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Title: Entertainment
Start ins Technikjahr 2020

Die Tops und Flops der CES

Das Technikjahr 2020 dürfte ziemlich cool werden, wenn man sich die Trends auf der CES so angesehen hat. Doch nicht alles, was die Hersteller gezeigt haben, war top. Wir zeigen unsere Tops und Flops der CES 2020.

©Dell

©Dell

Messen und besonders die CES sind immer auf Hochglanz polierte Shows, auf denen die Hersteller ihre Produkte möglichst perfekt ins Rampenlicht rücken wollen. Doch am Ende des Tages ist die Show egal und es zählt, ob die Produkte etwas taugen bzw. ob ihre Macher kreativ genug waren, das verwöhnte Publikum zu begeistern. Auf der CES 2020 klappte das nicht immer, was man zum Beispiel auch beim erfolgsverwöhnten PlayStation-Team von Sony sehen konnte.

Nein, es gab noch keine PlayStation 5 zu sehen, obwohl sie für das Weihnachtsgeschäft 2020 angekündigt ist. Hinweise auf ein eigenes Event im Februar verdichten sich zwar, Sony wollte seine Fans auf der CES aber nicht enttäuschen und hat ein neues Logo für die PS5 gezeigt. Doch das sieht, bis auf die Versionsnummer, genauso aus wie das Logo der PlayStation 4. Dann bleibt nur zu hoffen, dass die Konsole PS5 sich in der Praxis deutlicher von der PS4 absetzt.

©Segway/ Ob mit dem S-Pod die nächste Segway-Revolution gelingt, ist fraglich.

Flop: Segway S-Pod

Ältere Leser werden sich erinnern, vor rund 20 Jahren machte die Firma Segway ein Riesenbrimborium um die Mobilität der Zukunft. Man wollte ein revolutionäres Fortbewegungsmittel erfunden haben, das bald jeder haben wird. Dann kam der Segway und obwohl er sicher seine Fans und Einsatzgebiete hat, blieb die Revolution aus. Der Anbieter hat bis heute aber mehrere erfolgreiche Produkte an den Start gebracht, etwa auch bei E-Scootern.

Jetzt hat man die nächste "Revolution" nachgeschoben, den Segway S-Pod, eine Art fahrender Wohnzimmersessel, der Menschen durch Einkaufszentren oder Vergnügungspark kutschieren soll. Die Technik ist ähnlich den klassischen Segways, nur steht man nicht drauf und muss auch das Gewicht nicht verlagern, man sitzt bequem und steuert per Joystick. Dabei soll die halbe Nussschale fast 40 km/h schaffen, bleibt abzuwarten, was das Kraftfahrt-Bundesamt dazu sagt.

©Dell/ Leider ist der Handheld mit PC-Technik bisher nur ein Konzept.

Top: Alienware Concept UFO

Dell hat ein cooles Konzept gezeigt, dessen Ähnlichkeit mit der bekannten Nintendo Switch nicht abstreitbar ist. Doch während Nintendo kürzlich die Switch mit der Lite-Version etwas abgespeckt hat, packt Alienware mit dem Concept UFO etwas drauf, denn es kann PC-Games wie Mortal Combat 11 oder F1 2019 ausführen. Ansonsten hat man rechts und links die Controller wie bei der Switch und in der Mitte den Bildschirm, Alienware verwendet einen 8 Zoll großen Screen.

Darunter packt man dann aber einen Windows 10 Mini-PC. Doch das ist erst der halbe Spaß, Switch-Nutzer wissen, dass man über das Dock auch einen größeren Bildschirm anschließen kann, das Alienware Concept UFO macht das auch. Leider scheint es bisher keine Pläne zu geben, das Handheld in Serie zu bringen und zu verkaufen.

©Kohler/ Muss man überall einen Alexa-Lautsprecher einbauen? Kohler meint, ja.

Flop: Kohler Moxie

Derzeit wird viel mit smarten Gadgets experimentiert und das ist grundsätzlich eine gute Sache. Kohler ist hier sehr innovativ und kommt immer wieder wegen smarten Toiletten in die Schlagzeilen. Ein vorgewärmter Klositz mag seine Fans haben, auf der CES hat man aber einen smarten Duschkopf mit Lautsprecher und Alexa-Integration vorgestellt. Der Moxie ist schon ein paar Jahre als einsteckbarer Lautsprecher in Duschköpfen unterwegs, jetzt ist er eben auch smart – wow.

Doch braucht man wirklich den Lautsprecher im Duschkopf und falls ja, muss der Sprachassistent da drin sein? Klar, in dem Moment, in dem man sich abbraust, sind andere Lautsprecher im Nachteil, aber wie lange duschen denn die Leute bei Kohler? Wäre bei einem entspannenden Bad oder beim Schickmachen vor dem Spiegel nicht ein Lautsprecher an anderer Stelle geeigneter? Oder ist das gar das Konzept, dass man einfach überall einen Lautsprecher samt Sprachassistent einbaut? Und bevor man sich fragt, eine Stromleitung muss man für den Moxie nicht in den Duschkopf legen. Das Teil kommt mit Akku, der 7 Stunden durchhalten soll. Das dürfte auch für längere Duschsessions halten.

©Bosch/ Digitale Sonnenblende von Bosch.

Top: Bosch Virtual Visor

Die CES wird immer mehr zur Automesse, wobei es hier nicht um PS-Protze geht, sondern um smarte Technik im Auto. Manches scheint noch sehr weit weg, wenn man sich zum Beispiel die Konzeptautos ansieht. Ob man das so wirklich mal auf der Straße sieht, darf bezweifelt werden. Doch es gibt auch ein paar Dinge, die man am liebsten gleich mitnehmen und im eigenen Auto nutzen möchte.

Bosch hat sich zum Beispiel überlegt, wie eine smarte Sonnenblende aussehen könnte. Virtual Visor ist ein transparentes LC-Display und arbeitet als Sonnenblende. Dabei trackt eine Kamera die Augenposition des Fahrers und die Sonnenblende wird nur punktuell abgedunkelt; damit das klappt, werkelt im Hintergrund eine KI. Der Clou dabei: Man hat nicht, wie man das von klassischen Sonnenblenden kennt, die Klappe komplett vor den Augen, sondern trotzdem freie Sicht.

©Star Labs/ Die digitalen Avatare begeistern bisher weniger.

Flop: Digitaler Avatar Neon

Dass KI mehr als ein Trend ist, lässt sich nur schwer übersehen, aber bisher scheint das Thema nicht wirklich griffig zu sein. Star Labs, eine Samsung-Tochter, hat deshalb auf der CES digitale Avatare gezeigt, also virtuelle Figuren, die sehr schnell autonom reagieren sollen. Grundsätzlich kann man sich das so vorstellen, dass man den Avatar anspricht oder ihm zuzwinkert und er reagiert dann. Tatsächlich ist man aber noch nicht soweit, weshalb man die Neon-Figuren über ein Tablet anstacheln muss. Bisher überzeugt das Ganze noch nicht, nicht einmal in einer aufpolierten CES-Präsentation.

©Colgate/ Echtzeitkontrolle beim Zähneputzen.

Top: Colgate Plaqless Pro

Zähneputzen ist zwar grundsätzlich nicht besonders schwer, aber der Teufel steckt oft im Detail. Kinder machen heute meist eine Putzschule, doch das erworbene Wissen wird nicht immer 1:1 umgesetzt und auch bei Erwachsenen ist das Putzverhalten nicht immer optimal. Hier helfen smarte Zahnbürsten und die Colgate Plaqless Pro erfasst Putzdaten in Echtzeit. Dabei stellt sie auch den Biofilm im Mund fest und weist darauf hin, wenn ein Bereich sauber ist. In einer App kann man sich zudem ansehen, ob es vernachlässigte Bereich bei der Mundhygiene gibt.

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