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IFA 2017 Neuheiten

Entertainment reloaded auf der IFA 2017

Schneller, dünner, lauter und virtueller. Auf der IFA werden wieder einmal die Weichen für smarte Unterhaltung neu gestellt.

© franz12 / Fotolia

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Weiter – immer weiter! Auf der IFA 2017 überbieten sich die Hersteller gegenseitig mit neuen Entwicklungen und Technologien. Monitore werden randlos und größer, neue Soundtechnologien sorgen für ultra-realen Klang und Multiroom-Systeme sind nicht mehr aus unseren Wohnungen wegzudenken.

4K-Auflösung war gestern

Monitore und Fernseher, die das Bild mit 4K-Auflösung abbilden gehören mittlerweile fast schon in das Standardrepertoire aller Hersteller. Auf der IFA 2017 gibt es die neuesten Entwicklungen aus der Unterhaltungsbranche zu bestaunen. Unter dem Funkturm werden unter anderem 8K-Displays zu sehen sein, die entsprechendes Material mit einer Auflösung von 7680 × 4320 Pixeln in unsere Wohnzimmer bringen.

Dazu setzen die Marktführer fast durchgehend auf High Dynamic Range (HDR), um den Kontrastumfang ihrer Geräte zusätzlich zu erhöhen. Die Umsetzung dieser Technologie variiert allerdings von Hersteller zu Hersteller. Unternehmen wie LG, LOEWE und Philips bieten überdies Geräte an, die auf die dynamische Bildoptimierungs-Technologie Dolby Vision setzen. Umso mehr ist ein genauer Blick auf die Angebote ratsam, um das beste Ergebnis für die persönliche Präferenz zu finden.  

Ebenfalls neu im Fokus der TV-Produzenten ist die Einbindung in das intelligente Zuhause. Neue Top-Geräte verfügen bereits über Anbindung an Amazon Alexa oder Google Home. Fernseher, Apple TVs oder andere Set Top Boxen werden in naher Zukunft also auch per Sprachbefehl steuerbar sein.

LOEWE bild 7

Seinen ersten OLED-TV präsentiert LOEWE auf der IFA 2017. Das Unternehmen hat sein neues TV-Gerät auch gleich Dolby Vision zertifiziert, um den HDR-Effekt zu optimieren. Wird der Loewe bild 7 eingeschaltet, fährt das Display motorisiert hoch und gibt eine Soundbar frei, die mit 120 Watt aus sechs Treibern und vier passiven Bassmembranen das Fernseherlebnis akustisch begleitet. Bluetooth-Unterstützung sorgt dafür, dass Audio-Inhalte einfach vom Smartphone oder Tablet zum bild 7 gestreamt werden können.

Next Generation Soundsysteme auf der IFA

Turbulent geht es auf der IFA 2017 auch bei den Herstellern von Audiolösungen zu. Schlagworte gefällig? HiRes Audio, Dolby Atmos und DTS:X auf der Klangseite liefern sich ein Rennen mit Technologien wie Zigbee, WLAN und vermaschtem Bluetooth-Protokoll im Kampf um das ideale Datenübertragungsprotokoll, das vor allem bei den immer beliebter werdenden Multiroom-Angeboten bedeutungsvoll ist.

Von Philips kommt ein neues Multiroom-System, das auf den Namen izzy hört. Dabei setzt das Unternehmen auf besonders einfache Einrichtung per Knopfdruck und kabelloses Streaming per Bluetooth. Bis zu fünf Einheiten lassen sich so verknüpfen und als Soundsystem in mehreren Räumen gleichzeitig nutzen.

In größerem Rahmen bewegt sich das Angebot von Yamaha. Auf der IFA stellen die Asiaten mit ihrem Musiccast eine tatsächliche Alternative zum Platzhirschen Sonos dar. Mehr als 20 Geräte verfügen bereits über die smarte Multiroom-Technologie. Der Clou dabei ist die Möglichkeit, auch ältere Geräte wie beispielsweise Schallplattenspieler in das System einzubinden, wenn sie an einen entsprechenden Yamaha-Receiver angeschlossen werden können. Das gleiche gilt für Bluetooth-Lautsprecher unterschiedlicher Marken. Diese können genauso in ein MusicCast-Netzwerk eingebunden werden wie AirPlay-fähige Endgeräte.

Unterstützt werden außerdem mehrere Musikstreaming-Anbieter. Spotify (Connect), Napster, Juke und vTuner sind bereits an Bord. Die Steuerung erfolgt – wie sollte es anders sein – über eine App auf dem Smartdevice.

VR – alles virtuell

Dorthin wo Fernseher und Mutiroom-Geräte bereits sind – in den Mainstream – wollen die Anbieter und Entwickler von Virtual Reality (VR)-Lösungen auch schnell kommen. Das Interesse an den virtuellen Welten ist ungebrochen und entsprechend eifrig sind die Hersteller dabei, ihre Lösungen technisch permanent weiter zu entwickeln. Bestehende Unwegsamkeiten werden nach und nach behoben, um das Erlebnis immer realer zu gestalten. So ist die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten und Apps für VR-Hardware signifikant gestiegen und auch die Auflösungen der Brillen wird immer besser. Es versteht sich also fast von selbst, dass auch auf der IFA 2017 dem Thema Virtual Reality eine große Plattform gewidmet wird.

Am Stand des Fraunhofer-Institutes wird auf der IFA die neue OmniCam 360 zu sehen sein. Die Spezialkamera ist ein neu entwickeltes System für die Aufnahme von hochauflösenden Video-Panoramen. Zum Beispiel können so Sport- oder Musikveranstaltungen in einem UHD-Panorama bis zu 360 Grad erlebt werden. Fraunhofer macht es möglich, diese UHD-Panorama-Inhalte für Virtual Reality (VR) Brillen zur Verfügung zu stellen. Dank der Echtzeit-Lösung sind die zehn Einzelkamera-Segmente problemlos zu einem UHD-Video zusammengefügt, das auf VR-Brillen übertragen werden kann. Ein Ultra-High-Definition-Receiver decodiert das HEVC-Panorama-Video und das Panorama wird auf UHD heruntergerechnet und passend für VR-Brillen neu kodiert.

Zeiss VR One Plus

Ansehen kann man sich dieses Material dann beispielsweise mit der ebenfalls neuen VR ONE Plus aus dem Hause Zeiss. Die VR-Brille ist geeignet für den Einsatz von Smartphones mit Displaygrößen zwischen 4,7 und 5,5 Zoll und ermöglicht das Wandern durch 360° Videos und 360° Panoramabilder sowie das Ansehen von 3D Filmen im Side-by-Side-Modus oder herkömmlichen 2D Filmen auf einer virtuellen Leinwand. Auch Augmented Reality Anwendungen werden unterstützt. Vorteil für Brillenträger: Die Sehhilfe muss nicht abgenommen werden! Eine manuelle Linseneinstellung ist ebenfalls nicht notwendig – der Augenabstand kann zwischen 53 mm und 75 mm frei eingestellt werden.

 

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