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Title: Entertainment
Google Pixel 3a und Google Pixel 3a XL vorgestellt

Google-Angriff auf die Handy-Mittelklasse

Mit dem Pixel 3a stellt Google ein neues Smartphone mit vielen interessanten Funktionen vor, etwa einem OLED-Display und starker Kamera. Doch statt Highend-Technik setzt man zum ersten Mal auf einen attraktiven Preis. Das steckt im 399 Euro Handy.

©Google

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Google Pixel Smartphones spielten bisher in der Liga von iPhones, Galaxy S- oder Huawei P-Modellen, es waren immer Highend-Smartphones zum saftigen Preis. Das neu vorgestellte Google Pixel 3a ändert diese Strategie. Zum ersten Mal bringt Google ein Mittelklasse-Smartphone auf den Markt, denn der offizielle Preis startet ab 399 Euro. Zwei Modelle hat Google am Start, das Pixel 3a und das etwas größere Pixel 3a XL (479 Euro).

©Google/ Das Google Pixel 3a ist ein abgespecktes Pixel 3.

Mittelklasse-Handy Google Pixel 3a

Es ist nicht immer leicht, sich bei Handy-Namen auch wirklich zu merken, was hinter Erweiterungen wie a, e, XL, XS, max oder Plus genau steckt, beim Google Pixel 3a könnte man das "a" mit abgespeckt übersetzen. Das neue Google-Phone ist eine abgespeckte Variante des 2018er Flaggschiffs Google Pixel 3. Konsequent arbeitet Google auch hier mit einem kleineren Modell, Google Pixel 3a, und einem etwas größeren, dem Google Pixel 3a XL. Die Detailunterschiede listet Google sehr schön in einer eigenen Tabelle auf. Hauptsächlich speckt das Pixel 3a beim verbauten SoC ab, Google verwendet den Snapdragon 670, der arbeitet langsamer als das Modell im Google Pixel 3, ist aber trotzdem ein Achtkerner. Auch der Grafikchip ist weniger leistungsfähig und man muss mit nur 64 GByte Speicherplatz auskommen. Am Pixel 3 ist auf der Rückseite mehr Glas verbaut, das 3a beschränkt sich auf Kunststoff, auch einen Alurahmen spart man sich. Beim Pixel 3 reicht das Display oben fast bis zum Rand und es gibt eine Einkerbung, beim Pixel 3a ist das nicht nötig, denn der Bildschirm endet schon etwa einen Zentimeter unter der Gerätekante.

©Google/ Bisher gab es kein Google Pixel in der Mittelklasse.

So ein Smartphone gab es bisher nicht

Bei Samsung und Huawei dürfte das Google Pixel 3a für ein paar schlaflose Nächte sorgen, denn Google stellt sich jetzt breiter auf und ist plötzlich auch in der Mittelklasse ein Konkurrent. Die Besonderheit ist, dass Google bisher als einziger Anbieter das große Update-Problem von Android im Griff hat. Sprich häufige Updates, wie iPhone-Nutzer es kennen, kriegt man auf Android-Seite nur mit einem Pixel-Smartphone. Die waren aber bisher teuer, doch plötzlich kommt man auch günstiger ran. Dieses Argument sollte man nicht unterschätzen, immerhin garantiert Google für das Pixel 3a Updates für 3 Jahre; gut für alle, denen Sicherheit wichtig ist.

©Google/ Beim Pixel 3a zählen eher die inneren Werte, das Design ist nicht besonders wertig.

Hardware-Details: Google Pixel 3a vs. Google Pixel 3a XL

Das Pixel 3a kommt mit einem 5,6 Zoll Display, im XL verbaut Google einen 6-Zoll-Bildschirm. Bei beiden ist die Auflösung Full HD Plus, sodass das kleinere Modell mehr Pixel pro Inch bietet (441ppi vs. 402ppi). Das größere Modell hat auch einen größeren Akku (3.700 mAh vs. 3.000 mAh). Google verspricht einen Akku, der "den ganzen Tag hält". Außerdem ist die Rede von bis zu 30 Stunden Laufzeit, die man durch einen "intelligenten Akku" erreichen will, der sich auf die häufig genutzen Apps konzentriert.

©Google/ Im Pixel 3a steckt die starke Cam aus dem Pixel 3.

Kamera aus dem Pixel 3

Vielen Nutzern ist die Smartphone-Kamera besonders wichtig: Hier hat sich Google einfach am Pixel 3 bedient und verbaut die dort verwendete Cam auch im 3a. Kontraststarke Bilder sollten damit also möglich sein. Highlight ist der Nachmodus, bei dem Google mit mehreren Bildern pro Aufnahme mit unterschiedlichen Belichtungen arbeitet und dann die Bildinformationen zusammenrechnet. So kann man praktisch in Dunkelheit noch ansehnliche Fotos schießen. Das Thema Fotos kollidiert etwas mit dem kargen Speicher, es gibt nur 64 GByte. Das will Google durch unbegrenzten Speicherplatz bei Google Fotos wettmachen. Beachten muss man dabei, dass alles was über 16 Megapixel Auflösung geht, komprimiert wird, sprich Nutzer des Pixel 3a können nur komprimierte 4K-Videos sichern.

©Google/ Laden per Induktion unterstützt das Pixel 3a nicht.

Kleinigkeiten fehlen

Besonders hochwertig wirkt das Pixel 3a nicht, es ist also nichts für Nutzer, die ein besonders schickes Handy suchen. Induktives Laden klappt leider auch nicht, dafür gibt es eine Schnellladefunktion per Kabel. Besonders robust ist das abgespeckte Pixel auch nicht gebaut, eine Zertifizierung zum Schutz gegen Staub und Wasser hat das Google Pixel 3a nicht. Speicherkarten unterstützt auch das Pixel nicht, wenig überraschend, dass auch das Pixel 3a keinen Schacht zur Speichererweiterung vorsieht. Überraschenderweise gibt es aber einen Klinkenstecker. Wechselakku und einen zweiten SIM-Slot findet man aber nicht in der Ausstattungsliste.

Fazit

Klar kann man lang über das Google Pixel 3a jammern und aufzählen, was alles fehlt. Sicher ist es nicht so schick wie ein iPhone oder so schnell wie ein Galaxy S10 oder so hochwertig wie ein Huawei P30. Aber wer auf nichts verzichten will, muss ohnehin in der Oberklasse gucken. Das Google Pixel 3a spielt da nicht mit, es ist vielmehr ein vernünftiges Gesamtpaket. Der OLED-Bildschirm ist groß und zeigt ein scharfes Bild, die Kamera ist klasse, die Leistung passt auch, ein aktuelles Android ohne Zusatzkram ist drauf und für die nächsten drei Jahre kriegt man reichlich Updates. Wenn man mit den knappen 64 GByte Speicherplatz auskommt, ein unschlagbares Schnäppchen.

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