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Title: Entertainment
Endlich: der Samsung Smartphone/Tablet-Hybrid kommt

Das innovative Klapphandy Samsung Galaxy Fold

Neben dem Galaxy S10 stellte Samsung beim Unpacked Event im Februar 2019 auch das langerwartete faltbare Smartphone Galaxy Fold vor.

© Samsung

© Samsung

Beim Unpacked Event in San Francisco zeigte Samsung nicht nur die heiß erwarteten Galaxy S10 Varianten, sondern auch das innovative Galaxy Fold: ein Smartphone, das man durch simples Aufklappen wie bei einem Buch zum vollwertigen Tablet machen kann. Die Darstellung mit dem Schmetterling, der sich beim Aufklappen entfaltet, ist sehr gut gewählt und zeigt unverkennbar, was das Galaxy Fold ausmacht. Ist aber alles Gold, was Fold?


Das Galaxy Fold brauchte acht Jahre Entwicklungszeit

Es geisterten schon lange Zeit Gerüchte durchs Netz: Samsung würde ein faltbares Galaxy Smartphone entwickeln, Codename Galaxy F (F wie Fold). Am 20. Februar war es soweit: auf dem Unpacked Event in San Francisco präsentierte Samsung der Welt sein faltbares Smartphone, das fern von Prototypen oder halbgaren Umsetzungen anderer Hersteller direkt zeigte, wo es in Sachen Smartphone langgehen kann. Das Problem mit der Kante, das bei einem faltbaren Smartphone entsteht, wurde hier relativ elegant gelöst. In Tests mit mehreren hunderttausend Klappversuchen konnten laut Samsung keine Einschränkungen bemerkt werden.

© Samsung / Zusammengeklappt ist das Galaxy Fold ein sehr schmales Smartphone…

Das Galaxy Fold ist Smartphone und Tablet in einem

Zusammengeklappt wirkt das Galaxy Fold wie ein etwas zu dick und schmal geratenes Galaxy S. Die Vorderseite, die das normale Smartphone Display beherbergt, ist mit 4,6 Zoll und 1.960 x 840 Pixeln im heutzutage fast üblichen Rahmen, wirkt aufgrund der Schmalheit jedoch ziemlich langgezogen. Auch die abgerundeten Ecken auf der rechten Seite und die kantigen Ecken zollen perfekter Ästhetik keinen Tribut. Doch anders lässt es sich nicht lösen, wenn man ein Smartphone entwickelt, das man wie ein Buch aufklappt und damit mal eben die Bildschirmfläche nahezu verdoppelt und die geöffnete App in Groß darstellt: im Tabletmodus ist das innere Display, ein sogenanntes InfinityFlex Display 7,3 Zoll groß und bietet 1.352 x 2.152 Pixel. Trotzdem passt es mit ein wenig Fingerverbiegen immer noch in eine Hand und die dünne Linie in der Mitte ist laut Samsung im Betrieb kaum wahrzunehmen. Es ist deutlich flacher als herkömmliche Displays und soll aufgrund der verzögerungsfreien Darstellung vor allem für Entertainment und Gaming geeignet sein. Der größere Platz im Inneren ist auch dafür geeignet, bis zu drei Apps parallel anzuzeigen, eine groß und zwei daneben in kleiner. Diese können per Touch gewechselt werden und ordnen sich dann in Millisekundenschnelle neu an.

© Samsung / … auseinandergeklappt ein mittelgroßes Tablet.

Die Technik im Galaxy Fold

So richtig viel ist derzeit nicht bekannt, über die CPU sagte Samsung nicht viel, außer dass es sich um einen AP-Chip handeln wird und ein 5G-Modul drin sein wird. Als Speicher stehen 512 GB zur Verfügung, der Arbeitsspeicher bietet stolze 12 GB RAM. Bei den Akkus setzt Samsung beim Galaxy Fold auf ein Duo: zwei Akkus mit insgesamt 4.350 mAh sollen intelligent miteinander kommunizieren und abgestimmt jeweils genügend Leistung bringen. Mit insgesamt sechs Kameras bestückt, kann es in jeder geklappten Lage Fotos machen: drei befinden sich auf der Rückseite, sind also im Smartphone- und Tabletmodus nutzbar, zwei befinden sich im aufgeklappten Tabletmodus rechts oben in einer Notch und eine ist vorn verbaut, halt eine typische Selfiekamera. Besonderer Clou: der Fingerabdrucksensor des Galaxy Fold befindet sich an der Seite, genau dort, wo man halt den Daumen beim Halten eines Smartphones üblicherweise hat. Das Galaxy Fold wird voraussichtlich in vier Farben kommen, die ebenfalls gezeigten kabellosen Galaxy Buds enthalten, und ab Anfang Mai 2019 in Europa im Laden stehen.

© Samsung / Als Farben werden beim Galaxy Fold Space Silver, Cosmos Black, Martian Green und Astro Blue bereitstehen.

Fazit

Samsung zeigt sich einmal mehr als Innovator der Smartphone-Branche. Wo andere Hersteller versuchen früher am Markt zu sein und halbherzige Umsetzungen eines Klapphandys präsentieren, gönnt sich das koreanische Unternehmen die nötige Entwicklungszeit und zeigt allen, wie man es richtig macht. Würde ich mir das Galaxy Fold kaufen? Nicht, ohne es ausgiebig zu testen, vor allem in Sachen Haptik. Ein weiterer Wermutstropfen ist der Preis: das Galaxy Fold wird ab rund 2.000 US-Dollar in den Handel kommen. Damit dürfte der Massenerfolg wohl eher ausbleiben. Außerdem höre ich schon viele sagen: „Braucht kein Mensch!“ oder sprichwörtlich „Kannste voll knicken!“. Aber Samsung zeigt immerhin, das in Sachen Smartphone mehr geht, als jedes Jahr „das leistungsstärkste Phone, das wir je gemacht haben“ zu präsentieren. Am Ende wird es wohl wie immer sein: wenn es in ein paar Jahren ein faltbares iPhone für 4.000 US-Dollar gibt, jubeln auf einmal alle heutigen Skeptiker „Oh, wie toll! Das muss ich haben!“...

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