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Google One Online-Speicher

Google One: Das kann der Google Drive Nachfolger

Google Drive ist Geschichte, zumindest wird der Cloud-Speicher von Google in Kürze von Google One abgelöst. Doch nicht nur der Name ist neu, auch die Speicherpreise gehen runter und es gibt neue Funktionen im Online-Speicher.

© Google

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Wenn Google zuckt, hat das starke Auswirkungen auf viele Nutzer. Schon seit dem Frühjahr 2018 ist bekannt, dass die Tage von Google Drive, dem Online-Speicher von Google, gezählt sind. Google Drive dürfte vielen Nutzern ein Begriff sein, immerhin kriegt jeder, der ein Google-Konto besitzt, 15 GByte freien Cloud-Speicherplatz und Mitte 2018 vermeldete Google, dass der Online-Speicher mehr als 1 Milliarde Nutzer zählt. Doch Google stellt seinen Cloud-Speicher nicht ein, sondern verpasst ihm ein großes Update samt neuem Namen. Google Drive heißt jetzt Google One, doch es steckt noch wesentlich mehr dahinter.

© Google / Google Drive, Gmail und Google Fotos werden zusammengefasst.

Die Idee hinter Google One

Wenn man einen so riesigen Dienst mit einer Milliarde Nutzern hat, dann kann man nicht einfach den Schalter umlegen und von heute auf morgen alles umstellen, vor allem auch dann nicht, wenn Nutzer dort wichtige Daten bunkern. Google One kommt also nicht als Big Bang, sondern schrittweise. Die ersten deutschen Nutzer sind bereits umgestellt worden. Doch was steckt überhaupt hinter Google One? Google selbst gibt an, dass man das Update aus verschiedenen Gründen entwickelt hat. Einer der Hauptgründe, Nutzer speichern immer mehr Daten online. Google One fasst deshalb alle kostenpflichtigen Speicherplatzabos von Google unter einem Dach zusammen, etwa Google Drive, Gmail und Google Fotos. Der Vorteil ist, dass Nutzer einen besseren Überblick über Ihren Cloud-Speicher haben sollen und Google erwartet sich sicher auch mehr zahlungswillige Kunden, wenn man die Abos nicht über mehrere Dienste streut. Für die einfache Verwaltung des Speicherplatzes gibt es auch eine eigene App, bisher aber nur für Android.

Support von Experten

Google betont zwar immer wieder, wie einfach die hauseigenen Dienste zu nutzen sind, aber ein Blick in die Support-Foren zeigt, dass der Teufel auch im Detail steckt. Ein wichtiger Bestandteil von Google One ist deshalb auch ein zugehöriger Experten-Support. Der unterstützt dann zum Beispiel bei Fragen zur Freigabe von Daten, zur Migration oder bei Fehlermeldungen. Ein zusätzliches Goodie sollen "Extras aus anderen Google-Produkten" sein, die für Google One Nutzer bereitstehen. Als Beispiele führt Google etwa Credits bei Google Play oder Angebote für ausgewählte Hotels in der Google-Suche an. Dabei soll es aber nicht bleiben, Google will diesen Bereich wohl stark ausbauen. Man darf gespannt sein, ob man vielleicht bald auch Google Hardware wie Google Home als Abo-Nutzer von Google One günstiger kaufen kann.

© Google / Endlich kann man Cloud-Speicher von Google einfach innerhalb der Familie nutzen.

Online-Speicher mit der Familie teilen

Google adressiert mit dem Update auf Google One auch das ein oder andere funktionale Problem bei Google Drive. Eine sehr häufige geäußerter Wunsch von Nutzern war, dass man Speicherplatzabos innerhalb einer Familie nutzen möchte. Google One gibt die Antwort und erlaubt es, bis zu fünf Familienmitglieder zu einem Abo hinzuzufügen. Jedes Familienmitglied bekommt dabei seinen eigenen privaten Speicherplatz.

©Google/ Mit Google One gibt es auch neue Abos, die Speicherpreise fallen teilweise.

Google One wird günstiger als Google Drive

Am freien Speicherplatzangebot ändert sich nichts, 15 GByte gewährt Google gratis auch bei Google One. Doch die Speicherplatz-Abos werden teilweise günstiger: Für den Einstieg mit 100 GByte bliebt mit 1,99 Euro pro Monat (19,99 Euro pro Jahr) noch alles beim Alten, doch dann ändert sich die Preisliste. Die 200 GByte Abo-Option soll mit 2,99 Euro pro Monat (29,99 Euro pro Jahr) locken, 1 TByte fällt weg, 2 TByte kriegt man für 9,99 Euro pro Monat oder bei jährlicher Zahlweise für 99,99 Euro. Damit zieht Google mit Apple iCloud gleich. Zum Vergleich: Bisher kosteten 2 TByte noch den doppelten Monatspreis. Etwas kompliziert gestaltet sich die Berechnung des Speicherplatzes, weil sich verschiedene Google-Dienste den vorhandenen Platz zwar teilen, aber nicht alle auch angerechnet werden. "High Quality-Fotos" von Google Fotos, die eigenen Songs bei Google Play Music oder Videos bei YouTube werden nicht eingerechnet. E-Mails in Gmail sowie Anhänge oder Dateien im Online-Speicher zählen dagegen schon.

 

So läuft die Google One Umstellung

November 2018 war der Start für die Umstellung auf Google One in Deutschland. Erste Konten sind bereits umgestellt, wobei hier laut Google die Bezahlkunden bevorzugt behandelt werden. Wer also ein kostenpflichtiges Google Drive Abo hat oder für Google Fotos bezahlt, wird bei den ersten dabei sein, die auf Google One zugreifen können. Nutzer der kostenlosen Angebote werden dann danach umgestellt. Um auf dem Laufenden zu bleiben, kann man sich auf dieser Webseite für eine Benachrichtigung anmelden.

Fazit

Bisher war Googles Cloud-Speicher kein einheitliches Produkt: Es gab Google Drive als Online-Speicherplatz, aber auch Gmail, Google Play Music oder Google Fotos dockten an den Speicherplatz an. Google One stülpt jetzt eine einheitliche Haube darüber und macht es für Nutzer einfacher, den Überblick zu behalten. Garniert wird das Ganze mit einer längst überfälligen Familienfunktion und ein paar Extras, außerdem hat Google die Speicherpreise gesenkt. Davon verspricht man sich wohl mehr kostenpflichtige Cloud-Abos.

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