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Title: Entertainment
Ratgeber Soundbars

Darauf kommt es im Heimkino an

Statt ins Kino zu gehen, wird derzeit wesentlich mehr Zuhause gestreamt und geblockbustert. Beim Thema Heimkino denkt man zwar in erster Linie an einen riesigen TV oder ein gigantisches Beamer-Bild, eine wichtige, aber oft übersehene Zutat, ist jedoch der Sound. Immer beliebter werden im Heimkino Soundbars als Alternative zur klassischen Heimkinoanlage.

©Sonos

©Sonos

Seien wir ehrlich, große Flatscreen-TVs sind in den letzten Jahren preislich im Sinkflug und gehören langsam zur Standardausstattung in deutschen Haushalten. Doch ein echtes Heimkino hat trotzdem noch längst nicht jeder Zuhause, denn wenn James Bond im Kino aufräumt, gibt es nicht nur spektakuläre Bilder zu sehen, sondern auch kräftigen Sound aus allen Richtungen zu hören. Zuhause ballert er aber meist nur sehr verhalten von vorne Richtung Zuschauer.

©Philips/ Soundbars liefern besseren Klang als die in Flat-TVs verbauten Lautsprecher.

Der Grund für die akustische Zurückhaltung ist klar: So cool flache Fernseher auch aussehen, sie sind auf Bildqualität und Design optimiert, ihre größte Schwäche ist, dass Ihnen das Volumen für satten Sound fehlt. Wer im Heimkino nichts dem Zufall überlassen will, greift zur Heimkinoanlage mit Surround-Sound, das erzeugt echte Kinoatmosphäre. Doch es gibt einen eleganten Zwischenweg, der immer mehr Anhänger findet, Soundbars wie die Philips HTL 3310. Die sorgen für besseren Klang als die in TVs verbauten Boxen, sind aber wesentlich preiswerter, unauffälliger und einfacher zu handhaben als klassische Surround-Anlagen.

©Bose/ Es gibt einteilige Soundbars, die alle Komponenten integrieren.

Soundbar ist nicht gleich Soundbar

Die klassische Soundbar liegt vor dem Fernseher oder wird, bei einem an die Wand geschraubten TV, unter dem Fernseher montiert. Soundbar, der Name verrät es, ist in der Regel eine Art Sound-Rolle oder Sound-Riegel, hat also zumindest eine längliche Form. Doch das ist noch nicht alles, es gibt nicht nur einteilige, sondern auch zweiteilige Soundbars. Der Unterschied: Einteilige Geräte wie die Bose TV Speaker haben alles integriert, auch Subwoofer und Verstärker. Die zweiteiligen Geräte, zum Beispiel das LG DSN4 lagern Verstärker und Subwoofer dagegen in ein eigenes Gerät aus, was für mehr Wumms im Wohnzimmer sorgt und die Soundbars selbst verschlankt. Trotzdem braucht man den Platz für den externen Subwoofer. Zur Orientierung: Für kleinere Räume tut es meist auch eine einteilige Soundbar, praktisch zum Beispiel für Kinderzimmer oder den TV im Schlafzimmer. Im großen Wohnzimmer kann man dann zur Soundbar mit externem Subwoofer greifen.

©Sony/ Soundbars gibt es mit oder ohne WLAN-Integration.

Vernetzt oder nicht

Eine weitere Entscheidung, die man vor dem Kauf treffen sollte, bezieht sich auf die Vernetzungsmöglichkeiten. Klingt erstmal kompliziert, ist aber eigentlich recht einfach. Soundbars mit WLAN, wie die Sonos Beam, klinken sich ins heimische Funknetz ein und können direkt Musik-Streaming-Angebote wie zum Beispiel Spotify nutzen. Hat eine Soundbar keine WLAN-Schnittstelle, zum Beispiel die Sony HT-X8500, muss ein anderes Gerät die Streams entgegennehmen, etwa ein Smartphone. Per Bluetooth-Verbindung an die Soundbar kann man Musik-Streaming dann trotzdem nutzen, aber eben nur mit einem kleinen Umweg.

©Samsung/ Manche Soundbars lassen sich zu echten Raumklang-Systemen erweitern.

Ausbaufähiger Klang

Echten Raumklang gibt es nur mit Rundum-Lautsprechern, die Soundbars werben zwar manchmal damit, aber ihr Rundum-Klang ist nur bedingt tauglich. Die Sony HT-ZF9 zum Beispiel bietet Dolby Atmos, wobei dafür ein Teil der Lautsprecher in der Soundbar nach oben gerichtet ist. Wer mit dem Gedankten spielt, eine Soundbar möglicherweise zu erweitern, der sollte sich bei Samsung umsehen. Der Anbieter hat ein Wireless Rear Kit im Angebot, ein Aufrüstset mit zwei Rücklautsprechern, die den Klang kabellos von kompatiblen Samsung-Soundbars entgegennehmen.

©Yamaha/ Luxus-Soundbars kosten gern auch mal über 1.000 Euro, es gibt aber auch günstige Alternativen.

Einfacher Anschluss

Ansonsten ist eine Soundbar deshalb so attraktiv, weil sie sich unkompliziert in Betrieb nehmen lässt. Es reicht in der Regel ein Stromanschluss sowie eine HDMI-Verbindung zum Fernseher, um loszulegen. Wichtig aber: Es gibt Geräte mit mehreren HDMI-Ports, wenn der Plan also ist, mehrere Geräte an der Soundbar anzuschließen, ist das wichtig. WLAN hatten wir oben schon erklärt, ist vor allem für Fans von Musik-Streaming eine praktische Sache, Bluetooth sollte auch zur Grundausstattung gehören, sodass man die Soundbar auch vom Handy aus bespielen kann. Ansonsten ist das Preisspektrum sehr breit, es geht schon gut unter 100 Euro los, die Peaq PSP 250, eine günstige Soundbar ohne viel Schnick-Schnack. Sie können aber auch weit über 1.000 Euro investieren, etwa in eine Yamaha YSP 5600 mit allen Schikanen.

Fazit

Echtes Heimkino gibt es nur mit einer Soundbar nicht, aber man kriegt damit wesentlich besseren Sound als es die TV-Lautsprecher hergeben. Auch die Verkabelung ist einfach und die Soundbars fügen sich durch ihre kompakte Bauweise gut in jedes Wohnzimmer ein. Wer in Richtung echtes Heimkino plant, sollte vorab die Erweiterungsmöglichkeiten prüfen.

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