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Title: Entertainment
CES Neuheiten 2020

Die 7 wichtigsten Technik-Trends des Jahres

Das neue Technikjahr startet immer gleich mit einem Feuerwerk an Neuheiten auf der CES in Las Vegas. Doch neben den einzelnen Produkten kann man dort immer sehr schön die Technik-Trends des Jahres ablesen. Das sind unsere 7 Favoriten.

©Daimler

©Daimler

Ein Grund, warum die CES im Vergleich zu anderen Messen sehr erfolgreich ist, ist der Wow-Faktor. Zwar gibt es jede Menge neuer Produkte zu sehen, die in Kürze zu kaufen sind, die vertretenen Firmen präsentieren aber auch zahlreiche Konzepte, die weit über den Tellerrand hinausschauen. Und bei denen kann einem schon mal die Kinnlade runterfallen, etwa beim von Avatar inspirierten Showcar VISION AVTR von Daimler. Außerdem gibt die CES eine klare Richtung vor, welche Technik-Trends 2020 anstehen.

©Lenovo/ Das ThinkPad X1 Fold zeigt, wie Hybrid-Geräte künftig aussehen könnten.

1. Faltbildschirme und Doppel-Displays

Schon im letzten Jahr waren Faltbildschirme ein großes Thema und angeblich will Samsung über 400.000 Stück seines Falt-Smartphones Galaxy Fold verkauft haben. Doppelt so viele hatte man anvisiert und die ganzen Pannen sind vielen Menschen noch im Gedächtnis geblieben. Doch auch 2020 wird bei Bildschirmen weiterhin gefaltet, gerollt und verdoppelt. Das Galaxy Fold 2 gab es auf der CES nicht zu sehen, aber Lenovo setzte gleich einen drauf und zeigte das ThinkPad X1 Fold. Bei dem Tablet mit Windows 10 Pro können Nutzer wählen, ob sie einen großen Screen oder zwei kleine nutzen wollen. Auch einen Notebook-Modus gibt es.

Leider fehlt das für diese Zwecke gedachte Windows 10X noch. Microsoft hat diese Betriebssystem-Version im letzten Jahr bereits vorgestellt; sie soll für Geräte mit zwei Bildschirmen optimiert sein und kann auch auf Falt-Displays eingesetzt werden. Dell hat zumindest schon mal passende Studien zu genau diesen beiden Szenarien gezeigt, das Concept Duet mit zwei gleich großen Bildschirmen sowie das Concept Ori mit einem faltbaren OLED-Screen.

©Lenovo/ Ein Notebook mit 5G-Modem zeigte Lenovo.

2. 5G muss Fahrt aufnehmen

Auch 5G war schon im letzten Jahr ein großes Thema. In diesem Jahr soll der neue Mobilfunkstandard kein Blick in die Zukunft mehr sein, sondern Realität. Das ist schwer vorstellbar, vor allem mit Blick auf Deutschland, doch Fakt ist, dass es bereits 5G-Handys zu kaufen gibt und auch Mobilfunk-Provider schon 5G-Tarife anbieten, die in Großstädten funktionieren. In anderen Ländern mag es anders aussehen, immerhin vermeldete Samsung für 2019 6,7 Millionen verkaufte 5G-Geräte der Galaxy-Reihe.

Trotzdem, 2020 wird sicher nicht das Jahr, in dem alle auf 5G umsteigen müssen, es wird aber mehr Handys mit 5G geben. Auch in der Mittelklasse und auch bei Notebooks tut sich was. Hier hat sich Lenovo aus der Deckung gewagt und bringt das Yoga 5 mit eingebautem 5G-Modem. Es nutzt einen Snapdragon 8cx, setzt also auf ARM-Technik.

©Samsung/ Wie beim Handy verschwinden auch beim TV die Bildschirmränder.

3. 8K-TVs sind cool, aber es gibt mehr zu entdecken

8K, 8K, 8K wo man hinschaut, zumindest auf der CES 2020. Dabei hat sich hier im Vergleich zum letzten Jahr an der grundsätzlichen Situation nicht viel verändert. Riesige Bildschirme in gigantischer Auflösung sind nach wie vor schön anzusehen, weniger gut sieht es bei passenden Inhalten, Zuspielern und Kabeln aus. Samsung verweist hier an verschiedenen Stellen auf YouTube als Quelle für 8K, das allein dürfte aber die wenigsten Käufer überzeugen. Doch wer genauer hinschaut, erkennt, dass sich auch jenseits von 8K etwas tut im TV-Bereich. So geht Samsung bei seinen Fernsehern den gleichen Weg wie bei Handys und eliminiert die letzten Ränder rund um den Bildschirm. Das neue TV-Flaggschiff Q950 bringt 8K und hat praktisch keinen Rahmen mehr. Per NFC reicht ein kurzes Antippen mit dem Handy aus, um Smartphone und TV zu verbinden.

Das TV-Modell "The Frame" – es sieht aus wie ein Bilderrahmen – bringt Samsung jetzt ab 32 Zoll und skaliert hoch bis 75 Zoll. Mit Sero holt Samsung eine weitere Neuheit nach Europa: Der Fernseher lässt sich einfach ins Hochformat drehen, um Instagram-Videos vom Smartphone besser anzuzeigen. LG hat seinen im letzten Jahr vorgestellten Roll-Fernseher jetzt umgedreht. Wie eine Beamer-Leinwand rollt sich der Bildschirm von oben ab. Bei 4K geht es jetzt schon bei 48 Zoll los; das braucht man zwar nicht unbedingt, es schadet aber auch nicht. Panasonic will ein besseres Bild durch Dolby Vision IQ auf seine Schirme bringen. Eine KI zapft dafür Infos von Umgebungslichtsensoren ab und passt die Darstellung automatisch an die Lichtverhältnisse im Raum an.

©Amazon/ Nach längerer Zeit gibt es Neuheiten von Alexa im Auto.

4. Kampf der Sprachassistenten geht weiter

Alexa oder Google Assistant, der Kampf geht 2020 weiter. Amazon nimmt dabei auch Bereiche außerhalb des klassischen Smart Homes ins Visier, beispielsweise das Auto. Schon länger gibt es eine Zusammenarbeit mit Autoherstellern wie BMW oder Ford, jetzt soll Alexa auch in Lamborghini und Rivian eingebaut werden. Nachdem es längere Zeit ruhig war um Echo Auto, soll das kleine Zubehör, das Alexa zum Nachrüsten in jedes Auto bringen soll, 2020 durchstarten. Dabei setzt man auf mehr Komfort, etwa sollen sich Tankrechnungen auf Zuruf bezahlen lassen. Fire TV soll sich zudem in Autos integrieren lassen, dann können Kids auf dem Rücksitz ihre Lieblings-Sendungen auch im Auto gucken. Außerdem will Alexa in die eingebauten Navis der Autohersteller, eine Zusammenarbeit gibt es mit Bosch und TomTom.

Google setzt beim Assistant auf neue Funktionen, etwa auf geplante Aktionen. Bisher kann der Assistant zwar Befehle direkt ausführen und auch Termine oder Erinnerungen vormerken, einen Befehl gezielt später ausführen lassen, ging bisher aber nicht. Das soll bald möglich sein, etwa Rollos erst um 10 Uhr hochfahren lassen, die Kaffeemaschine um 10.15 Uhr anstellen und die Playlist um 10.20 Uhr anmachen.

Wem bisher eine Vorlesefunktion fehlte, bekommt diese in den nächsten Monaten spendiert. So kann man sich beispielsweise Texte auf Webseiten vorlesen lassen. Außerdem soll es eine Übersetzungsfunktion in 42 Sprachen geben. Notizzettel für die Familie sollen nicht länger am Kühlschrank haften, sondern auf einem Smart Display mit Google Assistant verwaltet werden. Dazu gibt es eine neue Notizzettel-Funktion, die ohne Nutzerkonto auf Smart Displays funktioniert.

©Samsung/ Sind die nächsten smarten Assistenten als kleine Roboter unterwegs?

5. Smarte Assistenten in kleinen Robotern

Abwechselnd faszinieren oder gruseln Roboter auf der CES die Besucher. Und ja, irgendwann werden wir von Robotern umringt sein, ohne dass es uns stört. Doch noch fehlt eine Brücke zwischen Mensch und smarten Geräten. Der von Samsung gezeigte Mini-Roboter Ballie zeigt, wie es gehen könnte. Im Prinzip ist er ein smarter Assistent samt Kamera, der sich bewegen kann. Bisher verpflanzen Smart Home-Fans bevorzugt stationäre Lautsprecher samt Assistenten in alle wichtigen Räume oder decken sich mit Geräten wie dem Sonos Move ein, die sie mitnehmen können. Ballie würde mehr Freiheiten bieten, denn er folgt seinen Nutzern oder lässt sich von ihnen an andere Orte schicken; und knuddelig ist er auch noch.

©JBL/ Zum Musikhören gibt es viele verschiedene Lösungen zu günstigen Preisen.

6. Tolle Audio-Neuheiten

Auf der CES 2020 gab es auch einiges auf die Ohren. Dass viele Konkurrenten nicht tatenlos zusehen wollen, wie Apple seine teuren AirPod Kopfhörer unters Volk bringt, war klar. Mit JBL Tune 200TWS für rund 100 Euro wurde ein interessanter Konkurrent vorgestellt. Will man smarte Assistenten mit an Bord haben, soll man zum Live 300TWS greifen. Auch neue Smart Speaker und Soundbars in allen Facetten stapeln sich bis unter die Decken der Messehallen. Die Bluetooth Special Interest Group denkt aber in noch größeren Dimensionen: Mit Bluetooth LE Audio ist ein neuer Standard in der Mache, der Audio-Innovationen für die nächsten 20 Jahre ermöglichen soll. Der neue LC3-Codec soll dabei für bessere Audioqualität sorgen.

©Bosch/ Normale Brillen lassen sich zu Smartglasses umrüsten.

7. Gadgets für alles

Nicht jeder braucht eine Toilette oder einen Duschkopf mit eingebautem Sprachassistenten. Doch darum geht es vielen Herstellern auch gar nicht, sie loten einfach den Markt aus und experimentieren mit Gadgets aller Art. Ob das jetzt eine Zahnbürste ist, die im Schnelldurchlauf perfekte Reinigung verspricht oder das Bosch Light Drive, ein 10 Gramm leichtes Gerät, das eine normale Brille zum Mini-Display für Benachrichtigungen, Einkaufslisten oder Navi-Hinweise macht. Nanoleaf zeigte beispielsweise smarte Lichtlösungen, die über eine KI das Nutzerverhalten studieren und so die Steuerung durch den Nutzer fast überflüssig machen. Sicher nicht jeder braucht einen Gürtel mit Bewegungssensoren, der Stürze vorhersagen soll, doch vor allem für ältere Menschen ist das eine durchaus sinnvolle Sache.

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