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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

VW und Qivicon

Das Smart Home kommt auf die Straße

Die Telekom und Volkswagen wollen das smarte Zuhause ins Auto bringen. Doch wie genau soll das aussehen? Wir zeigen, was die Fusion von Smart Home und Connected Car bringt.

© Deutsche Telekom

© Deutsche Telekom

Auf dem Heimweg im Auto mal eben an der Ampel oder im Stau dafür sorgen, dass es zuhause angenehm warm ist? Geht es nach den Plänen der Telekom und VW, ist das schon bald kein Problem mehr. Die beiden Konzerne wollen zusammen daran arbeiten, dass Auto und smartes Zuhause eine Einheit werden. Als Grundlage der Verzahnung von Smart Home und Connected Car dient das von der Telekom initiierte Smart-Home-System Qivicon.

Haussteuerung auf der Mittelkonsole

In einem Golf GTD wurde die Vernetzung von Haus und Auto erstmals exemplarisch gezeigt. Das Auto verbindet sich über das Mobilfunknetz der Telekom mit der Qivicon-Basis zuhause. Fahrer und Beifahrer können bequem per Touchscreen in der Mittelkonsole auf die wichtigsten Funktionen im smarten Zuhause zugreifen. So lässt sich beispielsweise von unterwegs die Alarmanlage aktivieren, die Heizung steuern oder die Rollladen hoch- und herunterfahren. Auch die Garagentorsteuerung lässt sich bei entsprechender Vernetzung direkt aus dem Auto bedienen. Sind Überwachungsbilder in das Smart-Home-System eingebunden, können zudem Live-Bilder oder archivierte Aufnahmen direkt im Auto wiedergegeben werden.

© Deutsche Telekom / Das Smart Home lässt sich aus dem Auto heraus bedienen.

Neben der gezielten Steuerung einzelner Geräte lassen sich dann auch Smart-Home-typische Szenarien über die Vernetzung im Auto auslösen. Ein Beispiel dafür ist ein Sicherheits-Szenario, bei dem unterwegs automatisch smarte Türschlösser gesichert werden und die Alarmanlage im Haus oder in der Wohnung aktiviert wird. Die Funktionen können dabei natürlich auch ortsbasiert aktiviert werden. So ist es denkbar, das beschriebene Sicherheits-Szenario dann einzuschalten, sobald sich das Auto mehr als fünf Kilometer von zu Hause entfernt. Im Gegenzug wird beim Einbiegen auf die Auffahrt automatisch das Garagentor geöffnet. In der Summe ergibt sich also ein Zugewinn an Komfort und Sicherheit. 

Nach und nach sollen alle Qivicon-Funktionen direkt vom Auto aus gesteuert werden können. Nach BMW ist VW damit der zweite große Automobilkonzern, der Qivicon-Funktionen in seinen Fahrzeugen anbieten wird.

Qivicon als offene Basis

Mit Volkswagen holt sich die Telekom einen weiteren prominenten Partner für ihre Qivicon-Plattform ins Boot. Die 2013 gestartete Smart-Home-Lösung will sich vor allem durch ihre Offenheit von anderen Systemen abgrenzen. So lassen sich nicht nur die Produkte aus der Telekom Magenta Smart Home-Serie über die Qivicon-Basisstation steuern, sondern auch die von diversen Drittherstellern. Das verbreitete Beleuchtungssystem Philips Hue ist beispielsweise ebenso Qivicon-kompatibel wie die Multiroom-Lautsprecher von Sonos. Auch der Sprachassistent Alexa arbeitet mit den Qivicon-Lösungen zusammen und ermöglicht die Haussteuerung per Sprachbefehl.

© Deutsche Telekom / Ob Kameras oder Heizung: Sämtliche vernetzte Geräte können bedient werden.

Aktuell beziffert die Telekom die Zahl der Geräte, die mit Qivicon kompatibel sind, auf über 200. Dabei arbeiten die Macher auch zunehmend mit internationalen Herstellern zusammen, um die Fähigkeiten der Plattform zu erweitern. Entsprechend vielseitig sind die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von Qivicon im Auto ergeben.

Qivicon im VW: Marktstart Ende 2017

Der Ansatz, vernetzte Autos und smartes Zuhause zu verbinden, hat definitiv eine Menge Potenzial. Bis die mit Qivicon vernetzten Fahrzeuge von VW über die Straße rollen, dauert es aber noch ein wenig. VW und die Telekom gehen davon aus, dass die ersten Modelle gegen Ende 2017 in den Handel kommen werden. Natürlich wird sich die Auto-Vernetzung bei VW nicht auf die Golf-Flotte beschränken, sondern auch in anderen Modellreihen Einzug halten. Genaue Infos zu den Preisen der mobilen Vernetzung fehlen derzeit noch. Es ist denkbar, dass neben den Anschaffungskosten für ein QIVICON-kompatibles Auto auch eine monatliche Gebühr anfällt, um alle Funktionen zu nutzen. 

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