR-Geräte können mit jedem Router genutzt werden und bei Bedarf auch ergänzt werden, sollte die abzudeckende Fläche nicht ausreichen. Die ansprechend gestalteten Geräte sollen im ersten bzw. der Triband-Extender im zweiten Quartal in Deutschland auf den Markt kommen.

© D-Link, CES 2018

 

Aromarest möchte für natürlich guten Schlaf sorgen

Die natürliche Fähigkeit, gut schlafen zu können, möchte die auf der CES 2018 gezeigte, „weltweit erste Drei-in-Eins-Lösung für den gesamten Schlaf- und Aufwachzyklus“ namens Aromarest mit diversen technischen Gimmicks wiederbeleben. Die smarte Lampe im kubistischen Design verfügt dafür neben einer Anbindung an das Smartphone und einer passenden, eigenen App über mehrere Einschlafhilfen: dazu gehören über das Licht simulierte Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge, ein integrierter Lautsprecher zum Abspielen von beruhigenden Geräuschen wie Meeresrauschen und fallendem Regen oder sanfter Aufwachmusik der eigenen Playlist. Dazu gesellen sich zwei Aromatherapie-Diffusoren, einer für Einschlafdüfte, einer für Aufwachdüfte, die für passende Gerüche sorgen: ein wenig Lavendel zum Einschlafen und morgens belebender, frischer Zitrusduft zum Aufwachen.

Die App kann anhand von Fragen abgestimmt werden: „Sonnenaufgang war zu langsam“ oder „Musik war zu laut“ können einfach per Klick beantwortet werden, damit Aromarest lernt, wie man selbst am angenehmsten schläft. Die Lichtquelle bietet 98 Millionen Farben und eine „Insomnia Buster“-Funktion, bei der durch einen langsamen roten Lichtimpuls die Atmung und Herzfrequenz verlangsamt werden soll, um schneller einschlafen zu können. Der verbaute High-Fidelity-Bluetooth-Lautsprecher reflektiert den Schall von der Nachttischoberfläche, damit ausgegebene Geräusche und Musik nicht zu nah am Schlafenden erscheinen. Und auch wenn man sein Smartphone eigentlich nicht nachts am Bett haben sollte, bietet Aromarest auch zwei Ladebuchsen. Der Preis wird wohl bei rund 160 US-Dollar liegen.


Neutrogena Skin 360 App und Skinscanner-Tool iPhone-Zusatz

Einen iPhone-Zusatz, der sprichwörtlich unter die Haut geht, präsentiert der „führende Anbieter für Hautpflegeprodukte“ Neutrogena auf der CES Las Vegas. Das Skinscanner-Tool ist ein Aufsatz für die Kamera des iPhone, der mit zwölf leistungsstarken LED-Leuchten, einem 30-fachen Vergrößerungsglas und Präzisions-Sensoren ausgestattet ist. Diese lässt man über sein Gesicht gleiten und schon analysiert die verknüpfte Skin 360 App den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, die Größe und das Aussehen von Poren und die Tiefe feiner Linien und Falten und ermittelt aus diesen Werten einen Score zwischen 0 und 100. Dieser lässt sich zusätzlich in einer Community teilen, jedoch nicht nach dem Motto „Meine Haut ist reiner als deine!“, sondern um einen realistischeren Vergleich mit anderen Personen der eigenen Altersgruppe zu erhalten. Daraus abgeleitet werden Empfehlungen zur Hautpflege, die die App auf Basis des Scores und der Vergleichswerte nennt, inklusive Produktempfehlungen aus dem eigenen Hause und geteiltem Expertenwissen. Neutrogena spricht von Dermatologen-Technologie, die Scanner und App für den Heimgebrauch umsetzen. Das hautsympathische Duo soll im Sommer 2018 erscheinen und voraussichtlich 50 US-Dollar kosten.

 

Siren Care zeigt als CES News eine smarte Socke für Diabetiker

Das auf den ersten Blick zur Gattung „Kuriositäten der CES 2018“ zählende smarte Produkt, kann für Diabetiker eine echte Hilfe sein. Das Unternehmen Siren Care hat sich eines weltweit großen Problems von Diabetikern angenommen: diese erkennen in vielen Fällen nicht sofort, ob sie Wunden oder Stellen am Diabetischen Fuß haben, die oftmals nur sehr langsam wieder heilen und im schlimmsten Fall sogar zu einer Amputation führen können. Die „Smart Diabetic Socks“ sind daher mit Sensoren bestückt, die die Fußtemperatur überwachen und potenzielle diabetische Geschwüre aufgrund der damit verbundenen Temperaturschwankungen frühzeitig erkennen sollen. Die Sensoren sind in den Stoff eingewebt und überstehen auch diverse Waschgänge schadlos.

Eine App für das Smartphone überwacht die Sensoren und zeigt mit einprägsamen Ampelfarben, ob alles in Ordnung ist oder nicht. Gleichzeitig gibt es eine Community, die dazu einlädt, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Und auch an Senioren ohne Smartphone hat Siren Care gedacht: diese können den Siren Stecker für die Steckdose nutzen und werden dann bei Gefahr per klassischer SMS oder Anruf eines Siren Mitarbeiters informiert. Das Paket für gut 260 US-Dollar (im Vorverkauf ca. 180 US-Dollar) enthält sieben Paar Socken, die laut Hersteller für sechs Monate reichen sollen. Daher gibt es auch einen Abo-Service, der alle sechs Monate ein neues Paket auf den Weg schickt.

© Siren Care, CES 2018


Philips Hue und Razer zeigen auf der CES 2018 neues smartes Lichtsystem

Philips Hue und die Gaming-Marke Razer möchten Gamern ein neues räumliches Erlebnis bieten: durch die Verknüpfung der smarten Hue-Beleuchtung mit den Razer Chroma-Komponenten („Chroma meets Hue“) sollen Computerspiele mit passenden Lichteffekten aufgewertet werden. Spiele wie „Overwatch“ und „Quake Champions“ sind bereits auf die Technologie ausgelegt. Wie muss man sich das nun vorstellen? Eigentlich ein wenig wie die AmbiLight-Funktion der Philips-Fernseher: passend zur Szene, in diesem Fall in einem Computerspiel, färben sich alle verbundenen Leuchten in der passenden Farbe. So dunkelt die Beleuchtung ab, wenn man durch dunkle Tunnel schleicht oder färbt sich rot, wenn man im Game volles Pfund auf die Zwölf bekommt. Zur Razer Chroma Serie gehören neben Laptops und Desktops auch Mäuse, Tastaturen und Mousepads. Die Funktion selbst soll einfach per kostenloser Razer Synapse 3 Software bei kompatiblen Geräten nachzurüsten sein. Voraussetzung ist selbstverständlich der Besitz eines oder mehrerer der genannten Razer Chroma Geräte und eine im Zockerzimmer verbaute Philips Hue Smart Home Beleuchtung samt V2-Bridge und Leuchten. Und auch nach dem Spiel kann die Beleuchtung Akzente setzen, um etwa Freunde mit Wellen- oder Pulseffekten zu beeindrucken oder ein stylisches Nachtlicht in Form einer Tastatur zu haben.

 

Mehrere smarte Schlösser von BIO-Key auf der CES Las Vegas

Da ist der Name Programm: BIO-Key stellt Schlösser her, die biometrisch zu öffnen sind, heißt: per Fingerabdruck. Das muss nicht nur der eigene Fingerabdruck sein: wer sein Rad mit mehreren Leuten teilt, kann auch deren Fingerabdrücke abspeichern. Auf der CES 2018 hat das Unternehmen gleich mehrere neue Bio-Schlösser dabei: den Anfang macht das „TouchLock Pro“, das per Fingerabdruck oder Smartphone entsperrbar ist. Das Bluetooth-fähige Schwerlast-Schloss soll traditionelle Vorhängeschlösser ersetzen. Dazu gesellt sich mit „TouchLock Bike“ ein flexibles Fahrradschloss, das in drei Varianten zur Verfügung stehen soll: mit Bluetooth für Smartphone-Entriegelung, mit Fingerabdruckscanner oder als Kombi mit beiden Technologien. Das wetterfeste, rund 45 US-Dollar teure Bluetooth-/Fingerprint-Schloss „TouchLock BT XL“ ist wie gemacht für den Einsatz an Spinden in Fitness-Studios oder Schulen sowie auf Baustellen und im Büro. Für Handtaschen, Sporttaschen und Laptoptaschen steht die „TouchLock Designer Serie“ für circa 40 US-Dollar parat. Das kompakte Fingerabdruck-Schloss ist in mehreren Farben und Mustern erhältlich. Eine größere Variante, das „TouchLock TSA“, soll Gepäck auf Reisen sichern, von der Laptoptasche bis zum Bordkoffer. Es wird für rund 50 US-Dollar erhältlich sein und ist mit dem TSA-Siegel ausgestattet – damit ist es auf allen wichtigen Flughäfen zugelassen.

© BIO-Key, CES 2018

 

9.1.2018


Samsungs neuer Super Smart TV „The Wall“ auf der CES 2018 enthüllt

Nach „The Frame“ kommt „The Wall“ (Die Wand). So heißt der neue, rahmenlose Super Smart TV mit 3,70 Meter Bildschirmdiagonale (146 Zoll). Der Clou: erstmals wird dafür eine selbstemittierende MicroLED-Technik verwendet, deren Pixel-LED-Module aus vielen kleineren Bausteinen bestehen, in etwa wie die Bildschirme bei Konzerten oder Public Viewings. So sollen Einschränkungen in der Bildschirmgröße aufgehoben werden, der Fernseher kann quasi so groß wie die Wand sein. Das heißt im Klartext, dass es irgendwann auch individuell auf das eigene Wohnzimmer bestimmbare Größen geben kann. Trotz hellem Bild soll „The Wall“ ohne Hintergrundbeleuchtung und Farbfilter auskommen. Um Inhalte in 8K zeigen zu können, wurde eine Künstliche Intelligenz in den Fernseher verbaut, die auch niedriger auflösende Inhalte hochskaliert.

© Samsung, CES 2018
Daneben bietet „The Wall“ HDR 10+, erweiterte Smart TV Funktionen und HDR-Gaming-Funktionen. Ebenfalls neu ist die Integration von SmartThings und Samsungs Assistent Bixby, die Inhalte des Smart Home auch auf dem Bildschirm anzeigt. Beispiel: Während des Fußballspiels frage ich Bixby nach dem Inhalt meines Kühlschranks und er blendet diesen via im Kühlschrank integrierter Kamera als Overlay auf dem Bildschirm ein. Gibt das Kühlfach nichts Gescheites her, bestellt er mir auf Wunsch auf gleich Pizza und informiert mich auf dem Display, wenn der Bote da ist. Auch die Verknüpfung von Smartphone und Fernseher soll etwa die Einrichtung vereinfachen: der Smart TV erkennt die Apps für Video und Audio und installiert diese auf dem Fernseher.

© Samsung, CES 2018


Samsung zeigt neue Generation smarter Kühlschränke auf der CES 2018

Der neue Family Hub Kühlschrank kann sich bereits mit der Auszeichnung „CES Best of Innovations Award 2018“ rühmen. Neben einem großen Display auf einer der beiden Kühlschranktüren und einer Kamera im Inneren, die weltweit den Inhalt zeigt, ist auch hier der digitale Assistent Bixby verbaut und alles auf das Smart Things IoT-Ökosystems abgestimmt. So soll der smarte Kühlschrank Ablaufdaten von vorher gescannten Lebensmitteln wiedergeben und auch Benachrichtigungen des Smart Home ausgeben. Dazu können Notizen der Marke „Essen steht im Kühlschrank“ direkt auf dem „White Board“ hinterlassen werden, Videostreams von IP-Cams ausgegeben werden, Thermostate eingestellt werden. Alles soweit ganz normal. Neu ist der Meal Planner, der das Food Management der Familie übernimmt: so werden Rezepte erstellt, die auf Vorlieben, Intoleranzen oder Diäten Rücksicht nehmen. Eine integrierte Deals App zeigt darauf abgestimmte Schnäppchen der umliegenden Supermärkte und speichert die Einkaufsliste. Bixby unterscheidet zwischen den einzelnen Stimmen der Familienmitglieder und bietet ähnlich wie Google Home mit „Hey Google, guten Morgen!“ einen individuellen, audiovisuellen Tagesablaufplan, der Termine, Wetter und Nachrichten zusammenfasst. Das Abspielen der Playlist via Spotify und eine Spiegelung des Samsung Smart TV sind ebenfalls möglich. 

© Samsung, CES 2018


BOSCH mit Connected City & Mobility auf der CES 2018

Freude für alle, die bei der Parkplatzsuche schon das ein oder andere Mal ins Lenkrad beißen wollten: neben Smart Home hat BOSCH die Smart City entdeckt. Heißt: das Auto zeigt uns mit Connected Parking, einem Community-based Parking System, automatisch den nächsten freien Parkplatz oder die nächste Stromzapfsäule in der Stadt. Möglich wird dies durch Sendefahrzeuge und Empfängerfahrzeuge: die Sendefahrzeuge erkennen Parklücken, stellen diese anonymisiert ins System und wenn ein Empfängerfahrzeug in der Straße einen Parkplatz sucht, wird diesem die freie Lücke vorgeschlagen. Das System soll dabei zwischen Einfahrten und echten Parkplatzen unterscheiden können.

© BOSCH, CES 2018

Doch Smart City geht noch weiter: durch die Analyse von Mikroklima und Präzisionsdaten wird die Luftqualität ermittelt und der Verkehr zugunsten des Klimas über andere Straßen geleitet. In einem auf der CES in Las Vegas ausgestellten Chevrolet Escalade zeigt BOSCH zudem seine HMI-Vision (Human Machine Interface) einer ganzheitlichen Anzeige- und Bedienkonzeptes, bei dem mehrere Displays aufeinander abgestimmt für Übersichtlichkeit und mehr Stressfreiheit sowie Sicherheit beim Fahren sorgen sollen. Die Driver Monitor Camera erkennt den Fahrer und stellt Lenkrad, Spiegel und Wunschtemperatur automatisch ein. Connected Horizon sorgt für vorausschauendes Fahren und macht etwa die Musik leiser, wenn ein Hindernis näher kommt. Ein haptisches Display blendet die zur Situation passende Touch-Oberfläche ein, etwa die Lautstärkeregelung, und gibt echte Rückmeldung beim Berühren. Die Smartphone-Integration mySPIN sorgt überdies für soziale Kommunikation im privaten oder beruflichen Bereich.

© BOSCH, CES 2018 

LG zeigt ThinQ AI und rollt ein 65 Zoll Display auf der CES 2018 neu auf

Samsungs Hauptmitbewerber LG in Sachen Fernseher ließ sich auf der CES 2018 nicht lumpen und zeigte ebenfalls neue Smart TV und auch einen Prototypen: in einer länglichen Box steckte hier ein rollbares 65 Zoll großes 4K-Display, das sich ein- und ausrollen lässt.
© LG, CES 2018
Da dieser Prototyp jedoch noch (lange) nicht realisiert werden wird, konzentrieren wir uns hier auf die greifbaren Fernseher von LG. Wie Samsung verbaut auch der südkoreanische Hersteller ab sofort einen Assistenten in seinen Smart TV, hier ist es der Google Assistent, zusätzlich sind die TV-Geräte auch Amazon Echo-kompatibel. Die OLED-Technologie wird beibehalten, Dolby Atmos Audio ist an Bord und Größen der 2018er TV-Geräte sind zwischen 55 und 77 Zoll geplant. Die Fernseher bieten via ThinQ AI Technologie eine nahtlose Anbindung ans Smart Home, können per Sprachbefehl gesteuert werden und sind so dünn, dass eine Montage an der Wand kaum mehr merklich ist. Und last but not least zeigt LG auf der CES Las Vegas auch gleich den weltweit ersten 8K-OLED-Fernseher mit 88 Zoll und 7680 x 4320 Pixeln Auflösung.

© LG, CES 2018

Black Box VR möchte aus Bodybuilding ein Virtual Reality Erlebnis machen

Der ehemalige CEO von bodybuilding.com, Ryan DeLuca, war nach einem VR-Test Feuer und Flamme für die Technologie, hängte seinen Job an den Angel und gründete Black Box VR. Sein Ziel: Virtual Reality und Fitness in Einklang bringen. Nutzer sollen Stärke, Beweglichkeit, Balance und Schnelligkeit wie in einem Videospiel in echte Übungen umwandeln. Der auf der CES Las Vegas gezeigte Prototyp nutzte dafür eine handelsübliche HTC Vive VR-Brille und heimste gleich mal den CES Innovations Award 2018 ein. Man soll seinen Avatar wie in einem VR-Game hochleveln, allerdings mit realen Auswirkungen auf den eigenen Körper. Quasi Gaming ohne schlechtes Gewissen, auch ein Wettbewerbsmodus gegen einen Kontrahenten steht zur Verfügung. Tolle Sache: 30 Minuten VR-Workout sollen sich wie zehn Minuten reales Workout anfühlen. Das Ganze wäre für den Einsatz zuhause allerdings zu aufwendig, denn man benutzt beim „Spielen“ echte Sportgeräte. Um auch den sozialen Charakter beim Training zu fördern, soll die Technologie also in echten Fitness-Centern parat stehen. Denn vorheriges Sporttasche packen anschließendes Duschen steht auch weiterhin auf dem Programm. Schon in wenigen Monaten soll das erste Fitness-Studio in San Francisco eröffnen. Wird es ein Erfolg, sollen weltweit weitere folgen.

Besser schlafen mit Philips SmartSleep auf der CES 2018

Philips hat auf der CES Las Vegas das nach eigenen Angaben erste Gadget für eine gesündere Nachtruhe im Gepäck: das SmartSleep Stirnband soll gezielt die Tiefschlafphase aktivieren und damit für besseren Schlaf sorgen. Gerade Schlafstörungen sind in unserer Gesellschaft mittlerweile weit verbreitet. Das Philips SmartSleep wurde gemeinsam mit Ärzten und Forschern entwickelt und bereits in mehreren Studien positiv getestet. Es misst während des Tragens in Echtzeit die Hirnfrequenzen, denn während der Tiefschlafphase wird das Gehirn von Deltawellen dominiert. SmartSleep soll durch das Senden von Tönen einer bestimmten Frequenz und Dauer genau diese Deltawellen aktivieren und den Träger in die Tiefschlafphase gleiten lassen. Gekoppelt mit einer App analysiert das smarte Wearable den Schlaf und gibt dann zusätzlich Verbesserungsvorschläge zu den Schlafgewohnheiten. Zusätzlich zum Stirnband benötigt SmartSleep auch noch passende Sensoren, die bei Kauf für 90 Tage beiliegen (als Faustregel gilt: ein Sensor für drei Nächte), der Preis für das smarte Schlafstirnband wird voraussichtlich bei um die 400 US-Dollar liegen.

© Philips, CES 2018

 

8.1.2018


LG CLOi: drei neue Service-Roboter auf der CES 2018

Unter dem Markennamen CLOi zeigt LG auf der CES 2018 neu konzipierte Arbeitsroboter für verschiedene Einsatzgebiete. Sie basieren alle auf einem Grundmodell, verfügen jedoch über unterschiedliche Aufsätze. Da wäre ein Bedien-Roboter für Hotel und Gastronomie, der CLOi Serving Robot, der über ein geschlossenes Fach verfügt, um darin Speisen oder Getränke transportieren zu können. Potenzielle Einsatzorte wären laut LG Lounges in Flughäfen und Bahnhöfen sowie Hotels. Hat der Gast das Getränk entnommen, soll der kleine Roboter automatisch zum Tresen zurückkehren. Roboter Nummer Zwei, der Porter Robot, ist ein künstlich erschaffener Kofferträger. Auch er soll in Hotels lange Wartezeiten beim Bringen und Holen des Gepäcks minimieren. Er soll tauglich sein für Express Check-In und Check-Out und sogar die Bezahlung koordinieren können. Letzter im Bunde ist der Shopping Cart Robot, der wie ein Einkaufswagen 2.0 nicht nur die Einkäufe in Luxus-Supermärkten transportieren soll, sondern dank integriertem Barcode-Scanner obendrein auch als Produktscanner und Preisanzeige dienen und Kunden zu den gewünschten Produkten führen können. Wie das letztendlich in der Praxis gelingt, wird sich zeigen müssen.

© LG / Servieren, Transportieren, Helfen – die drei neuen CLOi Modelle von LG sollen in Hotels, Flughäfen, Supermärkten etc. ihre Dienste anbieten

Vuzix Blade – smarte AR-Brille mit Alexa-Unterstützung

Das seit zwei Jahrzehnten am Markt bestehende Unternehmen Vuzix zeigt auf der CES 2018 eine neue smarte und schlanke Brille für Android und iOS, die gleichzeitig ein natives Android-System inklusive Touchpad, microSD-Steckplatz und Kameralinse beinhaltet, um etwa direkt mit der Brille zu fotografieren. Hersteller Vuzix möchte, dass das Smartphone in der Tasche bleibt und der Nutzer alle Inhalte auf dem Display nutzt, eine auf Wellenleiter basierende Durchsichtoptik. Neben der Einblendung von App-Benachrichtigungen, etwa zum Thema Smart Home, für Health Apps oder Posts sozialer Medien, wird in Blade auch Amazon Alexa integriert sein, um einfach per Spracheingabe Fragen beantworten zu können.

Routenpläne, eingehende Anrufe etc. werden auf das Brillendisplay projiziert. Das alles klingt für den angepeilten Preis von rund 1.000 US-Dollar nach vielen Funktionen und noch mehr Spaß, hinterlässt ob des Google Glasses Flops aber auch einen faden Beigeschmack. In jedem Fall ist es ein interessanter Mitbewerber für Microsoft Hololens, wenngleich sie keine echte dreidimensionale Augmented Reality Funktionalität bietet. Ob das gezeigte Modell ein finales Design zeigt, oder vielleicht in mehreren Styles auf den Markt kommt, wird sich zeigen. Neben der Anwendung für Endverbraucher hat Vuzix mit Blade auch Unternehmen im Blick. Hier könnte die Brille in Call-Centern zum Einsatz kommen. Da die Brille sowohl innen als auch außen bei Sonneneinstrahlung funktionieren soll, sind diverse Anwendungsmöglichkeiten denkbar.

Samsung C-Labs präsentieren drei Innovationen auf der CES

Aller guten Dringe sind drei, scheint das Motto von Samsungs C-Labs zu sein. Die Innovationssparte des südkoreanischen Herstellers will auf der CES 2018 drei frische Projekte präsentieren:

Da wäre Sound-Ray, ein tragbarer direktionaler Richtlautsprecher, der den Schall fokussiert in Richtung des Hörers ausgibt, ohne dabei das Umfeld zu belästigen oder abzulenken. Quasi ein Lautsprecher als Kopfhörer, gedacht für Menschen, die Kopfhörer für eine lange Zeit tragen müssen. Die Technik kann in diversen Gadgets wie Neckband, Smartphone etc. Einzug halten.

Zweiter im Bunde ist GoBreath, eine „Genesungslösung für Menschen mit Lungenschäden und postoperativen Lungenkomplikationen“. Es soll eine Alternative zu herkömmliche Methoden wie dem Inspirometer darstellen und Patienten Techniken wie Husten oder tiefes Atmen schmerzfreier beibringen, damit sich die Lungen erholen können. GoBreath besteht aus einem mobilen Gerät und einer dazugehörigen App. 

Nummer Drei ist ebenfalls im Digital Health Segment ansässig: die Relumeno Brille ist eine intelligente Sehhilfe, die Menschen mit Sehbehinderungen wie Glaukom helfen soll, Bilder und Schrift in Büchern in Verbindung mit dem Smartphone deutlicher erkennen zu können, etwa durch Farbinvertierung oder Ergänzen des nicht sichtbaren Bereichs durch das Smartphone.

© Samsung 

LG präsentiert tragbaren 4K-Beamer auf der CES in Las Vegas

Für alle, die bisher keinen Beamer nutzen, weil sie ihn nicht fest unter die Decke schrauben möchten, hat LG auf der CES 2018 eine Lösung im Gepäck: den tragbaren 4K-UHD-Beamer HU80KA in preisgekrönter Turm-Optik. Dieser soll nur halb so groß und wesentlicher leichter als herkömmliche 4K-Beamer sein und sich dank Tragegriff auch einfach von einem Ort zum anderen transportieren lassen. Er kann Bilder bis zu 150 Zoll Größe ausgeben, das sind stolze 381 cm, und bis zu 2.500 Lumen hell sein. Der 4K-UHD-Beamer wird HDR 10 unterstützen und verfügt über zwei Lautsprecher mit je 7 Watt, um losgelöst von Soundbars einen guten Klang bieten zu können. Über die inkludierte WebOS 3.5 Smart TV Schnittstelle sollen Nutzer auf die beliebtesten Online-Streaming-Dienste mit 4K-Inhalten zugreifen können. Als Anschlüsse stehen USB, Ethernet, optischer Ausgang, HDMI und Bluetooth, etwa für Tastatur und Maus-Unterstützung, parat. Einen Preis nannte LG bisher nicht.

© LG / Der 4K-UHD-Beamer HU80KA soll 4K-Inhalte leuchtstark und mit bis zu 3,81 m Diagonale ausgeben


HyperX Cloud Flight Wireless Headset als CES News

Der neue kabellose Kopfhörer von HyperX Cloud Wireless Headset wird ebenfalls auf der CES 2018 vorgestellt: neben einer stabilen drahtlosen Verbindung und einer Akkulaufzeit von bis zu 30 Stunden setzt HyperX auch auf Bequemlichkeit: auch bei längeren, nächtelangen Gaming-Sessions soll das Headset bequem am Ohr sitzen und die um 90 Grad rotierbaren Ohrmuscheln mit integrierten LED-Lichteffekten sorgen beim Nichttragen für Komfort beim Um-den-Hals-Tragen. Zusätzlich zum Lautstärke-Drehregler sind auch alle weiteren Bedienelemente an den Ohrmuscheln integriert: dazu gehören LED-Effekte, Power on/off und Mikrofonstummschaltung. Ein im Lieferumfang enthaltenes Geräuschunterdrückungsmikrofon mit Elektret-Kondensator-Technologie kann je nach Bedarf ein- und ausgesteckt werden und soll laut Hersteller für kristallklare Kommunikation sorgen. Insgesamt soll der Audioklang sehr immersiv sein. Der rund 300 Gramm leichte Kopfhörer ist bereits in Kürze für gut 140 Euro in Deutschland erhältlich und soll out-of-the-box mit PC, PS4 und PS4 Pro funktionieren. Die Reichweite der 2,4-GHz-Verbindung wird mit 20 Metern angegeben, neben einem USB-Ladekabel gehört auch ein abnehmbares 3,5-mm-Kopfhörerkabel zum Lieferumfang, welches das Cloud Flight Wireless Headset auch mit weiteren Geräten kompatibel macht.

  

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