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Title: Entertainment
MagentaTV auf jedem Fernseher

Das kann der MagentaTV Stick

Die Telekom bringt mit dem Magenta TV Stick einen eigenen Streaming-Stick auf den Markt. Wir schauen uns an, was der kleine Stick kann.

© Telekom

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Bisher brauchte man für MagentaTV (früher EntertainTV) einen Receiver für den Empfang. Und obendrauf einen Internetanschluss der Deutschen Telekom. Dafür bekam man für die Gerätemiete dann auch gleich einen Festplattenrecorder. Seit einiger Zeit funktioniert MagentaTV auch mit anderen Onlineprovidern.

Neu ist jetzt die günstigere Möglichkeit, mit einem Streaming-Stick MagentaTV auch losgelöst vom Telekom-Receiver zu nutzen. Möglich wird das mit dem neuen MagentaTV Stick. Dieser wird mit rund 65 Euro zu Buche schlagen, darin enthalten sind drei Monate MagentaTV. Derzeit läuft noch eine Beta-Phase mit einer Preisreduzierung auf rund 50 Euro. Das MagentaTV Abonnement für 7,95 Euro ist monatlich kündbar.

© Telekom / Sieht aus wie ein viereckiger Chromecast mit Fire TV Fernbedienung, ist aber der MagentaTV Stick.

Der MagentaTV Stick im Design des Google Chromecast mit Handhabung des Fire TV Sticks

Zugegeben, Stick ist eigentlich die falsche Bezeichnung, es ist eher ein Dongle wie der Google Chromecast. Er spiegelt allerdings die Inhalte nicht vom Smartphone oder Tablet, sondern lädt diese wie der Fire TV Stick aus dem Internet. Daher ist auch beim MagentaTV Stick eine Fernbedienung mit dabei. Besonderheit im Gegensatz zum Fire TV Stick: klar die Möglichkeit, als zahlender MagentaTV-Kunde normales Fernsehen direkt ohne zusätzliche App zu nutzen, also genau wie bei MagentaTV mit Receiver.

Sogar eine Aufnahmemöglichkeit ist vorhanden, diese erfolgt jedoch in der Cloud und ist auf einen vorgegebenen Zeitraum beschränkt. Das taugt eher für zeitversetztes Fernsehen, zum Beispiel wenn einen jemand beim TV schauen anruft – wer im Voraus Sendungen einprogrammieren und schauen möchte, wann er will, muss weiterhin zum Receiver greifen. Eine Programmierfunktion könnte laut Telekom jedoch per Update folgen.


Man benötigt zum Betrieb des MagentaTV Sticks ein Google-Konto, um Apps aus dem Google Play Store auf den Stick laden zu können. Und ein MagentaTV-Kundenkonto, um den Fernseh-/Streaming-Hybriden komplett nutzen zu können. Alternativ können mit dem Streaming-Stick auch ohne MagentaTV-Konto Anbieter wie Zattoo oder Waipu genutzt werden, um Fernsehprogramme anzusehen.

Nach der einfachen Einrichtung bekommt man mit MagentaTV viele Zusatzfunktionen, die herkömmliche Smart TVs nur in wenigen Fällen bieten. Darunter die Funktion „Neu starten“, die eine Sendung von Anfang an wiedergibt, auch wenn diese schon seit geraumer Zeit läuft. Ebenfalls exklusiv ist die sogenannte Megathek, eine bis zu vierzig Jahre zurückgehende Mediathek von ARD und ZDF mit vielen zusätzlichen Inhalten wie alten Tatort-Folgen, Filmen, Serien und mehr.

 

© Telekom / Die Oberfläche erfindet das Usability-Rad nicht neu und ist schnell erlernt.

Diese Technik steckt im MagentaTV Stick

Angeschlossen wird der MagentaTV Stick wie gewohnt an einen freien HDMI-Port, noch das Netzkabel über USB anschließen (ein zusätzlicher USB-Port wird durchgeschleift, damit kein USB-Anschluss am TV fehlt) und sich im gewünschten WLAN-Netz einloggen, schon kann es losgehen.

Der Stick kommt mit einem vollwertigen Android TV-System (Version 9, mit Möglichkeit des Updates auf neuere Versionen) und kann die damit kompatiblen Apps wie DAZN, Netflix, Joyn, Zattoo, Amazon Video und YouTube, Mediatheken und TV-Programme über das Internet auf dem Fernseher anzeigen. So macht der MagentaTV Stick auch ältere Flachbildschirmfernseher ein wenig smarter. Die Auflösung erfolgt neben HD (720p) und Full-HD (1.080p) maximal in 4K Ultra HD (2.160p) mit HDR. Im Inneren werkelt ein Vierkern-Prozessor mit 2 GB RAM und 8 GB Speicher. Neben WLAN ist auch Bluetooth enthalten, um etwa die Fernbedienung nutzen zu können.

 


Ebenfalls integriert ist der Google Assistant, dafür steht auf der Fernbedienung auch ein extra Knopf zur Verfügung. Drückt man darauf und fragt nach Wetter oder Nachrichten, wird die Antwort auf dem Bildschirm eingeblendet. Als Sprachsteuerung des MagentaTV Stick ist dieser jedoch nicht vorgesehen, statt des Umschaltens per Sprache muss weiterhin ein Knopf gedrückt werden. Beziehungsweise sogar zweimal der Knopf, denn im Gegensatz zu typischen Fernbedienungen, bei denen direkt zum nächsten Programm gewechselt wird, bleibt hier das vorherige Programm im Hintergrund und es wird angezeigt, was auf dem nächsten Fernsehkanal läuft. Erst nach einem zweiten Tastendruck wechselt der Sender dann auch.

Einen Wermutstropfen für Vielreisende oder Nutzer mit vielen Endgeräten gibt es aber. Jeder MagentaTV Stick kann nur für fünf Geräte genutzt werden. Möchte man ein sechstes nutzen, muss man eines der vorherigen Geräte entfernen – das geht jedoch erst nach fünf Monaten. Man muss jedoch darauf hinweisen, dass die Telekom selbst von einer Beta-Phase spricht. Wir dürfen also (hoffentlich) noch jede Menge Bugfixes und Neuerungen erwarten.

 

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