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Title: Entertainment
Aus Google Home Hub wird Google Nest Hub

Google Nest Hub kommt Ende Mai zum günstigen Preis

Google’s Smart Display Nest Hub kommt nach Deutschland: außer dem Namen entspricht es dem Home Hub, das größere Nest Hub Max kommt nur in den USA.

© Google

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Auf der Keynote zur Entwicklerkonferenz zur Google I/O wurde es endlich bestätigt: Google’s Smart Display Home Hub kommt unter dem Namen Nest Hub endlich nach Deutschland. Bereits am 28. Mai 2019 werden die ersten Nest Hub verkauft, und das neben dem Google Online-Shop zunächst exklusiv bei MediaMarkt und Saturn. Der Preis dafür: 129 Euro UVP, als Farben stehen Kreide und Carbon-Schwarz zur Wahl. Damit ist das Smart Display durchaus eine günstige Alternative zu den erhältlichen Smart Displays wie Echo Show zweite Generation oder das Lenovo Smart Display, die laut UVP mindestens 50 Euro mehr kosten (Lenovo Smart Display 8), dafür jedoch einen größeren Bildschirm sowie eine Kamera haben.

Das Smart Display Nest Hub bietet prinzipiell alle Funktionen des Google Home Smart Speaker, jedoch mit visueller Unterstützung, plus diverse zusätzliche Funktionen wie Navigation mit Maps, Wiedergabe von Fernseh-Mediatheken und Apps wie Zattoo, YouTube-Videos auf Zuruf abspielen, Fotoanzeige etc. Beim typischen „Okay Google, guten Morgen“ werden wie gewohnt dank Voice Match für den jeweiligen Nutzer (max. sechs Nutzer kann Nest Hub unterscheiden) die eingestellten Termine, die Verkehrslage auf dem Arbeitsweg, die gewünschten Nachrichtenquellen und der Wetterbericht wiedergegeben, jedoch mit Sprache und Bild. Für YouTube Music benötigt man auf dem Nest kein kostenpflichtiges Abo, muss dann jedoch mit Werbeeinblendungen leben, Musikdienste wie Spotify, Deezer etc. sind ebenfalls nutzbar. Bei Einsatz in der Küche lassen sich Rezepte und Kochtipps mittels Sprachsteuerung finden, Marke „Hey Google, zeig mir wie man eine Mango schneidet auf YouTube“.

© Google / Durch das Display werden die typischen Funktionen eines Smart Speaker visuell aufgewertet.

Diese Technik steckt im Google Nest Hub

Der Nest Hub ist die umgetaufte Version des in den USA bereits erhältlichen Google Home Hub. Das Smart Display verfügt dementsprechend über die gleichen technischen Details: sieben Zoll Touch-LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln, Mono-Breitband-Lautsprecher mit klarem Klangbild, Lichtsensoren zur automatischen Regelung der Display-Helligkeit, WLAN  802.11b/g/n/ac und Bluetooth 5 zur Verbindung. Zur optimalen Spracherkennung sind zwei reichweitenstarke Far-Field-Mikrofone verbaut, die auch auf Sprachbefehle reagieren sollen, wenn man sehr weit vom Smart Display entfernt steht. Durch Kopplung mit Chromecast können auch Inhalte von Smartphone oder Tablet auf dem Nest Hub wiedergegeben werden.

© Google / In der Küche wird das Smart Display Nest Hub zum Rezeptbuch Plus.

Das Smart Home mit Google Nest Hub steuern

Im Nest Hub Smart Display ist eine App zur Smart Home Steuerung vorinstalliert. Diese erreicht man durch Wischen nach unten auf dem Screen. Hier werden alle erkannten Smart Home Komponenten übersichtlich dargestellt. Google spricht hier von mehr als 5.000 Smart Home Geräten von über 400 Marken. Neben der Nutzung per Touch funktioniert die Steuerung der Smart Home Geräte auch über den Google Assistant. Bilder von der Nest Kamera können ebenso angezeigt werden, wie eine Übersicht pro Zimmer: „Das Licht im Wohnzimmer ist eingeschaltet und es sind 18°“ ist eine typische Anzeige, wenn man etwa Hue Leuchten und ein Homematic Thermostat nutzt. Ebenfalls integriert ist IFTTT.  

© Google / Das Smart Home lässt sich über eine App steuern: laut Google mit 5.000 Geräten von 400 Herstellern.

Google Nest Hub als smarter digitaler Bilderrahmen

Im Stand-By gibt es diverse Möglichkeiten der Nutzung des Smart Displays. Die Anzeige eines Ziffernblatts oder einer digitalen Uhrzeit ist ebenso möglich wie die Nutzung als digitaler Bilderrahmen. Hier warten ebenfalls smarte Funktionen wie eine Sprachsteuerung mit dem Google Assistant sowie die Erkennung von doppelten Bildern und verschwommenen Aufnahmen. Sagt man „Okay Google, zeig meine Fotos von Mallorca“ wird die Diashow gestartet. Dabei soll sich Nest Hub durch Ambient EQ automatisch den Farben und Lichtverhältnissen des Raumes anpassen. Dabei erkennt das Display laut Google mehr als sechzehn Millionen Licht-und Farbkombinationen und dunkelt dann das Display ab, was auch dem Schlaf bei Nutzung im Schlafzimmer zuträglich sein soll.

© Google / Im Stand-By-Modus kann das Smart Display als Uhrenersatz genutzt werden oder als digitaler Bilderrahmen.

Google Nest Hub Max für die USA bestätigt

Auf dem offiziellen YouTube-Channel Google Nest findet sich bereits ein Video zum Nest Hub Max. Dieser wurde ebenfalls angekündigt, wurde jedoch erst einmal nur für die USA bestätigt, Release soll im Sommer 2019 für 230 US-Dollar sein. Wie vermutet enthält er ein zehn Zoll großes Display mit 1.280 x 800 Pixeln, Stereo-Lautsprecher samt Subwoofer sowie eine integrierte 12-Megapixel-Frontkamera für Videotelefonie über Google Duo oder Skype, Gestenerkennung zur Steuerung (etwa Handheben, um Nest Hub stumm zu schalten) und Gesichtserkennung. Wichtiges Detail für Sicherheitsfans: Google hat versprochen, das die Daten für die Gesichtserkennung nur lokal auf dem Gerät gespeichert werden, und nicht auf den eigenen Servern. Durch die Gesichtserkennung soll die Nutzung persönlicher werden, da das Gerät auf die jeweilige Person abgestimmte Inhalte anbietet.

 

Fazit

Das Smart Display Google Home Hub war in den USA bereits seit 2018 erhältlich, hierzulande wartete man vergeblich. Es folgten vor kurzem die Spekulationen um ein größeres Google Nest Hub Max mit integrierter Kamera. Das gab Anlass zur Freude: wir bekommen also gleich die verbesserte und größere Variante. Doch hinter der Namensänderung steckt mehr: Google benennt die gesamte Sparte Google Home in Google Nest um, was ja durchaus passend ist, denn ein Nest ist als Name durchaus emotionaler als ein Home, weil es ein größeres Gefühl von Geborgenheit erschafft. Leider fehlt beim Nest Hub noch die integrierte Kamera, aber dafür ist das Smart Display auch ziemlich günstig. Schade: der Nest Hub Max kommt wieder einmal erst in den USA auf den Markt.

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