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Zubehör für gelungene Selfies

Dank Selfie Sticks und Bluetooth das perfekte Foto

Selfies sind mittlerweile Kult. Wer auf gelungene Selbstporträts großen Wert legt, braucht neben einem Smartphone auch das passende Zubehör.

Drei Frauen machen ein Selfie

© Syda Productions / Fotolia.com

Egal ob auf Reisen, beim Sport oder auf der Party: Selfies sind salonfähig geworden. Der Trend entwickelte sich bereits 2015 zum Kult. Insbesondere die Lust von Promis, sich selbst zu fotografieren und die Ergebnisse im Web zu präsentieren, verhalf dem Phänomen zu ungeahnter Beliebtheit. Jedes halbwegs vernünftige Smartphone hat aus diesem Grund eine taugliche Frontkamera an Bord. Die bordeigenen Fotofähigkeiten des Handys machen aber noch kein gutes Selfie. Erst mit dem passenden Zubehör entstehen richtig gute Selbstporträts.

Arm dran, Foto schlecht

Das größte Problem ist der eigene Körper: Selbst der längste ausgestreckte Arm ist nicht lang genug, um neben dem eigenen Antlitz weitere Personen oder Hintergrund einzufangen. Nächste Schwierigkeit: Am ausgestreckten Arm geknipste Bilder sind oft verwackelt und zeigen nicht den richtigen Ausschnitt. Dadurch sind häufig mehrere Versuche nötig. Nicht zuletzt macht der Arm selbst das Bild auch nicht gerade schöner. Aus diesen Gründen bieten immer mehr Hersteller Selfie Sticks an. Auch wenn es albern aussieht: Selfie Sticks machen Selfies besser. Außerdem muss man keine Fremden mehr um ein Foto bitten und ihnen die teuren Geräte überlassen. Und im Gegensatz zu herkömmlichen Selfies sind nicht nur überdimensionale Köpfe, sondern auch die Umgebung zu sehen.  

Verlängerung mit Auslöser

Das Prinzip dahinter ist ganz einfach: Das Smartphone beziehungsweise die Kamera befestigt der Nutzer am Ende des Stabes. Im Griff befindet sich der Auslöser, über den sich dann bequem Fotos schießen lassen. Auf diese Weise gelingen Selbstporträts oft schon beim ersten Versuch. Insbesondere eifrige Nutzer von sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Snapchat gehören aus diesem Grund zu den Käufern. Die Auswahl ist inzwischen gigantisch. Doch worauf kommt es beim Selfie Stick an? Reicht ein Billigmodell für ein paar Euro oder muss man gleich 30 Euro oder mehr investieren?

Bitte nicht zu kurz

Das wichtigste Kriterium ist neben Faktoren wie ordentlicher Verarbeitung und sicherem Sitz des Smartphones die Länge des Sticks. Weniger als 50 Zentimeter sind nicht sinnvoll, 90 Zentimeter oder mehr sollte der Stick im ausgefahrenen Zustand schon bieten. Nur dann ist es möglich, mehrere Personen und möglichst viel vom Hintergrund abzulichten. Ideal ist zudem ein flexibler Haltekopf, der neben Smartphones verschiedener Größe durch ein Stativgewinde auch Kompaktkameras trägt. Für schwere System- oder Spiegelreflexkameras sind Selfie Sticks allerdings nicht geeignet. Das Maximalgewicht beträgt in der Regel nur wenige Hundert Gramm.

Selfie per Bluetooth

Zu den sinnvollen Extras gehört Bluetooth zur drahtlosen Fernbedienung des Smartphones inklusive einer Zoom-Steuerung. Einigen Selfie Sticks liegt auch eine separate Fernbedienung bei, über die sich iPhones und fast alle Androiden steuern lassen. Wer den Selfie Stick auch beim Wassersport und bei schlechtem Wetter braucht, sollte zudem nach einem wasserdichten Modell Ausschau halten. Bei denen halten sich die technischen Spielereien aber meist in Grenzen, sie sind in erster Linie auf das Zusammenspiel mit Action-Kameras à la GoPro ausgelegt.

Fernbedienung statt Stick

Wer Selfie Sticks albern findet, aber ansonsten Selfies generell mag, könnte mit einer simplen Fernbedienung glücklich werden. Einfach das Smartphone ein paar Meter entfernt entsprechend ausrichten und dann per Fernbedienung auslösen. Für öffentliche Plätze sicher nicht ideal, sonst aber eine sinnvolle Alternative zum Selfie Stick.

Empfehlenswertes Selfie-Zubehör

Out of the Blue Bluetooth Selfie Stick

Ein ordentlicher Selfie Stick für kleines Geld: Der Bluetooth Selfie-Stick Out of the Blue kostet nur rund 10 Euro, hat aber trotzdem Bluetooth-Technik an Bord und lässt sich auf bis zu 105 Zentimeter ausfahren. Per USB-Kabel ist der Stick innerhalb von einer Stunde aufgeladen. Die Halterung passt für alle gängigen iPhones und Galaxy-Androiden.

Bluetooth-Stick von Out of the Blue

igadgitz 2. Generation Wireless Selfie Bluetooth Fernauslöser

Hierbei handelt es sich um eine reine Fernbedienung für iPhones und Android-Smartphones mit Bluetooth 3.0 und neuer. Das kleine Gerät meldet sich als Bluetooth-Tastatur an und simuliert fortan bestimmte Tastendrücke. So lässt sich etwa die Kamera auslösen, der Zoom anpassen oder zwischen Front- und Rückkamera wechseln. Mit Apps wie „Tasker“ lassen sich sogar eigene Aktionen programmieren. Preis: Knapp 10 Euro.

igadgitz Wireless Selfie Bluetooth Fernauslöser der 2. Generation

CamOne Gravity Life 3D Handgimbal

Das passende Gadget für Selfie Videos. Dieser spezielle Stick hält das Smartphone mithilfe von Gyromotoren stets in der Waage und soll so für kinotaugliche Filme sorgen. Das Prinzip ähnelt denen von Steadycams, wie man sie etwa aus Bundesligastadien kennt. Über den im Griff integrierten Joystick kann der Nutzer die Kamera steuern. Preis: rund 250 Euro. 

Gravity Life 3D Handgimbal

Fazit

Egal ob Selfie Stick oder Fernbedienung: Wer auf perfekte Selfies großen Wert legt, findet für diese Aufgabe im Handel das passende Zubehör. Gerade Selfie-Stick-Nutzer sollten aber auf ihre Umwelt achten. In vielen Museen sind Selfie Sticks inzwischen sogar verboten, weil vorwitzige Nutzer andere Besucher verletzten und ihnen permanent die Sicht nahmen.

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