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Title: Entertainment
Hacks und neue Features

Google Home: Die besten Profi-Tricks

Google Home kann mehr, als das Wetter vorhersagen! Wir zeigen, wie man die erweiterten Funktionen der smarten Lautsprecher nutzen kann.

© Google

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Hey Google, wie wird das Wetter? Eine Basisfunktion, für die Google Home nicht ins Schwitzen gerät. Die smarten Lautsprecher können aber mehr – und zwar viel mehr! Beispielsweise ist es möglich, Google Home und den Google Assistant mit neuen Diensten zu verbinden. Dabei ist man mittlerweile nicht einmal mehr an die Services gebunden, die Google einem vorgibt! Weiter unten zeigen wir, wie man Google Home mit einem einfachen Produktivitäts-Hack um tausende Funktionen und Dienste erweitern kann. Doch vorher kümmern wir uns um eine bessere Musikwiedergabe!

Google Home für Musikwiedergabe optimieren

Neben der Steuerung von Smart-Home-Geräten dürfte die Musikwiedergabe bei Google-Home-Nutzern hoch im Kurs stehen. Spotify, JUKE, Deezer, Tune-in-Radio und Co. laufen hervorragend auf Googles Smart-Speaker. Umso besser, dass Google die Optimierung der Wiedergabe erlaubt. Möglich wird das über die Google-Home-App: Zuerst öffnet man oben rechts die Geräteeinstellungen und tippt auf das Google-Home-Gerät, das angepasst werden soll. Anschließend wählt man dann den Punkt “Einstellungen” und navigiert in den Bereich “Toneinstellungen”. Hier kann man über die Schaltfläche “Equalizer” die Wiedergabequalität anpassen. Möchte man beispielsweise mehr Bass für die Musik, zieht man den entsprechenden Regler einfach nach oben.

© Google / Über den Equalizer kann man den Sound des Google Home optimieren.

Multiroom-Musik mit Google Home genießen

Besonders praktisch ist die Funktion, Lautsprecher zu gruppieren. Über die Google-Home-App können mehrere smarte Lautsprecher verknüpft und Musik synchron wiedergeben werden. Die Multiroom-Lösung funktioniert dabei nicht nur mit Google-Home-Lautsprechern, sondern auch mit Google-Cast-kompatiblen Geräten. So kann man beispielsweise einen Chromecast, eine Cast-fähige Soundbar oder einen Android-TV ansteuern. Die Einrichtung einer Multiroom-Gruppe ist einfach: die Home-App öffnen und oben rechts auf das Geräte-Symbol tippen. Hier das erste Multiroom-Gerät auswählen, auf die drei Punkte tippen und den Befehl "Gruppe erstellen" auswählen. Hier kann man nun festlegen, welche Lautsprecher verbunden werden sollen und einen passenden Namen (z.B. "Musik") eintragen. Sobald die Gruppe fertig ist, sagt man einfach einen Befehl wie "Hey Google, spiele meine Spotify-Playlist auf der Gruppe Musik". Schon wird die entsprechende Auswahl auf der Multiroom-Gruppe wiedergegeben. Falls in der Praxis festgestellt wird, dass die Wiedergabe nicht ganz synchron ist, kann man das beheben. Dazu, wie oben gezeigt, die Einstellungen des Google-Home-Speakers öffnen. Hier öffnet man unter “Toneinstellungen” den Punkt “Korrektur der Gruppenverzögerung”. Damit kann für jeden Lautsprecher der Gruppe eine Verzögerung in Millisekunden festgelegt werden, bis die auf allen Geräten synchron läuft.

© Google / Nicht nur für Partys ist die Multiroom-Funktion von Google Home ein Segen.

Google Home: Gastmodus aktivieren

Ein wenig bekanntes, aber überaus praktisches Feature von Google Home ist der Gastmodus: Aktiviert man diese Funktion, können Besucher sich mit dem Google Home-Lautsprecher verbinden, ohne dafür gleich den vollen Zugriff auf das eigene WLAN zu bekommen. Dazu muss man lediglich einen vierstelligen PIN-Code eintragen. Den Gastmodus für Google Home schaltet man über die Google Home App ein: Die Geräteübersicht öffnen und bei Google Home auf die drei Pünktchen tippen. Im Menü den Punkt “Gastmodus” auswählen und ihn im nächsten Menü über den Schalter einschalten. Wenn die Funktion aktiviert ist, können Gäste Musik auf den Google Home übertragen. Das funktioniert in allen Home-tauglichen Apps, also beispielsweise Spotify oder YouTube Music.

© Google / Per Gastmodus streamen Besucher ihre eigene Musik auf dem Google Home.

Google Home Hacks: Mehr Funktionen dank IFTTT

Sein ganzes Potenzial zeigt der Google Assistant in den Google-Home-Speakern erst, wenn man ihn mit externen Diensten koppelt. Unser Tipp: Den Google Home mit dem mächtigen Gratis-Service IFTTT erweitern! Das Kürzel steht für "If this then that" und ist im Grunde genommen eine gigantische Spielwiese, um Online-Dienste aller Art clever zu kombinieren. Sie können bei IFTTT sogenannte Applets erstellen, bei denen verschiedene Dienste zusammenarbeiten. Der Clou: Man kann seinen Google Home über IFTTT mit neuen Funktionen ausstatten, die Google ab Werk noch gar nicht anbietet. Ein Beispiel: Man möchte Google Home mit der To-Do-App Todoist verbinden. Das funktioniert zwar in den USA, hierzulande aber noch nicht – es sei denn, man verwendet IFTTT. Mit dem direkt von Google veröffentlichten IFTTT-Skill kann man Google Home mit Leichtigkeit dazu bringen, neue Aufgaben bei Todoist per Sprachbefehl zu erstellen.

© IFTTT / Mit IFTTT erweitert man Google Home um unzählige neue Funktionen.

IFTTT hört sich zwar kompliziert an, doch die Nutzung ist erstaunlich einfach. Nachdem man sich ein Benutzerkonto angelegt hat, müssen lediglich die gewünschten Dienste – also vor allem der Google Assistant – verknüpft werden. Anschließend kann damit begonnen werden, die so genannten Applets zu erstellen. Bevor damit anfangen wird, empfehlen wir aber den Blick in die vorgefertigten Lösungen der IFTTT-Community. IFTTT bietet ein gigantisches Arsenal an vorgefertigten Google-Home-Hacks, die von lustig bis wirklich nützlich gehen. Ein Beispiel für die erstere Kategorie ist "Custom Response from Google Home". Aktiviert man die Funktion, kann man seinen Google Home dazu bringen, selbst definierte Antworten auf bestimmte Befehle zu geben. Was gefragt wird und was Google Home antwortet, legt man einfach per Klick auf das Zahnrad fest.

© IFTTT / Custom Response ist ein einfaches Beispiel für einen Google-Home-Hack via IFTTT: Der Lautsprecher gibt auf Zuruf eine vorher selbst festgelegte Antwort aus.

Wie gesagt: Die Möglichkeiten, Google Home per IFTTT mit neuen Funktionen auszustatten, sind nahezu grenzenlos. Es lohnt sich vor allem, die Kombinationsmöglichkeiten von Google Home mit Services auszuprobieren, die bislang noch nicht nativ von Google Home unterstützt werden. IFTTT ist schlichtweg großartig, um das ganze Potenzial der Google-Lautsprecher auszureizen.

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