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Geschmacksfrage: richtige Musik zur richtigen Zeit

Mit Prizm kommt das erste musikalische Gehirn in technischer Form auf den Markt. Es merkt sich die Lieblingsmusik seines Besitzers.

Prizm ist ein kleines, schlaues Gerät, das seinen Nutzer bereits während des ersten Kennenlernens gut © Prizmeinschätzen kann. Vertieft sich die musikalische Beziehung der beiden, geht Prizm immer mehr auf die Bedürfnisse seines Besitzers und auch auf die seiner Freunde und Familie ein. Dazu muss sich Prizm nur via WLAN mit den entsprechenden Smartphones verbinden. Sofern die Prizm-App heruntergeladen und aktiviert ist – ist das kein Problem. Einmal zusammengeführt, spielen die Daten auf dem Handy und Prizm Hand in Hand, um die Liste der Lieblingssongs möglichst präzise zu bestimmen und zu erweitern.

Prizm hat dabei Zugriff auf die Playlists der vom Smartphone-Inhaber genutzten Streaming-Dienste – wie etwa Deezer, SoundCloud oder Spotify. Auf Grund der Listen bekommt das „Musikgehirn“ bereits einen ersten Eindruck von den Vorlieben des Nutzers und baut darauf auf, indem es eigenständig ähnliche Songs streamt. Unter der Dusche hören viele Menschen oft andere Musik als beim Hausputz oder abends vor dem Einschlafen oder beim romantischen Dinner mit dem Liebsten. Auch darauf stellt sich Prizm ein, indem es sich den jeweiligen Musikgeschmack zu einer bestimmten Tageszeit merkt und von alleine das Angebot vergrößert. Gefällt ein Song nicht, lässt er sich auf der Prizm-Pyramide ganz einfach überspringen, indem kurz auf das Kreuz getippt wird. Ebenso verhält es sich mit Musikfavoriten. Durch kurzes Drücken auf Prizms Herzsymbol wird dem Gerät signalisiert, dass es sich hier um einen coolen Song handelt, den es ruhig öfters spielen kann. Hat man gerade keine Lust vom Sofa aufzustehen oder seine Tätigkeit für einen Gang zu Prizm zu unterbrechen, kann man Prizm auch ganz einfach über sein Smartphone steuern.© Prizm

Auch sozial hat Prizm was drauf. Es erkennt, wie viele Menschen beziehungsweise Smartphones im Raum sind – sofern diese auch über die Prizm-App verfügen und eingeschaltet sind. Ganz alleine schafft es das Gerät, sich dann nur diejenigen Songs, die sich in den Playlisten der Anwesenden überschneiden, herauszufiltern und abzuspielen sowie um weitere, ähnliche Lieder zu ergänzen. Damit stellt die kleine Technikpyramide sicher, dass der Geschmack aller sich im Raum befindlichen Personen getroffen wird. Darüber hinaus deutet Prizm an der Anzahl der Smartphones auch den Anlass der Zusammenkunft: Wenige Geräte bedeuten in der Regel ein ruhigeres Beisammensein als viele Smartphones auf einmal. In letzterem Fall geht Prizm eher von einer Party aus als von einem ersten Date mit der Traumfrau. Die Mucke startet mit dem passenden Song und die Feier kann beginnen.uf auf, indem es eigenständig ähnliche Songs streamt. Unter der Dusche hören viele Menschen oft andere Musik als beim Hausputz oder abends vor dem Einschlafen oder beim romantischen Dinner mit dem Liebsten. Auch darauf stellt sich Prizm ein, indem es sich den jeweiligen Musikgeschmack zu einer bestimmten Tageszeit merkt und von alleine das Angebot vergrößert. Gefällt ein Song nicht, lässt er sich auf der Prizm-Pyramide ganz einfach überspringen, indem kurz auf das Kreuz getippt wird. Ebenso verhält es sich mit Musikfavoriten. Durch kurzes Drücken auf Prizms Herzsymbol wird dem Gerät signalisiert, dass es sich hier um einen coolen Song handelt, den es ruhig öfters spielen kann. Hat man gerade keine Lust vom Sofa aufzustehen oder seine Tätigkeit für einen Gang zu Prizm zu unterbrechen, kann man Prizm auch ganz einfach über sein Smartphone steuern.© Monkey Business / Fotolia

Prizm liefert die Musik über eigene Lautsprecher aus. Allerdings ist der Musikliebhaber nicht darauf angewiesen – er kann Prizm auch an andere Speaker anschließen. Das Kickstarter-Projekt aus einer französischen Ideenschmiede ist fast marktreif: Anfang 2016 soll es zu haben sein – und zwar gleich in verschiedenen Farben. Für 149 Euro können sich Vorbesteller derzeit (Stand: Januar 2016) ihr Exemplar sichern. Die kleine Musikpyramide wurde übrigens bereits mit dem „CES Innovation Award“ in der Kategorie „Smart Home“ ausgezeichnet, was auf einige, spannende Technik hoffen lässt. 

Auch wenn das Video unten in englischer Sprache ist, zeigt es doch ganz gut, wie Prizm funktioniert.

Fazit

Mit Prizm möchte der französische Produzent den Musikmarkt revolutionieren. Der smarte Musikplayer nimmt seinem Besitzer so ziemlich jede Tätigkeit ab, die dazu nötig wäre, genau die richtigen Songs zur richtigen Zeit hören zu können. Der Mensch kann sich entspannt anderen Aufgaben widmen, während Prizm für die richtige Stimmung sorgt. Bald soll das Kickstarter-Projekt in die Ladenregale kommen. Von da an wird es sich in der Praxis beweisen müssen.

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