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Title: Entertainment
Foldable Huawei Mate X vorgestellt

Faltbares Smartphone: Huawei Mate X mit 5G

5G wird sicher eine große Sache, wenn es dann mal am Start ist, aber was ist bei Smartphones sonst noch richtig cool? Die Gerätehersteller meinen: ein faltbares Smartphone! Nach dem Samsung Galaxy Fold ist jetzt auch das Huawei Mate X am Start.

©Huawei

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Smartphones sind heute das eine Gadget, das fast jeder mit sich rumträgt. Die Zielgruppe für die Hersteller ist also riesig, jedoch gibt es auch ein Problem: Wer ein halbwegs aktuelles Gerät hat, verspürt keinen großen Druck ein neues zu kaufen. Die Branche ist deshalb immer auf der Suche nach neuen technischen Highlights. Die Netzentwicklung bei 5G wird sicher ein Meilenstein, denn um den neuen Mobilfunkstandard zu nutzen, braucht man neue Handys. Aber bis 5G soweit ist, dauert es noch ein bisschen. Faltbare Smartphones sollen dagegen jetzt schon zum Gerätewechsel anspornen. Nach Samsung mit dem Galaxy Fold hat auf dem Mobile World Congress 2019 jetzt auch Huawei mit dem Mate X ein faltbares Smartphone gezeigt. Doch außer, dass man beide klappen kann, haben sie nicht so viel gemeinsam.

Huawei Mate X klappt nach außen

Faltbarkeit soll bei Smartphones also das nächste große Ding sein, aber die ersten Modelle zeigen, dass die Hersteller hier noch viel experimentieren. Das Samsung Galaxy Fold lässt sich wie ein kleines Büchlein aufklappen. Damit außen aber nicht nur Hülle zu sehen ist, hat es dort einen zweiten Bildschirm. Nicht so das Huawei Mate X, es hat nur einen Bildschirm: Beim Zusammenklappen stülpt sich das riesige 8 Zoll OLED-Display nach außen. Auf einer Seite bleibt dann ein 6,6 Zoll Schirm, auf der anderen ein 6,38 Zoll Display. Cooler sieht auf jeden Fall die Huawei-Lösung aus, fraglich ist nur, wie haltbar so ein Bildschirm an der Außenseite ist. Das Problem: Damit man ihn klappen kann, können die gängigen widerstandsfähigen Materialien nicht eingesetzt werden. Das fast quadratische Format, die Auflösung beträgt 2480 x 2200 Pixel, ist auf jeden Fall ein Hingucker und auch gewöhnungsbedürftig. Huawei hat das Mate X schön flach gebaut, 5,4 mm ist es ausgeklappt im Bereich des Displays nur dick, eingeklappt werden 11 mm draus.

©Huawei/ Beim Huawei Mate X wird das Display nach außen geklappt.

5G, Kamera und USB Type-C

Die Zeit der faltbaren Prototypen ist vorbei, wer heute ein neues Gerät mit faltbarem Display zeigt, muss beweisen, dass es praxistauglich ist: Also hat sich Huawei nicht Lumpen lassen und verbaut 5G, Kamera und USB Type-C. Vor allem für Kamera und Anschlüsse ist das Mate X aber zu schmal, deshalb gibt es das sogenannten Grip Pad, eine Art Haltegriff, in dem USB-Anschluss, Kamera und Bedienknöpfe stecken. 5G ist ebenfalls drin, Huawei zeigte auf dem MWC eine Streaming-Demo via 5G-Netzwerk auf das Mate X, daran könnten sich wohl viele Nutzer gewöhnen. Huawei verwendet ein eigenes Modem, das doppelt so schnell sein soll wie das im Samsung Galaxy S10 5G. Beim Prozessor greift man auf den bewährten Kirin 980 zurück, ein Acht-Kern-Modell. Neben der GPU, also der Grafikeinheit, gibt es auch eine NPU, eine Neural Processing Unit für KI-Aufgaben. Dazu spendiert man 8 GByte RAM und 512 GByte Speicherplatz. Das Huawei Mate X fasst zwei SIM-Karten, eine eSIM gibt es nicht. Wifi 6, also WLAN nach 802.11ax, fehlt auch, es wird nur Wifi 5 geliefert.

©Huawei/ Kamera, Anschlüsse und Bedienknöpfe stecken in einem Griff.

Vorteile beim Huawei Mate X

Allgemein haben faltbare Smartphones den Vorteil, dass man ein Smartphone praktisch zum Tablet umfunktionieren kann. Der größere Bildschirm ist bei vielen Arbeiten ein Vorteil, sei es beim Mails schreiben, Dokumente lesen, Fotos bearbeiten oder Video gucken. Interessant ist beim Huawei Mate X auch die Möglichkeit, die zwei Smartphone-Bildschirme nebeneinander zu nutzen, etwa um Fotos in eine Mail einzufügen. Mit fast 300 Gramm ist das Gerät aber nicht die Lösung für Nutzer, die möglichst leichtes Gepäck wünschen.

©Huawei/ Das große 8 Zoll OLED-Display ist praktisch für viele Aufgaben.

Technischer Unterbau

Damit sich das Huawei Mate X falten lässt, ist ein spezielles Scharnier ("Falcon Wing") verbaut. Unter der Haube gibt es zwei Akkus, die insgesamt 4500 mAh liefern. Wie lange das Mate X mit einer Ladung auskommt, gibt Huawei nicht an, das große Display dürfte aber gut Strom ziehen. Immerhin klappt das Laden per USB Typ-C dank neuer Schnellladefunktion flott, der Akku soll nach 30 Minuten auf 85 Prozent geladen sein. Im Huawei Mate X steckt eine Triple-Kamera mit 40 Megapixel, 16 Megapixel (Ultraweitwinkel) und 8 Megapixel (Tele). Eine Speichererweiterung um 256 GByte ist mit dem hauseigenen Nano Memory Card Format möglich.

©Huawei/ Damit das Display schön aufklappt, gibt es ein spezielles Scharnier.

Hoher Preis, verzögerte Verfügbarkeit

Samsung will für das Galaxy Fold rund 2000 Euro haben, dafür geht es im Mai schon los. Huawei scheint mit dem Mate X noch nicht ganz so weit zu sein. Mitte 2019 wurde grob als Erscheinungstermin genannt. Der Preis liegt mit 2300 Euro aber wohl auch noch höher als beim Falt-Phone von Samsung.

Fazit

Das Huawei Mate X sieht cool aus und bietet ein interessantes Konzept für ein faltbares Smartphone. Doch der Preis ist mit 2300 Euro gesalzen und verfügbar ist es erst ab Mitte 2019. Die ganze Idee dürfte aber mit der Haltbarkeit des Displays stehen und fallen und die wird man erst in der Praxis erproben müssen.

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