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360-Grad-Kamera

Die Nikon KeyMission 360 filmt rundum

Eine robuste, wasserdichte 360-Grad-Action-Kamera für ambitionierte Draußenfilmer? Die gibt es: die KeyMission 360 von Nikon.

© Nikon

© Nikon

Dieser kleine Würfel soll ultrahochauflösende Filmaufnahmen in schwierigsten Situationen machen? Gerade mal gut 6 cm lang in jede Richtung und so leicht wie zwei Tafeln Schokolade, lässt sich das Flaggschiff der Nikon-Reihe „KeyMission“ schnell unterschätzen. Tatsächlich aber ist hier so viel Hightech verbaut und so viel Zubehör beigefügt worden, dass sich der Anschaffungspreis von 499 Euro für jeden lohnt, der mehr als nur Gelegenheitsfilmer sein möchte.

Wer die KeyMission 360 zum Begleiter macht, für den gilt: Kreativität ist ab sofort nicht nur bei der Art der sportlichen Unternehmungen angesagt, sondern auch für möglichst große Begeisterung beim Filmen. Und dabei macht Nikon es dem ambitionierten Action-Kameramann recht leicht. Die kompakte Kamera hat nur wenige Knöpfe, die Hauptbedienung läuft über das per Bluetooth oder WLAN gekoppelte Smartphone.

Die KeyMission 360 ist wasserdicht, staub- und stoßfest

Der Clou der Kamera ist die Robustheit. Ohne dass ein separates Unterwassergehäuse nötig wäre, schafft die KeyMission 360 richtig ordentliche Bilder aus physikalischen Gründen bis etwa 20 Meter Tiefe, theoretisch sogar noch Aufnahmen bis zu 30 Meter. In kalten Gegenden hält sie minus zehn Grad aus – und sie ist staub- und stoßfest, lässt selbst einen Absturz aus zwei Metern Höhe klaglos über sich ergehen.

Der Kamera-Würfel macht komplette „sphärische“ Rundum-Aufnahmen - und das über zwei lichtstarke Ultraweitwinkel-Objektive, zwei CMOS-Bildsensoren und mit Vollabdeckung, also ohne toten Winkel. Das Kombinieren der Bilder der beiden Objektive, das sogenannte „Stitching“, macht die Kamera automatisch – man muss nur den Aufnahmeknopf drücken.

Die Aufnahmen können sich sehen lassen – hier ein Video mit gesammelten Impressionen aus aller Welt.

Im Videomodus wird das Vierfache der Pixel im Vergleich zu Full-HD aufgenommen (=4K oder auch UHD) und im Fotomodus werden fast 24 Megapixel erreicht. Dabei können auch während einer Filmaufnahme Bilder in voller Auflösung geschossen werden. Klar, an die Qualität einer Spiegelreflex- oder professionellen Filmkamera kommt die KeyMission nicht heran, doch wirken die Ergebnisse deutlich besser als so manche etablierte 360-Grad-Kamera – von der fehlenden Robustheit gar nicht zu reden.

Interessante Funktionen, die Lust aufs Filmen machen

Weitere Funktionen fördern ebenfalls die Kreativität des Hobbyfilmers. Der Superzeitraffer ermöglicht 360-Grad-„Reiseberichte“ mit Szenerien, die sich schnell verändern. Oder man wählt „Schleifenaufnahme“ und lässt mehrere sphärische Videos in zeitlichen Abständen aufzeichnen, die man vorher festgelegt hat. Und mit der zusätzlich erhältlichen Fernbedienung ML-L6 gelingen Aufnahmen inmitten der Action, ohne die Kamera zu berühren.

© Nikon / Für die KeyMisson 360 gibt es zahlreiche Befestigungs-Sets.

Darüber hinaus bietet Nikon eine große Auswahl an Befestigungs-Anschlüssen und Zubehör, das optional erhältlich ist – wobei schon beim Kauf der Kamera einiges an hilfreichen Sachen im Paket beiliegt: neben Kamera, Netzadapter, Akku, USB-Kabel und Anleitung auch ein Adaptersockel, Objektivschutz, Unterwasser-Objektivschutz, schwarze Silikon-Ummantelung sowie zwei Sockelbefestigungs-Sets.

© Nikon / Befestigungs-Set fürs Surfbrett.

Auf Wunsch gibt es zahlreiche weitere Befestigungsmöglichkeiten. Zum Beispiel ermöglichen die Gurthalterung für belüftete Helme, der Brustgurt oder die Surfbrett-Befestigung den freihändigen Betrieb der Kamera. Indem die Kamera an einem praktischen Handstab befestigt und vom Körper weg gehalten wird, kann der Benutzer verhindern, dass er selbst während der Aufnahme ins Bild gerät. Die Befestigungs-Anschlüsse und Accessoires sind robust und begleiten den Nutzer auf seinen Touren.

SnapBridge fungiert als Kommandozentrale

Gesteuert wird die KeyMission via App auf dem Smartphone – was auch Sinn macht, weil eine Actionkamera meist dort angebracht ist, wo man den Betrachter ersetzen will und dann selbst die Aufnahmen gar nicht beobachten kann. Die App heißt SnapBridge und funktioniert ab Android 5 und iOS 8.3, also leider nicht mit allen Smartphones. Immerhin läuft noch gut jedes dritte Android-Handy mit einer 4er-Version. Auch berichten einige User von Mängeln bei der Stabilität der App sowie beim Koppeln der Geräte. Die letzten Updates brachten jedoch deutliche Verbesserungen.

Über die App lassen sich Fotos und Videos, ob normal oder in 360-Grad, automatisch von der Kamera zum Smartphone übertragen und von dort aus teilen. Man kann Bildausschnitte freistellen, Filme bearbeiten, Einzelbilder aus Filmen extrahieren, den Verschluss der Kamera aus der Ferne auslösen und auch direkt zwei Elemente in Fotos einbelichten, z.B. eine Anmerkung, das Copyright, Text oder Logo. Außerdem lässt sich die Firmware der Kamera automatisch aktualisieren. Spannend ist auch der elektronische Bildstabilisator e-VR innerhalb der Software: Diese berechnet die horizontalen, vertikalen und Drehbewegungen der Kamera und kompensiert Verwacklungen im Video.

Apropos Surfbrett: Dieses Video macht gleich Lust auf Abenteuer auf dem Wasser...

Fazit

Mit dem kleinen Nikon-Würfel lässt sich nun in jeder Lebenslage die Welt jenseits des üblichen Blickwinkels entdecken. Mit der KeyMission 360 kann der ambitionierte Hobbyfilmer seine Erlebnisse in hoher Qualität aufzeichnen und seine Freunde und Bekannten direkt an den Ort des Geschehens versetzen. Das Besondere ist hier die Kombination aus robuster Kamera und der 360-Grad-Funktion, die die Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen, immens erweitern. Rundum-Videos und -Fotos machen einfach großen Spaß!

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